Weitere Programmauszüge

Kurse können mehreren Auszügen zugeordnet sein.

Musikunterricht und Digitalität

Wir podcasten zum Thema: „Where is the love?“

Das Erstellen eines Podcasts zu dem Wunsch nach Frieden in Liedern

Denise Böer Saraiva

Der Podcast ist eine serielle Audioform, welche sich insbesondere durch einen erzählgenerierenden Charakter auszeichnet. Als Medium im unterrichtlichen Kontext fungiert der Podcast als motivierende Chance, vielfältige Kompetenzen der Lernenden zu erweitern und die Lernenden für spezifische Themen zu begeistern und ihnen reflektiert zu begegnen.

Im Zuge des Workshops werden den Teilnehmenden Wege gezeigt, musikbezogene Podcast-Projekte schüler:innengerecht zu gestalten und aufzunehmen.

Zielgruppe: S 1

 

Algorithmische Kompositionen mit Scratch

Fakten und Zahlen zum Klimaschutz als Grundlage für Kompositionen - einfach gemacht

Michael Knarr

Die Kursteilnehmenden werden eine eigene Komposition nach einfachen Vorgaben erstellen und konkrete Unterrichtsmaterialien zur Verwendung an weiterführenden Schulen erhalten. Vorkenntnisse in Scratch sind nicht erforderlich.

Beispiel: Plastik im Meer. Laut dem National Geographic landen 8 Millionen Tonnen Plastik jährlich im Meer, was fünf Einkaufstüten pro 30 Zentimeter aller Küstenlinien entspricht. Für Algorithmen bereits eine hinreichende Grundlage für eine elektronische Komposition!

Zielgruppe: S 1, S 2

 

What the hack?

Music Hacking für einen nachhaltigen Musikunterricht

Linus Eusterbrock

Der Workshop beschäftigt sich mit dem Potential des „Music Hacking“ im Unterricht: eine Haltung gegenüber Technologien, die sich durch Zweckentfremden und DIY (Do it yourself!) auszeichnet. Die Teilnehmenden gehen selbst erste Schritte im Musik-Programmieren und Bauen von Controllern. Music Hacking fördert u.a. ökologische Nachhaltigkeit (Kreativität statt Konsum) und digitale Nachhaltigkeit (Open Source, Medienkompetenz).

Zielgruppe: P, S 1, S 2

 

Digital DJing als Wissenspraxis

Populäre Musikkulturen verstehen und vermitteln

Sophia Tobis

Die Teilnehmenden sollen neben einer praktischen Einführung in das Digital DJing auch einen Eindruck von der historischen Komponente dieser Praktik durch Inputs zu einschlägigen Genres der Tanz- und Clubmusik erhalten. Die darin verwobenen Narrative der Akzessibilität und Diversität sollen zu einem Verständnis des subkulturellen Charakters besagter Genres und ihrer Akteur:innen beitragen.

Zielgruppe: S 1, S 2

 

iPad-Ensemble – barrierefreies Musizieren

Einführung in die App GarageBand

Tilman Koenig

Im iPad-Ensemble musizieren SuS mit iPads und den damit zur Verfügung stehenden virtuellen Instrumenten. Auch „natürliche“ Audioquellen, wie z.B. Gesang, lassen sich in selbst entwickelten Arrangements einbinden. Vorwiegend werden aufgrund der Soundstruktur dabei Genres der modernen Popmusik, des HipHop, der Dance- und elektronische Musik bedient. Es lassen sich aber auch „klassische“ Stücke gemeinsam entwickeln, adaptieren, entdecken bzw. in neuem Gewand adaptieren. Das Musizieren mit virtuellen Instrumenten liefert eine Fülle von Klangmöglichkeiten bei barrierefreier Spiel-Technik. Im Workshop werden das Setting des iPad-Ensembles erläutert, Programme/Apps sowie ein Songbeispiel aus dem Unterricht/AG-Bereich vorgestellt und didaktische Fragestellungen erörtert.

Zielgruppe: S 1, S 2

 

Blended Learning mit der OMA

Die Open Music Academy als Musik-Wiki und LMS für Musik

Ulrich Kaiser

Seit 2022 gibt es ein Wiki und Lernmanagement-System (LMS) speziell für Musik: die Open Music Academy (OMA). In diesem Workshop werden Materialien unter freier CC-Lizenz und die speziell auf Musikunterricht zugeschnittenen Plugins der OMA vorgestellt und ausprobiert. Darüber hinaus werden praktische Tipps zum Unterrichtsmanagement gegeben. Auf Wunsch kann dann in einem privaten Raum der Open Music Academy in Echtzeit an einem Thema des Musikunterrichts kollaborativ zusammengearbeitet werden.

Zielgruppe: P, S 1, S 2

 

Digitale Nachhaltigkeit

Best Practice, Materialien und Forschungstransfer

Willem Strank

Der Vortrag soll die verschiedenen digitalen Strategien zur nachhaltigen Ergebnissicherung vorstellen, wie sie für das Fach Musik im schleswig-holsteinischen Landesprogramm Zukunft Schule im digitalen Zeitalter Anwendung finden. Dabei wird es um die nachhaltige Verzahnung der drei Phasen ebenso gehen wie die Zusammenarbeit von Hochschule und Schulen sowie die Partizipation von Lehrkräften zur Bildung digital gestützter Lehr-Lerngemeinschaften.

Zielgruppe: Alle

 

Ideen für den iPad-Einsatz in der Sekundarstufe

Lehrplanthemen mit dem iPad umsetzen

Linda Lühn

In diesem Workshop werden verschiedene Unterrichtsszenarien zum Einsatz des iPads in lehrplanrelevante Themenfeldern des Musikunterrichts der Sekundarstufe I erprobt und diskutiert. Weiterhin werden Gelingensbedingungen sowie methodische Kniffe thematisiert. Grundkenntnisse zur Anwendung der App werden im Workshop „Garageband in der Praxis – Funktionsweisen und Einsatzgebiete der beliebten App“ behandelt.

Zielgruppe: S 1, S 2

 

KI und Musikunterricht – Perspektiven

Tilman Koenig

Seit der öffentlichen Debatte zu Bots, wie ChatGPT, ploppt auch eine allgemeine Diskussion zu KI-Anwendungen im Unterricht auf. KI-Tools als Apps z.B. auf dem iPad haben schon längst auch für den Musikunterricht Einzug gefunden. Der Vortrag/Workshop bietet eine Übersicht darüber, wo KI im musikalischen (und unterrichtlichen) Kontext eingesetzt wird. Welche Praxis-Inhalte lassen sich dadurch für unseren Musikunterricht ableiten?

Der Workshop soll praktische Einblicke im Umgang mit KI-Anwendungen im Musikunterricht geben. Darüber hinaus sollen didaktische Fragen innerhalb des Workshops erörtert werden.

Zielgruppe: S 1, S 2

 

Musik Produzieren mit Digital Audio Workstations

Konzepte, Kurse und Materialien für den Unterricht

Michael Ahlers und Dr. Immanuel Brockhaus

Sie möchten lernen, wie man mit einer Digital Audio Workstation wie Logic Pro X oder Ableton Live Musik produziert?

Dieser Workshop vermittelt anhand kompakter und einfacher Projekte technische und ästhetische Aspekte der Musikproduktion für den Unterricht.

Wählen Sie aus verschiedenen Projektthemen nach Ihrem Interesse aus. Zum Beispiel: Playbacks erstellen, einen Remix oder Mashup produzieren, mit Soundscapes arbeiten oder einfache Groove Styles wie Funk oder House entwerfen. Sie benötigen keinerlei Vorkenntnisse oder Equipment.

Zielgruppe: S 1, S 2

 

Musikunterricht im 21. Jahrhundert

Active Learning, Peer Instruction und Audience Response Systeme

Fabian Bade

Der Workshop richtet sich an Musiklehrkräfte, die ihr Methodenrepertoire forschungsbasiert mit Blick auf die Anforderungen des 21. Jahrhunderts updaten möchten und  zielt darauf ab, Lehrende mit den Konzepten Active Learning und der Peer Instruction.  Konkret sollen TN den Einsatz von Audience Response Systemen (ARS) kennenlernen und Fähigkeiten erwerben, applikationsgestützte Lehr-/Lernsettings zu entwerfen und durchzuführen, die das Schülerengagement steigern, den musikalischen Diskurs fördern

Zielgruppe: S 2

 

Steinberg 1: Dorico (1)

Markus Hartmann

Dorico: Erstellen von einem Pop-Arrangement  für Band, Bläserklasse, Partitur, Stimmen, Übeplayback

Zielgruppe: Alle

 

Steinberg 2: Musikproduktion mit Cubase und KI!

Jochen Stegmaier und Kurt Schlegel

Erfahren Sie,

• wie KI nachhaltige Songproduktion unterstützen kann,

• wie Midi- und Audiodaten effizient bearbeitet und arrangiert werden können,

• wie die Melodie des Klassikers eingesungen und aufgenommen werden kann, und wie Cubase und KI den kreativen Prozess durch Best-Practice-Beispiele bereichern.

Zielgruppe: Alle

 

Steinberg 3: Dorico (2)

Markus Hartmann

Dorico: Arbeitsblätter und Leadsheets erstellen, Grafiken exportieren

Zielgruppe: Alle

 

Steinberg 4: KeyConception

Werner Dräger

Wie man im Musikunterricht mit einem Tonerzeuger alle Schüler erreichen kann.

Hier ist Mitmachen der Teilnehmer ausdrücklich erwünscht.

Zielgruppe: Alle

 

Playbacks erstellen im und für den Musikunterricht

Songs und Playbacks schnell und effektiv u.a. mit Hilfe von KI für den Unterricht erstellen

Robert Bittner und Michael Köhly

Das Playback zum Lied für den Musikunterricht fehlt? Ein einfacher Song soll für die oder mit den Schülern produziert werden? Mit dem iPad (iPadOS Tablet) und teilweise am Computer werden in verschiedenen Programmen und Apps Möglichkeiten erarbeitet, zum eigenen Playback bzw. Song zu kommen. Thematisiert werden die Songproduktion in GarageBand, Import-Möglichkeiten und das Schneiden von Audio- und Midi-Dateien, klingenden Notenblättern und eigenen Arrangements als Quellen für das eigene Playback.

Zielgruppe: P, S 1, S 2

 

Diskriminierungskritische Musikvideos in mediendidaktischen Unterrichtssettings

Diskriminierungskritische Musikvideos in mediendidaktischen Unterrichtssettings

Steffi Rocker und Mario Dunkel

Der Workshop stellt mediendidaktische Settings zur Auseinandersetzung mit Musikvideoclips im Musikunterricht vor. Er zeigt, wie sich durch alternative Inszenierungen kritische Inhalte hinterfragen lassen und diskriminierungskritische Musikvideos produziert werden können. Zu Beginn werden einige Musikvideos vorgestellt; danach werden kreative Produktionsmöglichkeiten gezeigt und von den Teilnehmenden praktisch erprobt. Insgesamt nimmt der Workshop aus mediendidaktischer Perspektive auf das Kongressthema Bezug.

Zielgruppe:

 

Musik verfilmen

Stop Motion, Lyric Video, Film Noir, Mickeymousing

Andreas Höftmann

Musik in laufende Bilder verwandeln? Das Seminar möchte an einigen Verfilmungsbeispielen zu verschiedensten Musikgenres (Klassik, Pop, Jazz, Neue Musik etc.) zeigen, wie ästhetische Erfahrung durch audiovisuelles Lernen gefördert werden kann.

Zielgruppe: S 1, S 2

 

Vertonung von Filmen und Szenen

Individualisierter Unterricht am Beispiel der Kompetenz „Musik erfinden“

Christiane-Anna Kechel

Lernende besitzen häufig unterschiedliche musikalische Erfahrungen. Dies stellt eine große Herausforderung für den Musikunterricht dar. Am Beispiel der Vertonung von Kurzfilmen und Szenen soll ein Zugang dargestellt werden, der unabhängig von der musikalischen Vorerfahrung bewältigt werden kann. Im Mittelpunkt steht dabei das Musik Erfinden. Durch Theorie, praktische Übungen, Unterrichtsbeispiele und Austausch erfahren und vertiefen Sie alle Aspekte, die zur erfolgreichen Umsetzung beitragen.

Zielgruppe: S 1, S 2

 

Beatmaking mit dem iPad

Die App Koala 🐨 Sampler

Arne Wachtmann und Sarah Hardjowirogo

In diesem Praxis-Workshop werden mit der App Koala Beats produziert. Ohne technische Vorkenntnisse können Lehrkräfte hier ganz einfach selbst erproben, wie sie auch ohne große Ausstattung digitale Musikproduktion in den Unterricht einbeziehen und ihren Schüler:innen musikalische Erfahrungen vermitteln können, die nicht nur in bester Erinnerung, sondern auch auf der Festplatte bleiben.

Die Teilnehmer:innen nehmen Samples auf, bearbeiten diese und arrangieren sie schließlich zum HipHop-Beat.

Zielgruppe: S 1, S 2

 

GarageBand in der Praxis

Funktionsweisen und Einsatzgebiete der beliebten App für iPads

Linda Lühn

Dieser Workshop beleuchtet im Kern die technische Anwendung sowie den Einsatz der App GarageBand im Unterricht. Ein besonderer Schwerpunkt liegt dabei auf dem Bereich des Live-Musizierens mit iPads. Der Workshop orientiert sich somit an den Vorgaben der neuen Kernlehrpläne der Sekundarstufe I und II, in welchen im Bereich der „Produktion“ die Realisierung von Kompositionen und klanglichen Gestaltungen ausdrücklich auch unter Berücksichtigung digitaler Werkzeuge und Medien gefordert wird.

Zielgruppe: P, S 1, S 2

 

Impro-Loop

Improvisieren mit Audiofiles, Sounds, virtuellen und analogen Instrumenten

Ilka Siedenburg und Julian Vorst

In dem Workshop wird ein diversitätssensibles Improvisationskonzept vorgestellt, bei dem auf der Basis von Loops sowohl mit iPads als auch mit herkömmlichen Instrumenten musikalisch interagiert und eine gemeinsame Performance entwickelt wird. Faktoren wie Gender oder die musikalischen Vorkenntnisse der Schüler:innen verlieren dabei an Bedeutung. Verschiedene Levels der technischen Umsetzung ermöglichen eine Anpassung an die jeweilige Ausstattung und Erfahrenheit.

Zielgruppe: S 1, S 2

 

Maker-Music-Education: Nachhaltig Tüfteln & Tönen

Gemeinsam mit ausrangierter Musiktechnologie Glitch-Ästhetik und Soundart-Konzepte erkunden.

Johannes Treß

Ausgemusterte Lautsprecher, antiquierte Kassettendiktiergeräte, elektrische Zahnbürsten und Gitarrentonabnehmer: Im Workshop werden ausgediente Musiktechnologien auf improvisatorische Art und Weise auf ihre klanglichen Qualitäten hin untersucht und zum gemeinsamen Musikerfinden genutzt. Die kreative Zweckentfremdung von vermeintlichem Elektronikschrott erlaubt alternative, emanzipatorische und vor allem spannend klingende Wege fernab der marktgetriebenen Updatelogik der Musiktechnologiekonzerne.

Zielgruppe: P, S 1

 

Die weltweit erste Dirigier-App

Dirigiertechnik üben mit dem Conductor’s Coach

Jan Schumacher und Klaus Brecht und Kathrin Schweizer

Der innovative Conductor’s Coach ist die erste Anwendung, mit der angehende und fortgeschrittene Chor- und Ensembleleiter:innen ihre Technik selbstständig üben, verfeinern und professionalisieren können. Der speziell programmierte Videoplayer ermöglicht eine detailgenaue Überprüfung der eigenen Bewegungsabläufe. Freuen Sie sich auf eine Präsentation der App (plus ergänzende Buchpublikation). Wir führen Sie durch die verschiedenen Kapitel und machen Sie mit den technischen Möglichkeiten vertraut.

Zielgruppe: Alle

 

Singsation!

Lieder mit Mehrwert für einen erfolgreichen Musikunterricht

Markus Detterbeck und Gero Schmidt-Oberländer und Michael Fromm

Mehr Singfreude und Kreativität im Musikunterricht? Lernen Sie das neue, aufbauende Liederbuch kennen: Es kombiniert perfekt den Bildungsauftrag mit coolen Songs und Klassenmusizieren! Die Inhalte sind zielgruppengerecht und praxisnah für die Klassen 5–10 aufbereitet, auch für heterogene Gruppen. Sie wecken den Spaß am Singen und führen in einem stringent methodischen Aufbau von einfachen Songs in die vokale Mehrstimmigkeit. Die Digitale Toolbox dazu enthält neben klingenden Leadsheets zahlreiche weitere methodische Hilfen.

Zielgruppe: S 1, S 2

 

Aktuelle Digitalpianos im Musikunterricht

Neue Perspektiven für den Musikunterricht durch die Kombination von Tablet und Digitalpiano

Klaus Tenner

In der Kombination mit Tablets eröffnen aktuelle Digitalpianos spannende Perspektiven für den schulischen Musikunterricht, da sie sich durch Schnittstellen wie MIDI und Bluetooth sogar kabellos miteinander verbinden lassen. Referent Klaus Tenner erklärt und demonstriert die praktische Anwendung im Zusammenspiel von Kawai-Digitalpianos mit ausgewählten Apps anhand von Themen wie Klassenmusizieren und Songwriting bis zur Visualisierung von musiktheoretischen Inhalten.

Zielgruppe: Alle

 

Barrierefreier Musikunterricht

Musizieren in äußerst heterogenen Gruppen

Michael Huhn

Heterogenität in der Ensemblearbeit (Klassenmusizieren, Schülerband) unter Inklusions-Bedingungen verlangt individualisierte und gleichzeitig gruppentaugliche Angebote hinsichtlich Repertoire, Arrangement und Instrumentarium. Dabei wird Leistung gefordert, Talent gefördert und prinzipiell niemand ausgeschlossen. Die Teilnehmenden machen Übungen zur Selbsterfahrung wahrnehmungsbezogener sowie motorischer Einschränkung und probieren Instrumente und Arrangements aus.

Zielgruppe: P, S 1

 

Inklusiver Musikunterricht mit digitalen Medien

Ausprobieren von Musik-Apps und Diskussion mit Bezug zum Fachdiskurs

Cornelia Dirks

Im Workshop werden u.a. die Musik-Apps ThumbJam, Launchpad, SoundPrism und AUMI vorgestellt, ausprobiert und mit ihren Chancen und Grenzen für inklusiven Musikunterricht diskutiert. Einblicke in den musikpädagogischen und sonderpädagogischen Fachdiskurs geben weitere Impulse zur Diskussion.

Zielgruppe: P, S 1

 

Tablets im Musikunterricht – und nun?

Praktische Unterrichtsbeispiele für die Klassen 1-4

Katrin-Uta Ringger

Mit der App tabDo! entdeckt Ihre Klasse aktiv und selbstständig die Tonwelt, spielt Melodien nach Gehör, verändert sie, improvisiert und erfindet Tonfolgen. So trainieren sie die innere Tonvorstellung und schulen melodische Grundkompetenzen – vom Vierton-Motiv über Pentatonik bis hin zur chromatischen Tonleiter und vom Hören und Spielen (mit Solmisationssilben) bis hin zum Notenlesen. Die App eignet sich hervorragend zum voraussetzungslosen Klassenmusizieren auf verschiedenen Niveaustufen.

Zielgruppe: P

 

Die Streicherklasse mit digitalen Möglichkeiten

Das digitale Streicherkleeblatt mit Klavieraufnahmen und 80 interaktiven Onlinespielen

Simone Drebenstedt

In diesem Workshop können die Teilnehmer:innen digitale Möglichkeiten für Streicherklassen anhand des systematischen Unterrichtswerkes „Streicher-Kleeblatt“ kennenlernen und ausprobieren. Nach einer Einführung erfahren Sie die vielen Vorteile des digitalen Streicherklassenunterrichts. Im Praxisteil des Workshops dürfen Sie selbstständig in Kleingruppen dieses Unterrichtsmaterial ausprobieren und ein Onlinespiel für Streicher selbst entwerfen.

Zielgruppe: P, S 1

 

Inklusives, kooperatives Musizieren mit Tablets

Video-angeleitetes Musizieren und Diskussion

Cornelia Dirks

Im Workshop wird der „Skeleton Dance“ von Disney auf Boomwhackers kooperativ eingeübt. Dafür werden YouTube-Videos von „musication“ verwendet, die ohne traditionelle Notation auskommen. Diese Erfahrung sowie Impulse aus einer Forschungsstudie zum Musikunterricht mit digitalen Medien dienen als Grundlage für die Diskussion zu inklusivem Musikunterricht mit Tablets.

Zielgruppe: P, S 1

 

Besser digital!

Innovationen für den Musikunterricht

Markus Detterbeck und Gero Schmidt-Oberländer

Bereit, Ihren Musikunterricht auf ein neues Level zu heben? Im interaktiven Workshop erkunden wir gemeinsam die Zukunft des Musikunterrichts! Unter dem Motto „Einfach. Alles. Überall.“ beschäftigen wir uns mit den neuesten digitalen Angeboten aus dem Standardlehrwerk MusiX und dem mip-journal. Markus Detterbeck zeigt Ihnen, wie Sie z. B. die neue Digitale Toolbox zu MusiX spielend leicht im Unterricht einsetzen und so wertvolle Zeit bei der Vorbereitung und im Klassenzimmer sparen können.

Zielgruppe: S 1, S 2

 

Schul- und Unterrichtsentwicklung in einer Kultur der Digitalität

Der Kompetenzverbund lernen:digital gestaltet den Dialog zwischen Wissenschaft und Praxis für die digitale Transformation von Schule und Lehrkräftebildung. Vier Kompetenzzentren bündeln in den Bereichen MINT, Sprachen/Gesellschaft/Wirtschaft, Musik/Kunst/Sport und Schulentwicklung die Expertise aus rund 200 länderübergreifenden Forschungs- und Entwicklungsprojekten. In den Projekten entstehen evidenzbasierte Fort- und Weiterbildungen, Materialien sowie Konzepte für die Schul- und Unterrichtsentwicklung in einer Kultur der Digitalität. Eine Transferstelle macht die Ergebnisse für Lehrkräfte sichtbar, fördert die ko-konstruktive Weiterentwicklung mit der Praxis und unterstützt den bundesweiten Transfer in die Lehrkräftebildung. Der Kompetenzverbund lernen:digital wird finanziert durch die Europäische Union – NextGenerationEU und gefördert durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung.

 

DiDiPro

 

Digital DJing als Wissenspraxis

Populäre Musikkulturen verstehen und vermitteln

Sophia Tobis

Die Teilnehmenden sollen neben einer praktischen Einführung in das Digital DJing auch einen Eindruck von der historischen Komponente dieser Praktik durch Inputs zu einschlägigen Genres der Tanz- und Clubmusik erhalten. Die darin verwobenen Narrative der Akzessibilität und Diversität sollen zu einem Verständnis des subkulturellen Charakters besagter Genres und ihrer Akteur:innen beitragen.

Zielgruppe: S 1, S 2

 

Diskriminierungskritische Musikvideos in mediendidaktischen Unterrichtssettings

Steffi Rocker und Mario Dunkel

Der Workshop stellt mediendidaktische Settings zur Auseinandersetzung mit Musikvideoclips im Musikunterricht vor. Er zeigt, wie sich durch alternative Inszenierungen kritische Inhalte hinterfragen lassen und diskriminierungskritische Musikvideos produziert werden können. Zu Beginn werden einige Musikvideos vorgestellt; danach werden kreative Produktionsmöglichkeiten gezeigt und von den Teilnehmenden praktisch erprobt. Insgesamt nimmt der Workshop aus mediendidaktischer Perspektive auf das Kongressthema Bezug.

Zielgruppe:  S 1 und S 2

 

Beatmaking mit dem iPad

Die App Koala 🐨 Sampler

Arne Wachtmann und Sarah Hardjowirogo

In diesem Praxis-Workshop werden mit der App Koala Beats produziert. Ohne technische Vorkenntnisse können Lehrkräfte hier ganz einfach selbst erproben, wie sie auch ohne große Ausstattung digitale Musikproduktion in den Unterricht einbeziehen und ihren Schüler:innen musikalische Erfahrungen vermitteln können, die nicht nur in bester Erinnerung, sondern auch auf der Festplatte bleiben.

Die Teilnehmer:innen nehmen Samples auf, bearbeiten diese und arrangieren sie schließlich zum HipHop-Beat.

Zielgruppe: S 1, S 2

 

Impro-Loop

Improvisieren mit Audiofiles, Sounds, virtuellen und analogen Instrumenten

Ilka Siedenburg und Julian Vorst

In dem Workshop wird ein diversitätssensibles Improvisationskonzept vorgestellt, bei dem auf der Basis von Loops sowohl mit iPads als auch mit herkömmlichen Instrumenten musikalisch interagiert und eine gemeinsame Performance entwickelt wird. Faktoren wie Gender oder die musikalischen Vorkenntnisse der Schüler:innen verlieren dabei an Bedeutung. Verschiedene Levels der technischen Umsetzung ermöglichen eine Anpassung an die jeweilige Ausstattung und Erfahrenheit.

Zielgruppe: S 1, S 2

 

DigiProSMK

 

Generative KI im Musikunterricht

Rollen und Potenziale von ChatGPT in musikpädagogischen Kontexten

Fabian Bade

Wie verändert sich Musikunterricht an Schulen durch den Einsatz generativer KI und welche Kompetenzen braucht es auf Seiten von Lehrkräften, um auf diese tiefgreifenden Veränderungen adäquat zu reagieren? Im Workshop werden große Sprachmodelle (LLMs), deren Funktionsweisen & didaktische Potenziale auf Basis der UNESCO-Empfehlungen aufgezeigt, vorgestellt und deren Praktikabilität für den unmittelbaren Einsatz im Musikunterricht reflektiert und diskutiert.

Zielgruppe: S 2

 

KI als schöpferisches Medium im postdigitalen Zeit

Oliver Krämer und Benjamin Hecht

KI als schöpferisches Medium ist in der jüngsten Vergangenheit Thema verschiedener pädagogischer Diskussionen. Der Workshop zielt darauf ab, in mehreren wahlobligatorischen Schienen ein grundlegendes Verständnis von KI im Kontext der Musik-Generierung zu bilden und darauf aufbauend über künstliche Intelligenzen als musikschaffendes Medium zu diskutieren – auch und gerade mit den damit verbundenen Potenzialen, Chancen, Grenzen und Bedenken für den Schulkontext.

Zielgruppe: S 1, S 2

 

Mit Videos performative Ergebnisse sichern

Benjamin Hecht

Das Video als Mittel der Ergebnissicherung kann in Bezug auf performative Unterrichtsaufgaben die Live-Performance ergänzen. Dabei soll in dem Workshop ein Baukastenprinzip praktisch erprobt werden, mit welchem über die typischen Charakteristika der Wiederholbarkeit, Zerlegbarkeit und Asynchronität von Videos Reflexionsmethoden für den Musikunterricht gestaltet werden können.

Zielgruppe: S 1, S 2

 

Electronic Dance Music mit Schüler:innen gestalten

Paul Geßner und Benjamin Hecht

Elektronische Musik (im Sinne der Electronic Dance Music) unterliegt eigenen Kompositionsprinzipien. Diese Kompositionsprinzipien, nach welchen auch im Musikunterricht niederschwellig Musik produziert werden kann, probieren wir in dem Workshop gemeinsam an verschiedenen Stationen aus. Mithilfe von Synthesizern, analog-elektronischen Klangerzeugern, iPads oder Alltagsgegenständen gestaltet ihr euren eigenen EDM-Track.

Zielgruppe: S 1, S 2

 

Synthesize Me!

Aktives Musizieren mit digitalen Mitteln

Kristoph Krabbenhöft und Paul Geßner

In einem interaktiven Praxis-Workshop bekommen die Teilnehmenden Einblick in das hybride Musizieren mit digitalen Musikmach-Dingen & analogen Klangerzeugern an für den Musikunterricht hergerichteten Musizierstationen. Im Fokus stehen die Integration von Körperlichkeit in diese Art des Musizierens & die Vermittlung von Möglichkeiten, gewohnte Klänge durch digitale Elemente neu zu denken. Abschließend soll das Musizieren mit digitalen Instrumenten im Musikunterricht gemeinsam reflektiert werden.

Zielgruppe: S 1, S 2

 

TipTapToe

Digitale Bodypercussion & interaktive Lernmethode

Christian Kuzio und Marten Pankow

TipTapToe ist digitale Bodyperkussion und interaktive Lernmethode. Durch Antippen oder Abklatschen mehrerer Spieler:innen werden vorgefertigte Samples über eine Box wiedergegeben. Die Anwendung verbindet Körperlichkeit mit digitalen Medien & ermöglicht das intuitive Erlernen musikalischer Grundlagen in der Gruppe mit einem eindrucksvollen akustischen Feedback. Musiklehrkräfte werden in die Funktionsweise der Hardware eingeführt und erproben Übungen aus der Methodenkartei im Peer-to-Peer Verfahren.

Zielgruppe: S 1, S 2

 

Klangvisionen

Virtual Reality Konzerte im Musikunterricht (Digi Pro SMK)

Phillip Feneberg

Der Workshop gibt eine Einführung in die Nutzung von VR-Technologien im Rahmen des Musikunterrichts. Anhand der virtuellen Konzertproduktion zu „Bilder einer Ausstellung“ der Philharmonie Augsburg werden Strategien für eine erfolgreiche didaktische Rahmung vermittelt, um Schüler:innen ein sicheres Eintauchen in immersive, virtuelle (Lern-)Umgebungen zu ermöglichen und so die Potenziale der Technologie bestmöglich zu nutzen.

Zielgruppe: S 1, S 2

 

Musikunterricht und Inklusion

Schule. Musik. Inklusion.

Was kann, soll, muss Musik für gelungene Inklusion tun?

Felix Piltz

In diesem Seminar werden Beispiele aus der Praxis überprüft und neue Projekte gedacht. Hier sind qualitative und arbeitsökonomische Aspekte im Blick. Am Ende werden gemeinsam Gelingensbedingungen formuliert für erfolgreiche Inklusion durch Musik in Schule.

Zielgruppe: Alle

 

Musikunterricht im Kontext der Vielfalt

Theoretische und praktische Impulse

Katharina Schilling-Sandvoß und Ulrike Schwarz

Im Workshop wird es aus theoretischer und praktischer Perspektive um die Gestaltung von Lernsituationen gehen, die Kinder und Jugendliche mit allen Aspekten der Vielfalt einschließen. Eine der Leitideen ist die Arbeit am gemeinsamen Gegenstand. Neben unterrichtspraktischen Beispielen, die einen produktiven Umgang mit der Vielfalt von Schüler:innen im Musikunterricht ermöglichen, soll auch Raum sein für einen Transfer auf unterschiedliche Lerngruppen und für eine Kontextualisierung der Beispiele.

Zielgruppe: P, S 1

 

Mit wenig viel machen

Anhemitonische Improvisationen in äußerst heterogenen Lerngruppen

Michael Huhn

In inklusiven Lerngruppen brauchen wir Unterrichtsformen, die das ganze Spektrum der Lerngruppe einbeziehen, zumal in der Musizierpraxis. Pentatonische Improvisationen erlauben die Teilnahme mit geringsten musikalischen Vorkenntnissen, mit eingeschränkten motorischen, perzeptiven oder kognitiven Fähigkeiten, wie auch für Geübtere. Wir spielen „Ein-Töniges“, machen die „Stille Post“ hörbar, arbeiten mit Requisiten als Strukturierungshilfe, kommen vom Motiv zur Klangskulptur und zu Stevie Wonder.

Zielgruppe: P, S 1

 

Drum Circle Facilitator Schnupper-Workshop

Community Drum Circles. Für ein gutes Miteinander. Alle können mitmachen. Keine Vorerfahrung nötig.

Mathias Reuter

Drum Circles. Alle können mitmachen, auch ohne Vorerfahrungen. Die Musik in der Gruppe mit Trommeln und Percussion-Instrumenten entsteht mit viel Spaß „in dem Moment“. Die Methode ermöglicht eine offene musikalische Interaktion in einer kooperativen und fehlerfreien Atmosphäre. Alle können teilnehmen unabhängig von Alter, Geschlecht, kultureller Herkunft oder Beeinträchtigung. Der Praxis Workshop gibt einen Einblick in die Drum Circle Moderation (Facilitation).

Zielgruppe: P, S 1, S 2

 

Die Moldau bewegt - ein Lehr-Lernprojekt

Inklusive Zugänge über Bewegung erfahren und über Forschung zu Bewegungsformen reflektieren

Ina Henning

Die Teilnehmenden werden über improvisierte und choreographierte Abschnitte der Moldau von Bedrich Smetana zum vertieften Nachdenken über inklusive Zugänge zur Musik über Bewegung angeregt. Jeder Teil wird einer Reflexion unterzogen mit Inputs aus einem Lehr-Lernprojekt mit dem BBZ Hören St. Joseph Schwäbisch Gmünd. Begleitend dazu erfolgen Impulse aus der Forschung zur Synchronisation von Musik und Bewegung anhand vertiefter Bewegungsanalysen der acht Antriebe zurückgehend auf Rudolf v. Laban.

Zielgruppe: P

 

Sprachförderung mit Musik - Märchen neu entdecken

Sprechen, Singen, Musizieren, Bewegung und szenisches

Birgit Jeschonneck

Sprachförderung mit Musik – Märchen neu entdecken verbindet Musik, Bewegung und Tanz mit Sprachbildung, Sprachförderung und literarischem Lernen. Denn im Mittelpunkt stehen die Märchen der Brüder Grimm. Sie werden singend, tanzend, spielend und musizierend erlebt – vom ersten kleinen Rhythmusgedicht bis hin zum selbst gestalteten Elementaren Musiktheater.

Zielgruppe: KiT, P

 

Barrierefreier Musikunterricht

Musizieren in äußerst heterogenen Gruppen

Michael Huhn

Heterogenität in der Ensemblearbeit (Klassenmusizieren, Schülerband) unter Inklusions-Bedingungen verlangt individualisierte und gleichzeitig gruppentaugliche Angebote hinsichtlich Repertoire, Arrangement und Instrumentarium. Dabei wird Leistung gefordert, Talent gefördert und prinzipiell niemand ausgeschlossen. Die Teilnehmenden machen Übungen zur Selbsterfahrung wahrnehmungsbezogener sowie motorischer Einschränkung und probieren Instrumente und Arrangements aus.

Zielgruppe: P, S 1

 

Inklusiver Musikunterricht mit digitalen Medien

Ausprobieren von Musik-Apps und Diskussion mit Bezug zum Fachdiskurs

Cornelia Dirks

Im Workshop werden u.a. die Musik-Apps ThumbJam, Launchpad, SoundPrism und AUMI vorgestellt, ausprobiert und mit ihren Chancen und Grenzen für inklusiven Musikunterricht diskutiert. Einblicke in den musikpädagogischen und sonderpädagogischen Fachdiskurs geben weitere Impulse zur Diskussion.

Zielgruppe: P, S 1

 

Inklusives, kooperatives Musizieren mit Tablets

Video-angeleitetes Musizieren und Diskussion

Cornelia Dirks

Im Workshop wird der „Skeleton Dance“ von Disney auf Boomwhackers kooperativ eingeübt. Dafür werden YouTube-Videos von „musication“ verwendet, die ohne traditionelle Notation auskommen. Diese Erfahrung sowie Impulse aus einer Forschungsstudie zum Musikunterricht mit digitalen Medien dienen als Grundlage für die Diskussion zu inklusivem Musikunterricht mit Tablets.

Zielgruppe: P, S 1

 

iPad-Ensemble – barrierefreies Musizieren

Einführung in die App GarageBand

Tilman Koenig

Im iPad-Ensemble musizieren SuS mit iPads und den damit zur Verfügung stehenden virtuellen Instrumenten. Auch „natürliche“ Audioquellen, wie z.B. Gesang, lassen sich in selbst entwickelten Arrangements einbinden. Vorwiegend werden aufgrund der Soundstruktur dabei Genres der modernen Popmusik, des HipHop, der Dance- und elektronische Musik bedient. Es lassen sich aber auch „klassische“ Stücke gemeinsam entwickeln, adaptieren, entdecken bzw. in neuem Gewand adaptieren. Das Musizieren mit virtuellen Instrumenten liefert eine Fülle von Klangmöglichkeiten bei barrierefreier Spiel-Technik. Im Workshop werden das Setting des iPad-Ensembles erläutert, Programme/Apps sowie ein Songbeispiel aus dem Unterricht/AG-Bereich vorgestellt und didaktische Fragestellungen erörtert.

Zielgruppe: S 1, S 2

 

Junges Forum Musikunterricht

Mein Problem? Dein Problem? Kein Problem!

Planung und Initiierung problemorientierten Lernens im Musikunterricht an praktischen Beispielen

Marc Mönig

Wie kann die Auseinandersetzung mit Musik für Schüler:innen im Unterricht relevant, nachhaltig, in hohem Maße selbstgesteuert und mit angemessener fachlicher Tiefe gelingen? Auf diese Frage möchte der Workshop auf der Basis eines problemorientierten Lernens Antworten geben. Dazu werden Beispiele aus der Praxis vorgestellt, diskutiert und teilweise von den Teilnehmer:innen erprobt. Daraus werden dann Konsequenzen für die Planung und die Durchführung von Musikunterricht gezogen.

Zielgruppe: S 1, S 2

 

Einstiege problemorientiert gestalten

Einstiege im alltäglichen Musikunterricht

Sabine Hoene

Im problemorientierten Unterricht arbeiten Lernende phasenweise selbständig. Im Einstieg begegnen sie einer problemhaltigen und motivierenden Aufgabenstellung und erhalten Gelegenheit, sich über Lösungswege auszutauschen bzw. entsprechende Hypothesen zu formulieren. Eine Herausforderung ist es immer wieder, für kürzere Unterrichtssequenzen passende Fragestellungen zu finden und diese gewinnbringend einzubinden. Im Kurs werden Beispiele gezeigt und diskutiert.

Zielgruppe: S 1, S 2

 

Musiklernen fürs Leben

Wie man so unterrichtet, dass nach der Schulzeit noch was hängen bleibt

Hans Jünger

An fünf Unterrichtsentwürfen soll gezeigt werden, wie Musikunterricht mit Langzeitwirkung aussehen kann. Dabei soll deutlich werden, dass Musiklernen auf unterschiedliche Art „nachhaltig“ sein kann, z. B. als „Aneignung musikalischer Tätigkeiten“, als „Ausdifferenzierung eines Bildes von Musik“ oder als „Erwerb musikbezogener interkultureller Kompetenz“. Der Fokus liegt auf den jeweils angemessenen Methoden, vor allem auf solchen, die den Schüler:innen selbstständiges Handeln ermöglichen.

Zielgruppe: Alle

 

„Wildes Lernen“ im Musikunterricht der Grunschule

Anke Rosbach

Beim „wilden Lernen“ lösen Lernende Probleme in kleinen Gruppen. Sie werden durch die Lehrkraft in ihrem Arbeitsprozess angeleitet, um ein „chaotisches Lernen“ zu verhindern. Hinsichtlich ihrer Strategien zum Problemlösen arbeiten die Schülerinnen und Schüler hingegen demokratisch miteinander. Im aktuellen Workshop wird aufgezeigt, wie Unterrichtsplanung und -Durchführung in diesem Sinne lernförderlich gelingen kann.

Zielgruppe: P

 

Gelungene Unterrichtsstunden

Junges Forum Musikunterricht

Martina Thomas und Francois Förstel, Ole Oltmann und Kathrin Auerbach

Zielgruppe: P, S 1, S 2

 

Musik in der KiTa

Singing Beyond Borders

Interkulturelle Lieder für den Musikunterricht

Hayat Chaoui

Sprachvielfalt, Melodienreichtum, Rhythmusgefühl: Dieser Kurs befasst sich mit Liedern aus aller Welt, die schnell und einfach umzusetzen sind. Mehrsprachige Begrüßungs- und Verabschiedungslieder, Tanzstücke und Lieder zur Sprachförderung werden niedrigschwellig aufbereitet. Anhand der Auswahl wird ein Methodenkoffer zusammengestellt, der es ermöglicht, in kürzester Zeit auswendig zu singen. Übungen zu interkultureller Kommunikation sind inbegriffen.

 

Von der Klanggeschichte zur Klangszene

Komponieren mit Kindern auf der Grundlage von außermusikalischen Inhalten

Irene Hoffmann

Die „Klangszene“ als verbindende Gestaltungsform. Welche Prinzipien von Komposition und elementarer Musikpraxis können genutzt werden, wenn der Ausgangspunkt ein außermusikalischer ist? Wie können Gedichte, Bilderbücher und Filmszenen verklanglicht werden, ohne in einer allzu direkten Wort-Klang-Übersetzung stecken zu bleiben? Und wie kann die selbst entwickelte Musik über die Szene erarbeitet und zur Darstellung gebracht werden? Mit übertragbaren Praxisbeispielen für Kinder bis zehn Jahren.

 

MusikErzählen

Mit Musik dichten und bildhafte Geschichten erzählen

Birga Wendland

Im Workshop werden vielfältige Methoden ausprobiert, um durch das Hören von Musikstücken Geschichten oder Gedichte zu verfassen. Mithilfe von Bildern, verschiedenen Materialien, Story Cubes oder Bildkarten wird Musik genutzt, um Geschichten zu erzählen, zu untermalen, darzustellen, zu beeinflussen und zu gestalten. Dadurch entsteht eine Verbindung zu anderen Bildungsbereichen und Fächern, was die Anregung verschiedener Kompetenzen ermöglicht.

 

Die Maulwurfdame Elsa

Wie aus einer Geschichte ein kreativer Kindertanz wird

Birga Wendland

Im ersten Teil des Workshops wird ein kreativer Kindertanz auf Grundlage der Geschichte „Die Maulwurfdame Elsa“ entwickelt. Dabei werden Bildkarten verwendet, um die Handlung zu veranschaulichen, Informationen über Nachttiere zu vermitteln, und es werden allgemeine Tipps zur Tanzgestaltung gegeben. Der zweite Teil konzentriert sich auf R. v. Labans Antriebsaktionen und stellt eine Methode vor, um eigene kreative Kindertänze zu kindgerechten Themen und Musik zu entwickeln.

 

Von der Klanggeschichte zur Klangszene

Komponieren mit Kindern auf der Grundlage von außermusikalischen Inhalten

Irene Hoffmann

Die „Klangszene“ als verbindende Gestaltungsform. Welche Prinzipien von Komposition und elementarer Musikpraxis können genutzt werden, wenn der Ausgangspunkt ein außermusikalischer ist? Wie können Gedichte, Bilderbücher und Filmszenen verklanglicht werden, ohne in einer allzu direkten Wort-Klang-Übersetzung stecken zu bleiben? Und wie kann die selbst entwickelte Musik über die Szene erarbeitet und zur Darstellung gebracht werden? Mit übertragbaren Praxisbeispielen für Kinder bis zehn Jahren.

 

JEKISS – Singende Grundschulen (auch für KiTa geeignet)

Praxiserprobte Techniken für jeden Tag

Inga Mareile Reuther

Die Kombination aus Schulchor, Lehrerfortbildung, Singen in der Klasse und Schulgemeinschaft ermöglicht schon in wenigen Wochen „Singende“ Grundschule zu werden. Anhand praktischer Übungen erfahren die Teilnehmer, wie ein schöner Stimmklang und die so notwendige kindgerechte Tonhöhe in den Schulalltag integriert werden kann. Im Rahmen von Liedeinstudierungen werden Techniken vorgestellt, die Singhemmungen abbauen und sauberes Singen von Melodien und leichteres Memorieren der Liedtexte ermöglichen.

 

Singen mit Kindern von 3–8 Jahren

Vom Bewegungslied bis zum Kurzmusical

Lena Sokoll und Amelie Erhard

Singen macht glücklich, gesund, schlau und vieles mehr. Darum kann man gar nicht früh genug damit anfangen! Sie sind auf der Suche nach Repertoire, das über die üblichen Kinderlieder hinausgeht, aber trotzdem einfach, spielerisch und flexibel umzusetzen ist? Lena Sokoll und Amelie Erhard, Expertinnen für das Singen mit den Allerkleinsten, stellen Ihnen das Angebot des Carus-Verlags vor – vom einfachen Bewegungslied aus chorissimo! Kita bis hin zum pfiffigen Singspiel „Ohrenbärin Moppeline“.

 

Rhythmus mit Reissäckchen

Vom aktiven Musizieren bis zur Notation

Rodrigo Fernandez

Das Reissäckchen wird zum heimlichen Dirigenten und Komponisten. Die Kraft des Rhythmus ist ein nachhaltiger Grundbaustein für musikalische Aktivitäten. Den Rhythmus zu begreifen mit Händen, mit taktilen und visuellen Hilfen ist ein wichtiges Element in der Arbeit mit Kindern. In diesem Kurs bieten wir einen niederschwelligen Einstieg, um auch Lehrkräften mit wenig Erfahrung und fachfremd Unterrichtenden funktionierende Modelle an die Hand zu geben.

 

Musikunterricht in der Primarstufe

Mit Musik zum WIR

Musikalische Aktionen für mehr Klassenzusammenhalt

Knut Dembowski

Musikunterricht kann mehr, als rein musikalische Fähigkeiten zu schulen: Sie können Ihre Klasse auf dem Weg von einer zusammengesetzten Gruppe hin zu einer teamfähigen Lerngemeinschaft unterstützen.

In diesem Workshop erfahren Sie, wie Sie den Zusammenhalt in der Klasse aktiv fördern und eine integrierende Lernatmosphäre schaffen. Entwickeln Sie gemeinsam mit Ihren Schüler:innen wichtige soziale Skills und fördern Sie deren Persönlichkeitsentwicklung auf eine musikalisch inspirierende Weise!

Zielgruppe: P

 

Singing Beyond Borders

Interkulturelle Lieder für den Musikunterricht

Hayat Chaoui

Sprachvielfalt, Melodienreichtum, Rhythmusgefühl: Dieser Kurs befasst sich mit Liedern aus aller Welt, die schnell und einfach umzusetzen sind. Mehrsprachige Begrüßungs- und Verabschiedungslieder, Tanzstücke und Lieder zur Sprachförderung werden niedrigschwellig aufbereitet. Anhand der Auswahl wird ein Methodenkoffer zusammengestellt, der es ermöglicht, in kürzester Zeit auswendig zu singen. Übungen zu interkultureller Kommunikation sind inbegriffen.

Zielgruppe: KiT, P

 

„Wildes Lernen“ im Musikunterricht der Grunschule

Anke Rosbach

Beim „wilden Lernen“ lösen Lernende Probleme in kleinen Gruppen. Sie werden durch die Lehrkraft in ihrem Arbeitsprozess angeleitet, um ein „chaotisches Lernen“ zu verhindern. Hinsichtlich ihrer Strategien zum Problemlösen arbeiten die Schülerinnen und Schüler hingegen demokratisch miteinander. Im aktuellen Workshop wird aufgezeigt, wie Unterrichtsplanung und -Durchführung in diesem Sinne lernförderlich gelingen kann.

Zielgruppe: P

 

Die Forderung: Musikunterricht für alle

Die Realität: Das Fachpersonal fehlt!

Ute Lesniarek-Spieß

Im Workshop befassen wir uns mit der Frage: Wie kann ich als ausgebildete Musiklehererin/ausgebildeter Musiklehrer musikalische Aktivitäten für alle Kinder trotz fehlender weiterer Fachkräfte in „meiner“ inklusiv arbeitenden Grundschule nachhaltig initiieren? Nach einem gemeinsamen aktiven Einstieg erfolgt eine Präsentation erfahrungsbasierter Ideen wie dies gelingen kann. Darüber hinaus wird das Unterrichtsmaterial zu „Eule findet den Beat mit Instrument“ vorgestellt, indem zahlreiche Ideen für fachfremd Unterrichtende in überfachlichen Lernumgebungen vorgestellt werden.

Zielgruppe: P

 

Erstklassig Musik unterrichten

Von Anfang an fit in – und mit – Musik

Katrin-Uta Ringger

Musik kann Ihren Unterricht von Anfang an bereichern und strukturieren: zum Beispiel als Begrüßungsritual, als aktivierendes Spiel, als Konzentrationsübung oder in Verbindung zu anderen Fächern. Im Workshop lernen Sie anhand konkreter Beispiele praxiserprobte und vielfältige Musikbausteine kennen, die Schwung in Ihre Klassen bringen und gleichzeitig den Kompetenzaufbau von Anfang an fördern. So werden Ihre Kinder fit in den Bereichen Singen, Rhythmusschulung, Bewegen, Musizieren und Hören.

Zielgruppe: P

 

Kleine Leistungsnachweise leicht gemacht

Wie komme ich zu aussagekräftigen Noten in Musik

Sabrina Werth

Viele Lehrkräfte stehen vor der Herausforderung, Musik unterrichten zu müssen, ohne in der Ausbildung darauf vorbereitet worden zu sein. Auch erfahrene Musiklehrkräfte fragen sich gelegentlich, wie sie zu aussagekräftigen Noten kommen, die wirklich ein Bild über die musikalischen Fähigkeiten der Kinder geben. Dieser Workshop zeigt nachhaltige, praxiserprobte Methoden aus allen Kompetenzbereichen der Musik mit Möglichkeiten der Bewertung, die nachhaltig auf andere Bereiche übertragen werden können.

Zielgruppe: P

 

methodenreich

Musizieren in der Grundschule

Christiane Jasper

In diesem Workshop geht es um Methoden (Herangehensweisen, Zugänge, Aufgaben, ...), die unterschiedliche Lerner:innen beim Erfahren von kooperativ angelegten Musizieraufgaben ansprechen können.

Spielerische Zugänge mit metro-rhythmischem Schwerpunkt, körperbetontes Lernen und elementare Gestaltungsaufgaben sind inhaltliche Schwerpunkte. Alle Übungen, Spielformen etc. werden praktisch erprobt und mit Blick auf die eigene Tätigkeit in der Schule reflektiert.

Zielgruppe: P

 

MusikErzählen

Mit Musik dichten und bildhafte Geschichten erzählen

Birga Wendland

Im Workshop werden vielfältige Methoden ausprobiert, um durch das Hören von Musikstücken Geschichten oder Gedichte zu verfassen. Mithilfe von Bildern, verschiedenen Materialien, Story Cubes oder Bildkarten wird Musik genutzt, um Geschichten zu erzählen, zu untermalen, darzustellen, zu beeinflussen und zu gestalten. Dadurch entsteht eine Verbindung zu anderen Bildungsbereichen und Fächern, was die Anregung verschiedener Kompetenzen ermöglicht.

Zielgruppe: KiT, P

 

Musik und Malen

Mit Wachsmalstiften voraussetzungslos Bilder zu unterschiedlicher Musik malen

Wolfgang Junge

An praktischen Beispielen werden Wege aufgezeigt, wie Kinder ihre Höreindrücke beim Musikhören mit Formen und Farben umsetzen können. Mit Hilfe der entstandenen Bilder lernen die Schülerinnen und Schüler viel über die Musik und über sich selbst. Die Unterrichtsbeispiele des Workshops sind so angelegt, dass sie sofort im eigenen Unterricht umgesetzt werden können.

Zielgruppe: P

 

Die Maulwurfdame Elsa

Wie aus einer Geschichte ein kreativer Kindertanz wird

Birga Wendland

Im ersten Teil des Workshops wird ein kreativer Kindertanz auf Grundlage der Geschichte „Die Maulwurfdame Elsa“ entwickelt. Dabei werden Bildkarten verwendet, um die Handlung zu veranschaulichen, Informationen über Nachttiere zu vermitteln, und es werden allgemeine Tipps zur Tanzgestaltung gegeben. Der zweite Teil konzentriert sich auf R. v. Labans Antriebsaktionen und stellt eine Methode vor, um eigene kreative Kindertänze zu kindgerechten Themen und Musik zu entwickeln.

Zielgruppe: KiT, P

 

Herbstwirbel und Feuertanz

Unterwegs im Herbst mit Musik, Bewegung und Sprache

Angela Müth-Petermann

Ein Gedicht, ein klassisches Musikstück und ein Herbstlied werden vorgestellt und gemeinsam umgesetzt. Dabei werden Wahrnehmung, Kommunikation und kreatives Gestalten gefördert.

Zielgruppe: P

 

Kontraste und Kooperation im Musikunterricht

Im wechselseitigen Umgang mit Musik, Bewegung und Sprache Lernprozesse anregen.

Angela Müth-Petermann

Kontraste erleben und mit Musik, Bewegung, Material und Sprache umsetzen, das darf in diesem Workshop gemeinsam erfahren werden. Darüber hinaus wird es viele kleine Spiele geben, die in einer Musikstunde Gemeinschaft fördern – ganz einfach und nebenbei (zum Beispiel beim Aufräumen), klangvoll und bewegt.

Zielgruppe: P

 

Stuhltänze zu Popsongs

Bewegung und Tanz im Klassenzimmer

Sebastian Weber und Stefanie Raudisch

Choreografien zu Liedern müssen nicht immer raumgreifend sein und in der Sporthalle stattfinden. Mit einem Stuhltanz können Sie direkt in dem Setting loslegen, in dem Sie ohnehin die meiste Zeit arbeiten – jedes Kind kann an seinem Platz auf bzw. mit seinem Stuhl mitmachen. Das spart nicht nur Organisationszeit und bringt Bewegung in den Musikunterricht im Klassenraum, sondern kann auch in anderen Fächern für eine kurze bewegte Einheit sorgen, nach der alle wieder fokussierter weitermachen können.

Zielgruppe: P

 

Tanzen Tanzen Tanzen!

Tanzen in der Grundschule

Katrin Streb

Kinder bringen beim Tanzen gern eigene Ideen in die Gestaltung ein und entwickeln so ihre eigene Choregrafie. Im Workshop werden Tänze, die im Unterricht entstanden sind, erarbeitet. Die Teilnehmer:innen erhalten Tipps für die erfolgreiche Umsetzung in der eigenen schulischen Praxis.

Zielgruppe: P

 

Tiertänze in der Grundschule

Einfache Choreografien zu lustigen bekannten Tierliedern

Sebastian Weber und Stefanie Raudisch

Gerade in der ersten und zweiten Klasse bringen Kinder einen enormen Bewegungsdrang mit in den Schulalltag. Um dieser Freude am Auspowern zu begegnen, haben wir ganz einfache Choreografien zu Tierliedern vorbereitet, die direkt mitgetanzt werden können. Vom Oktopus über den Pavian bis hin zum Känguru – hüpfen, krabbeln und trampeln Sie gemeinsam, sodass danach alle wieder entspannt in die Arbeitsphase gehen können.

Zielgruppe: P

 

Musik hören interaktiv

Kreative Wege des Hörens im Musikunterricht der Grundschule

Magnus Gaul

Musik kann uns motivieren und mobilisieren, gleichzeitig aber auch beruhigen. Oft sind es die Melodien mit „Ohrwurmqualität“, die uns über längere Zeit im Gedächtnis bleiben und Erinnerungen wecken. Der Workshop bietet unterschiedliche Wege der Einbindung von Musik über das Hören in den Unterricht. Der Workshop zeigt unterschiedliche methodische Zugänge, diese oft vernachlässigten Methoden im Unterricht zu trainieren und für den Schulalltag zu nutzen.

Zielgruppe: P

 

Über Musik reden? In der Grundschule?!

Wie können gute diskursive Gespräche über Musik gelingen?

Anke Rosbach

Nach einem kurzen Input zur Methodik und zur Stundenstruktur wird anhand von  Beispielen aus dem aktiven Musikhören über Musik gesprochen.

Zielgruppe: P

 

Von der Klanggeschichte zur Klangszene

Komponieren mit Kindern auf der Grundlage von außermusikalischen Inhalten

Irene Hoffmann

Die „Klangszene“ als verbindende Gestaltungsform. Welche Prinzipien von Komposition und elementarer Musikpraxis können genutzt werden, wenn der Ausgangspunkt ein außermusikalischer ist? Wie können Gedichte, Bilderbücher und Filmszenen verklanglicht werden, ohne in einer allzu direkten Wort-Klang-Übersetzung stecken zu bleiben? Und wie kann die selbst entwickelte Musik über die Szene erarbeitet und zur Darstellung gebracht werden? Mit übertragbaren Praxisbeispielen für Kinder bis zehn Jahren.

Zielgruppe: K, KiT, P

 

Singen mit Kindern von 3–8 Jahren

Vom Bewegungslied bis zum Kurzmusical

Lena Sokoll und Amelie Erhard

Singen macht glücklich, gesund, schlau und vieles mehr. Darum kann man gar nicht früh genug damit anfangen! Sie sind auf der Suche nach Repertoire, das über die üblichen Kinderlieder hinausgeht, aber trotzdem einfach, spielerisch und flexibel umzusetzen ist? Lena Sokoll und Amelie Erhard, Expertinnen für das Singen mit den Allerkleinsten, stellen Ihnen das Angebot des Carus-Verlags vor – vom einfachen Bewegungslied aus chorissimo! Kita bis hin zum pfiffigen Singspiel „Ohrenbärin Moppeline“.

Zielgruppe: KiT, P

 

Bühne frei

wirkungsvolle Aufführungsstücke für kleine und große Anlässe in der Grundschule

Elisabeth Bruns

In diesem Kurs erarbeiten wir kurze und knackige praxiserprobte Aufführungsstücke zu den unterschiedlichsten Anlässen aus den verschiedensten Bereichen des Musikunterrichts. So werden Lieder mit unterschiedlichen Choreographien und Instrumentalbegleitungen, Rhythmicals und Tänze auf die Bühne gebracht.

Zielgruppe: P

 

Coole Hits für Kids

Neue Kinderlieder und Hits aus dem Radio auf vielfältige Weise im Unterricht umsetzen

Sabrina Werth

Musik aus dem Radio oder diversen Streamingdiensten und neue Kinderlieder sind heute aus dem Musikunterricht der Grundschule nicht mehr wegzudenken und stellen einen wichtigen Bestandteil dar, um die musikalischen Basiskompetenzen möglichst vielfältig zu schulen. Die Teilnehmer des Kurses erwartet ein bunter Blumenstrauß an praxiserprobten Möglichkeiten, coole Hits in ihren Unterricht einzubauen. Dabei kommen die Stimme, der Körper und Instrumente zum Einsatz.

Zielgruppe: P

 

Lieder mit ungeraden Taktarten in der Grundschule

Ohrwürmer im ungeraden Takt gibt es nicht?  – „Nein, nein, nein. – Doch, doch!“

Petra Jacobsen

Ob ein griechisches Schneelied im 5/8-, ein serbisches, zweistimmiges Tanzlied im 7/8- oder ein türkisches Volkslied im 9/8-Takt – sie alle lassen sich wunderbar singend, spielend und tanzend mit Kindern umsetzen. Chorklassen und Chöre finden Möglichkeiten, diese gesanglich anspruchsvoller zu gestalten, aber die Lieder sind auch einstimmig und schlicht eine lohnende Erweiterung des Liedrepertoires für alle!

Zielgruppe: P

 

Tablets im Musikunterricht – und nun?

Praktische Unterrichtsbeispiele für die Klassen 1-4

Katrin-Uta Ringger

Mit der App tabDo! entdeckt Ihre Klasse aktiv und selbstständig die Tonwelt, spielt Melodien nach Gehör, verändert sie, improvisiert und erfindet Tonfolgen. So trainieren sie die innere Tonvorstellung und schulen melodische Grundkompetenzen – vom Vierton-Motiv über Pentatonik bis hin zur chromatischen Tonleiter und vom Hören und Spielen (mit Solmisationssilben) bis hin zum Notenlesen. Die App eignet sich hervorragend zum voraussetzungslosen Klassenmusizieren auf verschiedenen Niveaustufen.

Zielgruppe: P

 

Kani – Ukulele lernen für Kinder

Eine Entdeckungsreise in die Klangwelt der Ukulele

Elisabeth Pfeiffer

Elisabeth Pfeiffer stellt das neue Lehrwer„Kani – Ukulele lernen für Kinder“ von Heinrichshofen & Noetzel vor. Workshopteilnehmer:innen erleben die einzigartige Klangwelt der Ukulele und erfahren gleichzeitig, wie sie das Lehrwerk in ihrem Unterricht verwenden können.

Zielgruppe: P

 

Rhythmus mit Reissäckchen

Vom aktiven Musizieren bis zur Notation

Rodrigo Fernandez

Das Reissäckchen wird zum heimlichen Dirigenten und Komponisten. Die Kraft des Rhythmus ist ein nachhaltiger Grundbaustein für musikalische Aktivitäten. Den Rhythmus zu begreifen mit Händen, mit taktilen und visuellen Hilfen ist ein wichtiges Element in der Arbeit mit Kindern. In diesem Kurs bieten wir einen niederschwelligen Einstieg, um auch Lehrkräften mit wenig Erfahrung und fachfremd Unterrichtenden funktionierende Modelle an die Hand zu geben.

Zielgruppe: KiT, P

 

Body Hits im Jahreskreis

Rhythmus- und Body Percussion-Actionsongs für 6- bis 12-Jährige

Janice Höber-Filz und Richard Filz

Effektvolle Body Percussion-Choreografien, coole Moves, motivierende Sprechtexte und eingängige Melodien – das sind die Erfolgszutaten der Body Hits, die Spaß machen und alle mitnehmen. In dem Aktivworkshop lernen Sie einen bunten Mix an Rhythmusspielen und Body Hits zu verschiedenen Anlässen im Schulalltag kennen. Sie erfahren außerdem, wie Sie die Kinder mit Hilfe der RhythmOne Voice2Body-Methode an die Klangfolgen heranführen, sodass diese länger im Gedächtnis bleiben.

Zielgruppe: P

 

Bum Shaka!

Body Percussion Warm-Ups für 6- bis 10-Jährige

Janice Höber-Filz und Richard Filz

3, 2, 1, und los! Starten Sie durch mit motivierenden Ritualen für die Unterrichtsstunde, abwechslungsreichen Warm-Ups für jeden Tag und erfrischenden Rhythmuskleinigkeiten für zwischendurch. Erleben Sie, wie Sie mit wenigen Zutaten eine Rhythmuseinheit gestalten, die alle mitnimmt und langfristig das Gemeinschaftsgefühl stärkt. Erfahren Sie außerdem, wie Sie Rhythmus souverän vermitteln, mit Begeisterung anleiten und mit Body Percussion Ihre pädagogische Arbeit dauerhaft bereichern.

Zielgruppe: P

 

Der Rhythmus lauert überall

Rhythmus entdecken mit kleinen Alltagsdingen, Händen, Füßen und Stimme

Ulrich Moritz

In diesem Praxisworkshop lernen Sie kleine Rhythmusstücke und -spiele kennen, die für Kinder ab 8 Jahren gedacht und relativ schnell in der Schule umsetzbar sind. Neben den Hände, Füßen und der Stimme kommen auch kleine, unscheinbare Alltagsdinge zum Einsatz: Stifte, Papierblätter, Becher, Steine und Streichholzschachteln! Gefordert und gefördert werden dabei das eigene Bewegungs- und Textgedächtnis und die eigenen motorisch-koordinativen Fertigkeiten.

Zielgruppe: P

 

Eimer-Percussion

Spielideen, Rhythmicals und Mitspielsätze

Oliver J. Ehmsen

Zum rhythmischen Klassenmusizieren sind nicht zwangsläufig klassische Trommeln wie Djemben, Bongos oder Congas notwendig. Es geht auch einfacher! Eimer-Percussion ist das Trommeln auf herkömmlichen Haushaltseimern.

Im Workshop stellt Grundschullehrer Olli Ehmsen Übungen, Rhythmicals, Liedbegleitungen und Mitspielsätze aus dem Heft „Eimer-Percussion“ vor, die gemeinsam praktisch erprobt werden und anschließend schnell ohne viel Vorbereitung Einzug in den eigenen Musikunterricht finden können.

Zielgruppe: P

 

Die Moldau bewegt - ein Lehr-Lernprojekt

Inklusive Zugänge über Bewegung erfahren und über Forschung zu Bewegungsformen reflektieren

Ina Henning

Die Teilnehmenden werden über improvisierte und choreographierte Abschnitte der Moldau von Bedrich Smetana zum vertieften Nachdenken über inklusive Zugänge zur Musik über Bewegung angeregt. Jeder Teil wird einer Reflexion unterzogen mit Inputs aus einem Lehr-Lernprojekt mit dem BBZ Hören St. Joseph Schwäbisch Gmünd. Begleitend dazu erfolgen Impulse aus der Forschung zur Synchronisation von Musik und Bewegung anhand vertiefter Bewegungsanalysen der acht Antriebe zurückgehend auf Rudolf v. Laban.

Zielgruppe: P

 

Sprachförderung mit Musik - Märchen neu entdecken

Sprechen, Singen, Musizieren, Bewegung und szenisches

Birgit Jeschonneck

Sprachförderung mit Musik – Märchen neu entdecken verbindet Musik, Bewegung und Tanz mit Sprachbildung, Sprachförderung und literarischem Lernen. Denn im Mittelpunkt stehen die Märchen der Brüder Grimm. Sie werden singend, tanzend, spielend und musizierend erlebt – vom ersten kleinen Rhythmusgedicht bis hin zum selbst gestalteten Elementaren Musiktheater.

Zielgruppe: KiT, P

 

Als der Wolf beschloss, das Lesen zu lernen

Praktische Erarbeitung eines Minimusicals zum Schulbeginn

Kristina Gerdes

Wozu sollte Wolf Lesen, Schreiben und Rechnen können? Er hat andere Stärken! Doch als sich die Waldhexe zu ihrem Geburtstag von jedem Gast eine Geburtstagsüberraschung wünscht, merkt Wolf, dass man Lesen, Schreiben und Rechnen doch für mehr Dinge benötigt als bisher angenommen.

Probengestaltung, Liederarbeitung, Umsetzung von Szenen und Choreografien – in diesem Workshop möchte ich Ihnen zeigen, wie man mit Kindern ein publikumswirksames Minimusical zum Schulbeginn auf die Bühne bringen kann.

Zielgruppe: P

 

Expedition durch den Dschungel der Musik

Musik bleibt - wenn wir sie nachhaltig gestalten!

Claire Reich

Manchmal müssen wir uns durch den Dschungel der Musikpädagogik schlagen, neue Wege bestreiten oder auf alte zurückfinden und Verbindungen schaffen.

Das Thema „Dschungel“ steht in diesem Workshop im Mittelpunkt und wird musikalisch von unterschiedlichen Ebenen beleuchtet. Klanggeschichte, Rap, Tanz oder Bodypercussion – alles findet seinen Einsatz um nachhaltigen Musikunterricht zu gestalten.

Zielgruppe: P

 

Klassik rocken – vom Te Deum bis zum Wellerman

Kreativer und kompetenzorientierter Musikunterricht mit dem Kolibri Musikbuch 3/4

Gabriele Hirte

Im Kurs werden Ideen aus dem neuen Kolibri Musikbuch 3/4 vorgestellt und ausprobiert. Sie eignen sich für heterogene Klassen und gehen vom aktiven Musikhören zum Begleiten von aktuellen Liedern und Musikstücken mit Bodypercussion und Instrumenten.

Zielgruppe: P

 

Kooperative Musikspiele

Musikalische Kompetenzen trainieren, Musikunterricht auflockern und Gemeinschaft fördern

Knut Dembowski und Kirsi Zimmermann

Musik ist wichtig, aber ebenso bedeutend ist die Lerngemeinschaft, das soziale Gefüge, in dem Musik gemacht wird: Zusammenhalt, Integration, Ermutigung, Wohlgefühl und Spaß. Kleine kooperativen Musikspiele können den Musikunterricht auflockern, zugleich musikalische Kompetenzen trainieren und dabei den Blick für das gemeinsame musikalische Handeln bei den Schüler: schärfen. Im Workshop werden kooperative Musikspiele ausprobiert, reflektiert und in ihrem Kontext betrachtet.

Zielgruppe: P

 

Lachen, spielen, tanzen, s(pr)ingen!

Moderner Musikunterricht mit der Zeitschrift „Musik in der Grundschule“

Oliver J. Ehmsen

In diesem Workshop werden verschiedene Unterrichtsideen aus den letzten Ausgaben der Zeitschrift „Musik in der Grundschule“ (Schott Music) vorgestellt und gemeinsam ausprobiert: Neue (Bewegungs-)Lieder, Liedbegleitungen und Klassenmusizieren mit Orff-Instrumenten, Boomwhackers &., Rhythmusspiele u.v.m. Die Ideen lassen sich sofort in den eigenen Unterricht integrieren und sind auch von „fachfremd“ unterrichtenden Lehrkräften gut umzusetzen.

Zielgruppe: P

 

Musik-Spiele

Musikunterricht einmal ganz anders

Wolfgang Junge

Spiele machen Spaß, Spiele entspannen. Alleine schon deshalb bieten sich Spiele für den Unterricht an. Darüber hinaus lernen Kinder beim Umsetzen dieser Spiele einiges über sich und viel über Musik. In diesem Workshop werden Spiele aus der Unterrichtspraxis erprobt und reflektiert: Was können Schülerinnen und Schüler dabei lernen? Wie können Spiele unter Einbeziehung von Ideen der Kinder weiter entwickelt werden? Wie können diese Spiele sinnvoll in den laufenden Unterricht einbezogen werden?

Zielgruppe: P

 

Workshops für Primarstufe & Sekundarstufe 1

 

Fanny Hensel

Birgit Jeschonneck

Viele Grundschüler:innen kennen keine einzige Komponistin, doch das Leben von Fanny Hensel, Felix Mendelssohns Schwester, fasziniert sie: So viele Möglichkeiten bekam sie als Kind geboten – und durfte später so wenig damit anfangen. Die Identifikation mit dem Mädchen Fanny befördert das Interesse an der Künstlerin, deren Werke größtenteils bei Furore verlegt sind. Eine Auswahl ihrer Kompositionen wurden in einer Klasse kreativ erarbeitet: mit Tanz, kreativem Schreiben, Musizieren, Film und Schattenspiel.

Zielgruppe: P, S 1

 

Musikhören

Georg Biegholdt

Im Workshop werden Ideen praktisch erprobt, wie man Schüler:innen mit Musik verschiedener Zeiten, Kulturen und Genres vertraut machen kann. Der Schwerpunt liegt hier zunächst auf der handelnden Auseinandersetzung mit der Musik, wofür ein breites Methodenrepertoire zur Verfügung steht. Das damit bezweckte Annehmen der Musik, das Sich-darauf-einlassen ist als Grundlage einer tiefergehenden Auseinandersetzung mit ihr unerlässlich.

Zielgruppe: P, S 1

 

Musikunterricht im Kontext der Vielfalt

Theoretische und praktische Impulse

Katharina Schilling-Sandvoß und Ulrike Schwarz

Im Workshop wird es aus theoretischer und praktischer Perspektive um die Gestaltung von Lernsituationen gehen, die Kinder und Jugendliche mit allen Aspekten der Vielfalt einschließen. Eine der Leitideen ist die Arbeit am gemeinsamen Gegenstand. Neben unterrichtspraktischen Beispielen, die einen produktiven Umgang mit der Vielfalt von Schüler:innen im Musikunterricht ermöglichen, soll auch Raum sein für einen Transfer auf unterschiedliche Lerngruppen und für eine Kontextualisierung der Beispiele.

Zielgruppe: P, S 1

 

Aufbauender Musikunterricht - quo vadis?

Ideen zur Weiterentwicklung des Musikunterrichts

Georg Brunner

Fasst man AMU als ein weitreichendes und vor allem als ein durchaus flexibel weiterzuentwickelndes Konzept auf, so bietet es ein umfangreiches Angebot für die Musikdidaktik und damit die Planung, aber auch die Durchführung und die Praxis des Musikunterrichts. In dem Vortrag werden Grundlagen des Konzepts und verschiedene Dimensionen – unter Einbeziehung von empirischen Forschungsergebnissen – vorgestellt, erprobt sowie Weiterentwicklungen diskutiert.

Zielgruppe: P, S 1

 

Ein Schulmusical erfinden – wie geht das?

Musiktheater für und mit Schüler*innen konzipieren, dichten und komponieren

Elke Reichel

Ein Musiktheaterprojekt ermöglicht differenziertes Lernen in Gemeinschaft. Schlüssel zum Erfolg ist ein Stück, das zur Situation der Gruppe passt und in das alle Beteiligten ihre Stärken einbringen können. Im Workshop wird gezeigt, wie ein solches Musical auf einfache Weise für und mit Schüler:innen erfunden werden kann. Die Teilnehmer*innen machen sich mit den nötigen Arbeitsschritten und hilfreichen Techniken vertraut. Anschließend konzipieren, dichten und komponieren sie im Team eine Szene.

Zielgruppe: P, S 1

 

Miteinander tanzen

Gemeinsam Tänze erfinden, gestalten, differenzieren

Cathleen Wiese

Wie kann man Kindern Mitspracherechte geben beim Tanzen einer gemeinsamen Choreografie? In diesem Workshop werden Tänze für Klasse 1-6 vorgestellt und von den Teilnehmenden erlernt, die im Spannungsfeld von Exploration und Anleitung flexibel gehalten sind. Neben konkreten Tanzanregungen werden verschiedene Möglichkeiten zum Einbezug der Tanzenden aufgezeigt. Damit können Tänze an die Bedürfnisse der Kinder einer Klasse angepasst und das Demokratieverständnis gestärkt werden.

Zielgruppe: P, S 1

 

Musik bewegt uns

Tänze, nicht nur zum Tanzen – für GS & Kl. 5 & 6

Andrea Spengler und Bettina Wallroth

In diesem Kurs wird ein Ideenpaket mit Musikstücken angeboten, zu denen getanzt, gesungen/gesprochen und anhand eines Spiel-mit-Satzes die Musik begleitet oder das Stück live musiziert werden kann. Diese Herangehensweise bietet vielfältige Möglichkeiten der Differenzierung. Alle Musikstücke sind methodisch so aufbereitet, dass sie sofort im eigenen Unterricht umgesetzt werden können.

Zielgruppe: P, S 1

 

Spiel, Spaß, Tanz

Vom Wert der spontanen Bewegungsidee

Cathleen Wiese

Einfach mal lostanzen und staunen, was passiert! In diesem Workshop werden wir zu vielen verschiedenen Musikstilen gemeinsam in Bewegung kommen, Spielanregungen ausprobieren und dabei über Musik und unsere spontanen Ideen dazu reflektieren. Die Teilnehmenden lernen niederschwellige Aufgaben rund um das Thema Tanzimprovisation kennen und gehen kreativ mit Material und Klangeindrücken um. Vom Fußwippen bis zur komplexen Tanzbewegung ist alles möglich – und wertvoll!

Zielgruppe: P, S 1

 

Tanz in der Schule - best of -

Noch einmal - Tanzevergreens für den Unterricht

Bettina Wallroth

Das Tanzprogramm beinhaltet Tänze, die immer von Schüler:innen sehr gerne getanzt werden. Es werden leichte bis mittelschwere Kreis- und Formationstänze, Tanzspiele sowie Sitztänze vermittelt. Wir bewegen uns zu Folklore-, Klassik- und  Popmusik. Tanzdidaktisch werden neben den methodischen Reihen auch vielfältige Möglichkeiten der Leistungsdifferenzierung vermittelt.

Zielgruppe: P, S 1

 

Tanzen ohne Grenzen

Eine Tanzreise einmal um die Welt

Bettina Wallroth

Wir tanzen leichte Folkloretänze aus unterschiedlichsten Ländern. Die Tanzauswahl hat einen nachhaltigen Spaßfaktor, die Musikstruktur wird handelnd erlebt, Bewegungsfolgen werden gelernt, die dann die Basis für die eigene Kreativität bilden. Methodische Reihen und unterschiedliche Ansätze zur Tanzerarbeitung werden aufgezeigt und erfahren. Die Tänze dienen der Integration, öffnen uns für andere Kulturen, bauen Berührungsängste ab und ermöglichen Wissen über andere Kulturen auszutauschen.

Zielgruppe: P, S 1

 

Tanzend durch die Jahrhunderte

Tänze für Klein & Groß

Andrea Spengler

Tauchen Sie in diesem Workshop in verschiedene Zeitepochen (z. B. Klassik, Romantik, 20er Jahre, Moderne) ein und erwecken Sie diese tanzend zum Leben. Zu jedem Tanz gibt es Erarbeitungstipps und eine Choreografie, die praxiserprobt ist, aber gleichzeitig Raum für neue kreative Gestaltungsmöglichkeiten lässt. Die Tänze können im Unterricht unabhängig voneinander eingesetzt oder aber als Tanzrevue zu einem Projekt zusammengefügt werden. Tanzvorerfahrungen sind nicht notwendig.

Zielgruppe: P, S 1

 

Maker-Music-Education: Nachhaltig Tüfteln & Tönen

Gemeinsam mit ausrangierter Musiktechnologie Glitch-Ästhetik und Soundart-Konzepte erkunden.

Johannes Treß

Ausgemusterte Lautsprecher, antiquierte Kassettendiktiergeräte, elektrische Zahnbürsten und Gitarrentonabnehmer: Im Workshop werden ausgediente Musiktechnologien auf improvisatorische Art und Weise auf ihre klanglichen Qualitäten hin untersucht und zum gemeinsamen Musikerfinden genutzt. Die kreative Zweckentfremdung von vermeintlichem Elektronikschrott erlaubt alternative, emanzipatorische und vor allem spannend klingende Wege fernab der marktgetriebenen Updatelogik der Musiktechnologiekonzerne.

Zielgruppe: P, S 1

 

Mit wenig viel machen

Anhemitonische Improvisationen in äußerst heterogenen Lerngruppen

Michael Huhn

In inklusiven Lerngruppen brauchen wir Unterrichtsformen, die das ganze Spektrum der Lerngruppe einbeziehen, zumal in der Musizierpraxis. Pentatonische Improvisationen erlauben die Teilnahme mit geringsten musikalischen Vorkenntnissen, mit eingeschränkten motorischen, perzeptiven oder kognitiven Fähigkeiten, wie auch für Geübtere. Wir spielen „Ein-Töniges“, machen die „Stille Post“ hörbar, arbeiten mit Requisiten als Strukturierungshilfe, kommen vom Motiv zur Klangskulptur und zu Stevie Wonder.

Zielgruppe: P, S 1

 

Kinderlieder im Live-Arrangement

Improvisierte Mehrstimmigkeit für Kinderchor und Klassenverband

Jürgen Terhag

Wie eine improvisierte Mehrstimmigkeit funktioniert und welche Bereicherung diese volksmusikalische Gesangstechnik für jede Gruppe darstellt, zeigt dieser Workshop mit vielen Praxisbeispielen. Dazu werden neben dem spielerischen Einstieg in die vokale Improvisation auch Kinderlieder vorgestellt, die speziell für das improvisierte Singen geschrieben wurden. Natürlich kann man diese Lieder auch ‚einfach so‘ singen, aber der Sprung ins erfrischend kühle Wasser der Improvisation tut gut!

Zielgruppe: P, S 1

 

Alltimer-Songs in Klasse 3-6

Lieder von gestern, heute und morgen

Meinhard Ansohn

Singrepertoire in der Schule ist u.a. nachhaltig, wenn es an Traditionen, an Aktuelles und an Zukunftsfantasien anknüpft. Walter von der Vogelweide, Rod Stewart und KI35 sowie etwas aus dem Ende 24 aktuellen Singpool wird gesungen und kurz reflektiert.

Zielgruppe: P, S 1

 

Chorsingen? Easy-Peasy!

Einfache Sätze unter CC-Lizenz zum Einstieg in das mehrstimmige Singen

Ulrich Kaiser

In dem Workshop werden Chorsätze zu Traditionals/Volksliedern für drei gleiche Stimmen musiziert. Obwohl die Begleitstimmen nur aus Tonleitern, Tonleiterausschnitten und einfachen Motiven bestehen, klingen die Sätze ansprechend, lassen sich ohne Noten erarbeiten, können mit einfachen Klavierstimmen begleitet werden und eignen sich zum Einstieg in das mehrstimmige Singen. Tipps zum Proben und Arrangieren runden den Workshop ab, alle Sätze stehen unter Creative-Commons-Lizenz frei zur Verfügung.

Zielgruppe: P, S 1

 

Wenn Hamlet auf ein Ufo trifft

Musical-Songs für Kinder und Jugendliche

Barbara Comes und Klaus K. Weigele

Kinder und Jugendliche lieben Musicals! Aber was tun, wenn die Kapazitäten nicht ausreichen, um ein ganzes Musical zu proben und aufzuführen? Mit der Sammlung Best-of Musicals ist es möglich, einen schnellen Einblick in ca. 30 verschiedene Musicals zu gewinnen. Durch ausgewählte Songs kann man für wenige Minuten in die Musik, die Welt und die Handlung eintauchen. Die Sammlung kann als Inspiration auf der Suche nach einem Musical dienen, aber auch völlig losgelöst davon verwendet werden.

Zielgruppe: P, S 1

 

CHOR:KLASSE! Aufbauendes Singen mit Kindern

Mit musikalischer Geheimsprache und Notella zum guten Sound

Silke Zieske

Im Kurs werden Konzeptidee, Curriculum, Unterrichtsorganisation und Auswirkungen für die Primarstufe vorgestellt.

Die Teilnehmenden erhalten Anregungen für Aufbau und Gestaltung einer Chorklassenstunde und erfahren beispielhaft, wie Hörerziehung, Stimmbildung und das Lernen von Liedern organisch miteinander verbunden werden. Vielfältige Methoden werden gemeinsam ausprobiert.

Zielgruppe: P, S 1

 

Barrierefreier Musikunterricht

Musizieren in äußerst heterogenen Gruppen

Michael Huhn

Heterogenität in der Ensemblearbeit (Klassenmusizieren, Schülerband) unter Inklusions-Bedingungen verlangt individualisierte und gleichzeitig gruppentaugliche Angebote hinsichtlich Repertoire, Arrangement und Instrumentarium. Dabei wird Leistung gefordert, Talent gefördert und prinzipiell niemand ausgeschlossen. Die Teilnehmenden machen Übungen zur Selbsterfahrung wahrnehmungsbezogener sowie motorischer Einschränkung und probieren Instrumente und Arrangements aus.

Zielgruppe: P, S 1

 

Inklusiver Musikunterricht mit digitalen Medien

Ausprobieren von Musik-Apps und Diskussion mit Bezug zum Fachdiskurs

Cornelia Dirks

Im Workshop werden u.a. die Musik-Apps ThumbJam, Launchpad, SoundPrism und AUMI vorgestellt, ausprobiert und mit ihren Chancen und Grenzen für inklusiven Musikunterricht diskutiert. Einblicke in den musikpädagogischen und sonderpädagogischen Fachdiskurs geben weitere Impulse zur Diskussion.

Zielgruppe: P, S 1

 

Die Streicherklasse mit digitalen Möglichkeiten

Das digitale Streicherkleeblatt mit Klavieraufnahmen und 80 interaktiven Onlinespielen

Simone Drebenstedt

In diesem Workshop können die Teilnehmer:innen digitale Möglichkeiten für Streicherklassen anhand des systematischen Unterrichtswerkes „Streicher-Kleeblatt“ kennenlernen und ausprobieren. Nach einer Einführung erfahren Sie die vielen Vorteile des digitalen Streicherklassenunterrichts. Im Praxisteil des Workshops dürfen Sie selbstständig in Kleingruppen dieses Unterrichtsmaterial ausprobieren und ein Onlinespiel für Streicher selbst entwerfen.

Zielgruppe: P, S 1

 

Spielend Ukulele lernen

Workshop zum populären Klasseninstrument

Michael Fromm

Die Ukulele ist wie gemacht für Kinderhände und lässt sich zur einfachen Liedbegleitung oder zum Spiel im großen Ensemble einsetzen. Musizieren mit der Ukulele im Klassenverband ist mehr als additives Klassenmusizieren: Die Kinder erlernen dabei gleichzeitig ein Melodie- und ein Harmonieinstrument. Der Unterricht wird kompetenzorientiert bereichert, indem ein Musikalisierungsprozess initiiert wird. Ziele sind innere Vorstellung von Musik und Vermittlung musikalischer Handlungskompetenz.

Zielgruppe: P, S 1

 

Inklusives, kooperatives Musizieren mit Tablets

Video-angeleitetes Musizieren und Diskussion

Cornelia Dirks

Im Workshop wird der „Skeleton Dance“ von Disney auf Boomwhackers kooperativ eingeübt. Dafür werden YouTube-Videos von „musication“ verwendet, die ohne traditionelle Notation auskommen. Diese Erfahrung sowie Impulse aus einer Forschungsstudie zum Musikunterricht mit digitalen Medien dienen als Grundlage für die Diskussion zu inklusivem Musikunterricht mit Tablets.

Zielgruppe: P, S 1

 

Aufgewhackt:

Neue Arrangements und Spielstücke für Boomwhackers

Albrecht Drude

Für alle, die Boomwhackers im Musikunterricht einsetzen (wollen). Auch Kolleg:innen, die fachfremd Musik unterrichten, sind willkommen! Diese Spielstücke und Arrangements sind spielbar – auch auswendig. Und sie kommen ohne Playbacks aus. Die Kursteilnehmer lernen mehrere Stücke mit einer didaktischen Hinführung kennen.

Zielgruppe: P, S 1

 

Bodypercussion von Kinderlied bis Pop

Grooves für jede Situation

Steffen Merkel

Ob als dynamisches Warm-up, zur geistigen und körperlichen Aktivierung zwischendurch oder für das Einüben von Rhythmen zu aktuellen Popsongs – Bodypercussion macht nicht nur großen Spaß, sondern unterstützt auch die Wahrnehmungsfähigkeit, die Motorik und das soziale Miteinander.

Steffen Merkel erklärt, wie Bodypercussion-Patterns zu aktuellen Popsongs erarbeiten werden können und gibt einen Überblick über gute Patterns und Arrangements.

Zielgruppe: P, S 1

 

Boomwhackers

Methoden, Spiele, Arrangements

Steffen Merkel

Ob als Begleitinstrument für Lieder aller Art oder rhythmisches Spielgerät: Seit vielen Jahren sind Boomwhackers aus dem Musikunterricht nicht mehr wegzudenken. In diesem Workshop widmen wir uns verschiedenen Gruppen-Spielformen und dem Erarbeiten von Percussion-Pattern, die nicht nur rhythmisch funktionieren, sondern auch Harmonien bilden.

Im Workshops erhalten Sie zahlreiche Tipps für den Einsatz in der Praxis und umfassendes Praxismaterial inklusive einiger Mitspielsätze, die direkt im Unterricht umsetzbar sind.

Zielgruppe: P, S 1

 

Cupsongs

Rhythmusübungen für große Gruppen mit Bechern

Tatjana Friedrich und Helene Altenpohl

Ein Praxisworkshop, in dem mehrere Becher-Arrangements zu Popsongs oder traditionellen Liedern direkt eingeübt werden. Darüber hinaus gibt es eine Menge Tricks und Tipps aus der Praxis, wie das Einüben einer Becher-Percussion mit großen Gruppen gelingt. Instrumente werden gestellt.

Zielgruppe: P, S 1

 

Der Große Trommelwirbel - von Nigeria bis Brasilien

Rhythmen für die Göttin Ochún

Gaby Grest und Frieder Bleyl

Das nigerianische Lied „Ide weré wéré“ besingt Ochún, die Göttin der Liebe und des Wassers. Der dazugehörige ruhige Rhythmus Ijexá entwickelte sich in Brasilien zum energiegeladenen Afoxé. In der handelnden Aneignung beider Rhythmen werden kulturelle Zusammenhänge nachvollzogen und erfahrbar gemacht.

Zielgruppe: P, S 1

 

Workshops für alle Zielgruppen

 

4K mit Spielen, Stille und Bewegungen

Kommunikation, Kreativität, Kooperation und kritisches Denken im MU anbahnen

Steven Schiemann

Um Kommunikation, Kreativität, Kooperation und kritisches Denken im Musikunterricht anzubahnen braucht es vielfältige Zugänge. In diesem Workshop werden Bewegung und Tanz, Stille und Yoga-Übungen und Spiele aus dem Improvisationstheater angewandt. Die Beispiele sind alle praxiserprobt und geeignet für Grundschule, die Sekundarstufen sowie sonderpädagogische außerschulische Musikvermittlungseinrichtungen.

Zielgruppe: Alle

 

Gendersensibel Musikunterrichten – aber wie?

Einblicke in Forschungsergebnisse und Ideen für die Unterrichtspraxis

Joana Grow

Warum finden sich in den Musikbüchern kaum Komponistinnen und wie gehe ich damit um? Warum singen weniger Jungen in meinem Chor? Wie schaffe ich in meiner Bläserklasse eine Instrumentenwahl, ohne Geschlechterstereotype zu reproduzieren? Gender ist im Musikunterricht allgegenwärtiges Thema. Im Workshop werden Einblicke in aktuelle Forschungsergebnisse gegeben und darauf aufbauend verschiedene Szenarien und Inhalte von Musik unter dem Fokus Gender diskutiert, entsprechende Materialien erprobt.

Zielgruppe: P, S 1, S 2

 

OER und das Urheberrecht

Oder: Über Probleme, OER-Kompetenzen bei pädagogischen Fachkräften im Bereich der Musik aufzubauen

Ulrich Kaiser

Seit 2019 gibt es von der UNESCO eine Empfehlung zu Open Educational Resources (OER) für nachhaltige und chancengerechte Bildung, seit 2022 eine OER-Strategie des Bundes. Mit viel Geld sollen OER-Kompetenzen bei pädagogischen Fachkräften aufgebaut werden. Wo das noch nicht erfolgreich war, kann es von mangelnder Medienkompetenz bis zum Urheberrecht viele Gründe haben. Im Workshop werden die Themen OpenSource, OER, Creative-Commons-Lizenzen sowie die Auswirkungen des Urheberrechts besprochen.

Zielgruppe: P, S 1, S 2

 

Muße und Achtsamkeit im Musikunterricht

Ein Plädoyer für mehr Nachhaltigkeit durch Entschleunigung

Jürgen Oberschmidt

Welche Auswirkungen hat die Konzentration auf das Musikmachen, wenn sich Lehrkräfte immer in der Rolle des Anleitens sehen? Gerade im Musikunterricht zerreiben wir uns zwischen Selbtformung und Fremdüberwachung, wenn wir den Leistungsimperativen unserer eigenen Instrumentalsozialisation unterwerfen. Ästhetische Bildungsprozesse benötigen jedoch Zeit und Muße, um sich frei entfalten zu können. Strategien der Entschleunigung müssen entwickelt werden, damit der Musik die Luft zum Atmen bleibt.

Zielgruppe: Alle

 

Service Learning im Musikunterricht

Ein Konzept für die Zukunft?

Karolin Schmitt-Weidmann und Dirk Weidmann

Bildungseinrichtungen widmen sich vermehrt Lehr-/Lernkonzepten, welche einen Mehrwert für die Gesellschaft und die Persönlichkeitsentwicklung der Teilnehmenden bieten. Das Methodenkonzept Service Learning bietet die Möglichkeit, musikalische Aktivitäten, Persönlichkeitsentwicklung, gesellschaftliches Engagement, Glück und Wohlergehen zu verbinden. In diesem Workshop werden Beispiele diskutiert und Ideen für eine Zukunft entworfen, die in konkreten Projekten zur Umsetzung gelangen können.

Zielgruppe: Alle

 

Stärkung stimmlicher und mentaler Gesundheit

Praktische Übungen zur Aktivierung der persönlichen Ressourcen

Nora Jander und Thomas Müller

Ein erhöhtes Maß an Stimmproblemen und psychosozialen Belastungen ist bei Lehrkräften durch zahlreiche Studien belegt. Daher kommt der Stärkung und Aktivierung von Ressourcen besondere Bedeutung zu, um präventiv die Balance zwischen den Anforderungen des Berufs und der eigenen Gesundheit herstellen zu können. Im Rahmen des Workshops werden zahlreiche praktische Übungen angeleitet und mit individuellem Feedback im kollegialen Austausch diskutiert.

Zielgruppe: Alle

 

What the hack?

Music Hacking für einen nachhaltigen Musikunterricht

Linus Eusterbrock

Der Workshop beschäftigt sich mit dem Potential des „Music Hacking“ im Unterricht: eine Haltung gegenüber Technologien, die sich durch Zweckentfremden und DIY (Do it yourself!) auszeichnet. Die Teilnehmenden gehen selbst erste Schritte im Musik-Programmieren und Bauen von Controllern. Music Hacking fördert u.a. ökologische Nachhaltigkeit (Kreativität statt Konsum) und digitale Nachhaltigkeit (Open Source, Medienkompetenz).

Zielgruppe: P, S 1, S 2

 

Musik-Natur

Methodische Vorschläge für einen naturbewussten Musikunterricht

Mathias Schillmöller

Das Hören, Gestalten und Erfinden von Musik erlaubt es, im Dialog mit der Natur und den existentiellen Gefahren, denen sie ausgesetzt ist, BNE-Leitperspektiven umzusetzen. Im aktiven Hören naturbezogener Werke, gemeinsamen Gestalten von Atmosphären sowie Sound- und Bild-Kreationen begehen die Schülerinnen und Schüler eigene Lernpfade, mit denen Naturbewusstsein und demokratisches Miteinander gefördert werden.

Zielgruppe: P, S 1, S 2

 

Kids on Drums – Klassenmusizieren

In kürzester Zeit zum „Weltmusik-Groove“

Alfred Mehnert

Alfred Mehnert zeigt mit STUDIO 49-Instrumenten, wie man Kinder und Erwachsene in kürzester Zeit in einer kleinen Band zum „Weltmusik-Groove“ bringt.

„Kids on Drums Akademie“ ist ein Projekt zur Förderung besonders talentierter Kinder, deren Eltern nicht in der Lage sind, diesen anspruchsvollen Unterricht zu finanzieren. Alfred verbindet Musik mit didaktischen Lerninhalten (Lesen, Schreiben, Rechnen) und kommuniziert multikulturell mehrsprachig (deutsch, englisch, französisch, türkisch).

Zielgruppe: Alle

 

Kulturelle Ungleichheiten

Umgang mit (afrodiasporischen) Musikkulturen im Unterricht

Tobias Hömberg

Mit den Debatten um die sogenannte ‚kulturelle Aneignung‘ sind Fragen zum Umgang mit Musiken unterdrückter Kulturen entstanden, die auch den Musikunterricht herausfordern können: Warum singen und tanzen wir süd- oder westafrikanische Lieder? Wie vermitteln wir jamaikanischen Reggae? Wann thematisieren wir Ungleichheiten zwischen ‚afrodiasporischen‘ und ‚westlichen‘ Kulturen? Solche Herausforderungen werden im Workshop anhand praktischer Beispiele und theoretischer Impulse erprobt und erörtert.

Zielgruppe: P, S 1, S 2

 

Schön einfach – einfach schön.

Minimal Music spielen, improvisieren, komponieren

Ulli Götte

Der Kurs beinhaltet eine kurze Darstellung der Geschichte der Minimal Music, um insbesondere deren pädagogische Relevanz sowie deren interdisziplinäre Implikationen zu unterstreichen. In einer Praxisphase werden anschließend einfache schulrelevante Stücke erarbeitet. Zudem werden Anregungen zum kreativen Umgang – Komposition und Improvisation – mit minimalistischen Gestaltungsprinzipien gegeben.

Zielgruppe: P, S 1, S 2

 

Blended Learning mit der OMA

Die Open Music Academy als Musik-Wiki und LMS für Musik

Ulrich Kaiser

Seit 2022 gibt es ein Wiki und Lernmanagement-System (LMS) speziell für Musik: die Open Music Academy (OMA). In diesem Workshop werden Materialien unter freier CC-Lizenz und die speziell auf Musikunterricht zugeschnittenen Plugins der OMA vorgestellt und ausprobiert. Darüber hinaus werden praktische Tipps zum Unterrichtsmanagement gegeben. Auf Wunsch kann dann in einem privaten Raum der Open Music Academy in Echtzeit an einem Thema des Musikunterrichts kollaborativ zusammengearbeitet werden.

Zielgruppe: P, S 1, S 2

 

Digitale Nachhaltigkeit

Best Practice, Materialien und Forschungstransfer

Willem Strank

Der Vortrag soll die verschiedenen digitalen Strategien zur nachhaltigen Ergebnissicherung vorstellen, wie sie für das Fach Musik im schleswig-holsteinischen Landesprogramm Zukunft Schule im digitalen Zeitalter Anwendung finden. Dabei wird es um die nachhaltige Verzahnung der drei Phasen ebenso gehen wie die Zusammenarbeit von Hochschule und Schulen sowie die Partizipation von Lehrkräften zur Bildung digital gestützter Lehr-Lerngemeinschaften.

Zielgruppe: Alle

 

Steinberg 1: Dorico (1)

Markus Hartmann

Dorico: Erstellen von einem Pop-Arrangement  für Band, Bläserklasse, Partitur, Stimmen, Übeplayback

Zielgruppe: Alle

 

 

Steinberg 2: Musikproduktion mit Cubase und KI!

Jochen Stegmaier und Kurt Schlegel

Erfahren Sie,

• wie KI nachhaltige Songproduktion unterstützen kann,

• wie Midi- und Audiodaten effizient bearbeitet und arrangiert werden können,

• wie die Melodie des Klassikers eingesungen und aufgenommen werden kann, und wie Cubase und KI den kreativen Prozess durch Best-Practice-Beispiele bereichern.

Zielgruppe: Alle

 

Steinberg 3: Dorico (2)

Markus Hartmann

Dorico: Arbeitsblätter und Leadsheets erstellen, Grafiken exportieren

Zielgruppe: Alle

 

 

Steinberg 4: KeyConception

Werner Dräger

Wie man im Musikunterricht mit einem Tonerzeuger alle Schüler erreichen kann.

Hier ist Mitmachen der Teilnehmer ausdrücklich erwünscht.

Zielgruppe: Alle

 

 

Musiklernen fürs Leben

Wie man so unterrichtet, dass nach der Schulzeit noch was hängen bleibt

Hans Jünger

An fünf Unterrichtsentwürfen soll gezeigt werden, wie Musikunterricht mit Langzeitwirkung aussehen kann. Dabei soll deutlich werden, dass Musiklernen auf unterschiedliche Art „nachhaltig“ sein kann, z. B. als „Aneignung musikalischer Tätigkeiten“, als „Ausdifferenzierung eines Bildes von Musik“ oder als „Erwerb musikbezogener interkultureller Kompetenz“. Der Fokus liegt auf den jeweils angemessenen Methoden, vor allem auf solchen, die den Schüler:innen selbstständiges Handeln ermöglichen.

Zielgruppe: Alle

 

(eigene) Umfragen und Testungen auswerten/umsetzen

Sackgasse oder Chance für didaktische Differenzierung, Förderung und Teilhabe-Angebote?

Steven Schiemann

Sie lernen verschiedene Test-Instrumente und Auswertungsstrategien für den (eigenen) Musikunterricht kennen. Statistische Kenntnisse sind nicht nötig. In Reflexionsphasen werden wir über Chancen und Schwächen diskutieren. Ziel ist es dabei, die Motivation und musikalischen Lernmöglichkeiten aller Lernenden zu fördern. Gerne können Sie diese Test-Instrumente vorab mit ihren eigenen Schüler:innen durchführen, kontaktieren Sie bitte dafür bis zum 15.9.24 steven.schiemann@hmt-rostock.de.

Zielgruppe: Alle

 

Gelungene Unterrichtsstunden

Junges Forum Musikunterricht

Martina Thomas und Francois Förstel, Ole Oltmann und Kathrin Auerbach

Zielgruppe: P, S 1, S 2

 

Leichter lehren mit Präsenz und Charisma

Gabriele Schmidt

Lehrkräfte mit einer charismatischen Ausstrahlung haben es im Unterricht oft leichter. Sie sind meist beliebt und können sich besser durchsetzen. Zum Glück ist Charisma kein reines Gottesgeschenk, sondern kann entwickelt werden. In diesem Kurs erhalten Sie Impulse für die Entfaltung eines strahlenden, entspannten Ichs. In einer lebendigen Mischung aus Theorie und Praxis befassen wir uns mit einigen Kernqualitäten, die charismatische Menschen auszeichnen: Präsenz, Wärme, Autorität & Interesse.

Zielgruppe: Alle

 

Musik bleibt

Jürgen Oberschmidt

Wir alle wünschen uns, dass Musikunterricht lange andauert, damit sich bei Schülerinnen und Schülern etwas festsetzen kann, das sie als inneren Besitz ein Leben lang bereichert. Wie lässt sich dies unter den herausfordernden Bedingungen eines einstündig oder epochal zu unterrichtendem Fach verwirklichen, wenn von kontinuierlichen Lernprozessen kaum noch gesprochen werden kann? Im Rahmen dieser Veranstaltung gilt es aufzuzeigen, wie Musik trotzdem ihren Platz behaupten möge. Dabei gilt es aufzuzeigen, was es dabei auch Neues zu entdecken gilt und von welchen Utopismen wir uns vielleicht auch verabschieden sollten.

Zielgruppe: Alle

 

Playbacks erstellen im und für den Musikunterricht

Songs und Playbacks schnell und effektiv u.a. mit Hilfe von KI für den Unterricht erstellen

Robert Bittner und Michael Köhly

Das Playback zum Lied für den Musikunterricht fehlt? Ein einfacher Song soll für die oder mit den Schülern produziert werden? Mit dem iPad (iPadOS Tablet) und teilweise am Computer werden in verschiedenen Programmen und Apps Möglichkeiten erarbeitet, zum eigenen Playback bzw. Song zu kommen. Thematisiert werden die Songproduktion in GarageBand, Import-Möglichkeiten und das Schneiden von Audio- und Midi-Dateien, klingenden Notenblättern und eigenen Arrangements als Quellen für das eigene Playback.

Zielgruppe: P, S 1, S 2

 

Gratis Kreativität beFlügeln

Schupra-OER-Tutorials erklärt

Christopher Miltenberger

Dieser Workshop richtet sich an alle, die den Spaß am freien Spiel am Klavier mit kostenfreien Unterrichtsmaterialien entdecken möchten. Anhand einer Auswahl werden Tipps und Tricks für ein effektives Üben gezeigt und auf Lieder und Songs übertragen. Die Tutorials werden an der HfM Mainz unter der konzeptionellen Leitung Prof. Christopher Miltenbergers produziert. YouTube-Liste: t.ly/B3aSw

Zielgruppe: Alle

 

monkey hear, monkey do

Popsongs authentisch begleiten

Christopher Miltenberger und Julia Keidel (Der populäre Gesang)

Popsongs beruhen oft auf ähnlichen oder gar gleichen Akkordfolgen, dennoch gibt es wesentliche Unterschiede, bedingt durch Groove, Tempo, Dynamik oder Sound. An diesen Stellen ist anzusetzen, wenn man Popsongs möglichst authentisch und dennoch einfach mit Tasten begleiten möchte.

In diesem Workshop trainieren die Teilnehmer:innen, Songs mit „pianistischen Ohren“ zu erfassen und entsprechende Begleitpatterns je nach individuellen Voraussetzungen zu entwickeln und umzusetzen.

Zielgruppe: Alle

 

Kunst im Musikunterricht

Fächer verbinden – Unterrichtspraktische Überlegungen

Jiska Schmidt

Schau mal was ich höre! – In verschiedenen Unterrichtsbeispielen werden die Chancen von Kunst im Musikunterricht betrachtet, Methoden und Prinzipien der Kunstpädagogik erprobt und Zusammenhänge in Kompetenzentwicklungen aufgezeigt.

Zielgruppe: Alle

 

GarageBand in der Praxis

Funktionsweisen und Einsatzgebiete der beliebten App für iPads

Linda Lühn

Dieser Workshop beleuchtet im Kern die technische Anwendung sowie den Einsatz der App GarageBand im Unterricht. Ein besonderer Schwerpunkt liegt dabei auf dem Bereich des Live-Musizierens mit iPads. Der Workshop orientiert sich somit an den Vorgaben der neuen Kernlehrpläne der Sekundarstufe I und II, in welchen im Bereich der „Produktion“ die Realisierung von Kompositionen und klanglichen Gestaltungen ausdrücklich auch unter Berücksichtigung digitaler Werkzeuge und Medien gefordert wird.

Zielgruppe: P, S 1, S 2

 

Abenteuer Neue Musik

Vielseitige und praxiserprobte Zugänge zur Neuen Musik des 21. Jahrhunderts

Silke Egeler-Wittmann

Der Einstieg in die Arbeit mit Neuer Musik gelingt über ein Starterkit im Handumdrehen: Per Baukastenprinzip verhilft das Karten-Set zur variablen Gestaltung von kleinen und großen Kreativprojekten. Im Workshop werden Unterrichtsbeispiele mit experimentellen Stücken für Körper, Stimme und vielfältiges Instrumentarium vorgestellt und praktisch ausprobiert. Als Materialfundus dient dabei auch das preisgekrönten Buch „Neue Klänge machen Schule“ von Silke Egeler-Wittmann und Matthias Handschick.

Zielgruppe: Alle

 

Vokalimprovisation in der Schule

Freies und stilgebundenes Improvisieren in der Gruppe: Gemeinsam hören – singen – erfinden

Almut Gatz

Vokalimprovisation als historische Lehr- und Musizierpraxis eröffnet Chancen für integratives Musiklernen heute: „Theorie“ und „Gehörbildung“ fallen in eins mit dem Musizieren, gleichzeitig entsteht ein Raum für individuelles wie gemeinsames Experimentieren und Erfinden. Im Workshop werden unterschiedliche Improvisationstechniken praktisch erprobt und reflektiert. Dabei wird auch der mögliche Einbezug von Solmisation und von Methoden aus dem „Vocal Painting“ thematisiert.

Zielgruppe: Alle

 

Die weltweit erste Dirigier-App

Dirigiertechnik üben mit dem Conductor’s Coach

Jan Schumacher und Klaus Brecht und Kathrin Schweizer

Der innovative Conductor’s Coach ist die erste Anwendung, mit der angehende und fortgeschrittene Chor- und Ensembleleiter:innen ihre Technik selbstständig üben, verfeinern und professionalisieren können. Der speziell programmierte Videoplayer ermöglicht eine detailgenaue Überprüfung der eigenen Bewegungsabläufe. Freuen Sie sich auf eine Präsentation der App (plus ergänzende Buchpublikation). Wir führen Sie durch die verschiedenen Kapitel und machen Sie mit den technischen Möglichkeiten vertraut.

Zielgruppe: Alle

 

Chor Querbeet

Innovative Impulse für Schul- und Jugendchöre

Markus Detterbeck

In diesem Workshop geht es um Singen mit Spaß, um zeitgemäße, begeisternde aufbauende Stimm- und Chorarbeit: Anhand vielfältiger Übungen und Literaturbeispielen werden wir gemeinsam Erarbeitungs- und Umsetzungsmöglichkeiten praktisch erproben. Uns begegnen eine ganze Palette sofort in der Praxis einsetzbarer spielerischer Warm-ups, eingängiger Kanons und Quodlibets, grooviger Circlesongs, vielfältiger Chorstücke quer durch die Jahrhunderte und Impulse für eine spielerische Stimmarbeit.

Zielgruppe: Alle

 

Dirigieren für Chorleiter

Wie dirigiere ich gestern und heute, aber vielleicht morgen anders und neu?

Christfried Brödel

Chorsingen und Chorleitung bilden ein faszinierendes und komplexes Gebiet menschlicher Kommunikation.

Der Autor Christfried Brödel zeigt zahlreiche praktische und konkrete Tipps auf, wie ein Chorleiter seine musikalischen Visionen dirigierend vermitteln kann.

Die Teilnehmer sollen ermutigt werden, ihre chorleiterische Tätigkeit selbst zu reflektieren und sich durch Ausprobieren der geschilderten Methoden weiterzuentwickeln.

Zielgruppe: Alle

 

Stimmbilder in Aktion

Mit bildhaften Vorstellungen komplexe Vorgänge beim Singen bewusst machen und den Klang verbessern

Tjark Baumann

In diesem Workshop verbindet der Gesangspädagoge, Komponist und Buchautor Tjark Baumann kreative Impulse zur chorischen und individuellen Stimmbildung mit seinen außergewöhnlichen Kompositionen.

Grundlage bilden neben den erfolgreichen Stimmbildern 1 die brandneuen Stimmbilder 2 mit kongenialen Zeichnungen der Illustratorin Eleonore Gerhaher, sowie Songs und Chorstücke aus „natürlich Singen“, der „Missa 4 you(th)“, sowie aus seinem neuesten Werk, dem Crossover Oratorium „Magnificat“.

Zielgruppe: Alle

 

Unsere Erde – Klimaschutz im Kinder- & Jugendchor

Chorstücke zum Thema Nachhaltigkeit

Kathrin Schweizer

Wie können wir das Nachdenken über den Schutz der Erde fördern? Viele Werke greifen diese Frage aktuell auf und verarbeiten sie auf unterschiedliche Art, denn auf der Suche nach Antworten kann Musik Inspiration und Unterstützung sein. Lernen Sie eine Auswahl an kurzen Chorstücken und abendfüllenden Musicals kennen, die dazu ermuntern, Ihrer Arbeit mit Kinder- und Jugendchören eine zusätzliche Dimension zu verleihen, indem sie die Frage aufwerfen: In welcher Welt möchten wir leben?

Zielgruppe: P, S 1, S 2

 

Geschmückte Töne – Kreativer Umgang mit der Stimme

Ich bin Silke und singe so: ... – Kreativität und Improvisation fördern in Chorklassen und Chören

Silke Zieske und Petra Jacobsen

Im Rahmen verschiedener Liederarbeitungen werden Ideen vermittelt, Kinder zu kreativem Umgang mit der Stimme anzuregen. Es geht um Stimmspiele, die die vielfältigen Gestaltungsmöglichkeiten mit der eigenen Stimme erfahrbar machen und auch um das Hören innerhalb der Gruppe. Konzentration und Hinhören wird angeregt, aber auch der Mut zum Improvisieren. Dabei kann die Methode der Solmisation wertvolle Unterstützung bieten.

Zielgruppe: Alle

 

Aktuelle Digitalpianos im Musikunterricht

Neue Perspektiven für den Musikunterricht durch die Kombination von Tablet und Digitalpiano

Klaus Tenner

In der Kombination mit Tablets eröffnen aktuelle Digitalpianos spannende Perspektiven für den schulischen Musikunterricht, da sie sich durch Schnittstellen wie MIDI und Bluetooth sogar kabellos miteinander verbinden lassen. Referent Klaus Tenner erklärt und demonstriert die praktische Anwendung im Zusammenspiel von Kawai-Digitalpianos mit ausgewählten Apps anhand von Themen wie Klassenmusizieren und Songwriting bis zur Visualisierung von musiktheoretischen Inhalten.

Zielgruppe: Alle

 

Keyboards im Musikunterricht und in AGs

Gemeinsam Musik machen, erfahren und verstehen

Sven Stagge und Roman Sterzik

Keyboards gehören zum häufig eingesetzten Instrumentarium in der Klasse. Sie ermöglichen das Musizieren mit einer breiten Fülle von Klangfarben in vielen Musikstilen. Der Schwerpunkt der Workshops liegt auf der Musikpraxis mit dem Instrument Keyboard.

Sie lernen Methoden zur Vermittlung stilistisch vielfältiger Ensemblearrangements für eine ganze Schulklasse oder AG kennen. Dabei steht besonders das Thema Binnendifferenzierung im Mittelpunkt.

Zielgruppe: P, S 1, S 2

 

Sounds Good

Die Kunst des pädagogischen Arrangierens

Jörg Sommerfeld und Felix Janosa

Pädagogisches Arrangieren ist für den Beruf essentiell: In der Musikpädagogik braucht man nicht die „Tricks der Profis“, sondern spezifische, auf die eigene Gruppe zugeschnittene Arrangier-Strategien. Die Autoren demonstrieren neben Basics und Richtlinien, wie man durch Systematik und Effizienz unnötige Umwege vermeidet.  Zahlreiche Beispiele aus unterschiedlichsten Genres und eine kompakte pädagogische Instrumentenkunde helfen den Teilnehmern bei der Einschätzung, welche Fähigkeiten bei Anfängern und Fortgeschrittenen jeweils erwartet werden können.

Zielgruppe: Alle

 

Drum Circle Facilitator Schnupper-Workshop

Community Drum Circles. Für ein gutes Miteinander. Alle können mitmachen. Keine Vorerfahrung nötig.

Mathias Reuter

Drum Circles. Alle können mitmachen, auch ohne Vorerfahrungen. Die Musik in der Gruppe mit Trommeln und Percussion-Instrumenten entsteht mit viel Spaß „in dem Moment“. Die Methode ermöglicht eine offene musikalische Interaktion in einer kooperativen und fehlerfreien Atmosphäre. Alle können teilnehmen unabhängig von Alter, Geschlecht, kultureller Herkunft oder Beeinträchtigung. Der Praxis Workshop gibt einen Einblick in die Drum Circle Moderation (Facilitation).

Zielgruppe: P, S 1, S 2

 

BoomBoom & Boombeatz

Klassenmusizieren mit Boomwhackers

Steffen Thormählen

Schüler:innen erhalten je 1 oder 2 Boomwhackers und los geht es:

Warm Ups, DrumLines, Boombeatz (Trommelensemble aus aller Welt mit Boomwhackern umgesetzt), Klassiker der Popmusik und natürlich Liedbegleitungen mit viel Aktion&Bewegung.

Alle Stücke sind so konzipiert, dass schon beim Erlernen der Spaß möglichst groß ist, das Material gut diversifizierbar ist und schnell ein tolles Klangerlebnis entsteht.

Zielgruppe: P, S 1, S 2

 

Boomy Rhythm Songs

Lieder mit Boomwhackers und Bodypercussion

Ulrich Moritz

Das ist die optimale Verbindung von Melodie und Rhythmus: Bei der Kombination von Singen, Bodypercussion und dem Spiel der Boomwhackers entdecken wir unbegrenzte Spiel- und Lernmöglichkeiten – von ganz einfach bis ziemlich raffiniert. Mit den Boomwhackers, der Bodypercussion und unserer Stimme haben wir alles, was wir für das musikalische Vergnügen und Lernen brauchen: eine rhythmische und harmonische Grundlage, um beim Singen die richtigen Töne zu treffen.

Zielgruppe: Alle

 

Schule. Musik. Inklusion.

Was kann, soll, muss Musik für gelungene Inklusion tun?

Felix Piltz

In diesem Seminar werden Beispiele aus der Praxis überprüft und neue Projekte gedacht. Hier sind qualitative und arbeitsökonomische Aspekte im Blick. Am Ende werden gemeinsam Gelingensbedingungen formuliert für erfolgreiche Inklusion durch Musik in Schule.

Zielgruppe: Alle

 

Die 7 gerade sein lassen

Gestaltungsanregungen aus der Elementaren Musikpädagogik

Michael Dartsch

Im Workshop wird mit dem Gegensatz zwischen Siebener-Takt und freimetrischen Aktionen gearbeitet.

Ausgehend von einem Rhythmical wird im Siebener-Takt auf Perkussionsinstrumenten gespielt und gesungen. Kontrastierend werden Möglichkeiten der Improvisation erkundet und hieraus freimetrische Zwischenspiele entwickelt. Aus dem Material werden schließlich kurze Gestaltungen mit Stimme und Bewegung choreografiert. Es dürfen Naturmaterialien mitgebracht werden, die das Schlagwerk ersetzen können.

Zielgruppe: Alle

 

Komponieren und Improvisieren mit Schulklassen

Das Alfried Krupp Schülerlabor der Künste und andere neue Formate des Musik(theorie)lernens

Matthias Schlothfeldt

Mit Blick auf Lernfelder des Musikunterrichts werden an der Folkwang Universität der Künste neue Formate und Angebote entwickelt. Zwei davon sind das Komponierlabor und das Improvisationslabor, die im Rahmen der Alfried Krupp Schülerlabore der Künste angeboten werden. Sie richten sich an Schulklassen aller Schulformen und werden mittlerweile von Lehramtsstudierenden durchgeführt. Diese und weitere schulbezogene Angebote werden hier vorgestellt, gemeinsam erprobt und zur Diskussion gestellt.

Zielgruppe: P, S 1, S 2

 

Musikunterricht in der Sekundarstufe I

Wir podcasten zum Thema: „Where is the love?“

Das Erstellen eines Podcasts zu dem Wunsch nach Frieden in Liedern

Denise Böer Saraiva

Der Podcast ist eine serielle Audioform, welche sich insbesondere durch einen erzählgenerierenden Charakter auszeichnet. Als Medium im unterrichtlichen Kontext fungiert der Podcast als motivierende Chance, vielfältige Kompetenzen der Lernenden zu erweitern und die Lernenden für spezifische Themen zu begeistern und ihnen reflektiert zu begegnen.

Im Zuge des Workshops werden den Teilnehmenden Wege gezeigt, musikbezogene Podcast-Projekte schüler:innengerecht zu gestalten und aufzunehmen.

Zielgruppe: S 1

 

methodenreich: Nachhaltiger Unterricht

Was bleibt.

Micaela Grohé

Es geht um Inhalte, Themen, Methoden, die die Lernenden als Person erreichen: durch Begeisterung, Neugier und das Gefühl, dass Unterricht für die Schüler:innen Bedeutung hat und dass ihre Mitarbeit wichtig ist. Dann können Inhalte verankert werden, statt sie nur für die nächste Prüfung zu lernen.

Zielgruppe: S 1

 

Valsche Fögel hören …

Einblicke in ein interaktives Kinderkonzertformat, das Kompositionen von Grundschulklassen einbezieht

Christine Weghoff

Die sprechenden Vögel eines Bauchredners moderieren die Kinderkonzerte „Valsche Fögel hören …“, in denen aktuelle Themen musikalisch dargeboten werden: Insekten, Urwald, John Cage, Orgel und vieles mehr. Die Musikerinnen entwickeln für jedes Format mit einer Grundschulklasse eine Komposition, die sie gemeinsam im Konzert präsentieren. Das Publikum wird schon in der Konzertvorbereitung zum aktiven Mitmachpartner und zum Mitsingen eingeladen.

Im Kurs wird das Projekt vorgestellt und das Elementare Komponieren mit einer Grundschulklasse praktisch erfahrbar gemacht.

Zielgruppe: S 1

 

Aus Bandklassen Bands entwickeln

Wie Bandklassen funktionieren können und sich daraus selbstständige Bands entwickeln

Heiko Vogel

Gut aufbereitetes Material und eine durchdachte Unterrichtsorganisation bringen kleine Bands in der Klasse oder ganze Bandklassen zum gemeinsamen Klingen. Der Kurs zeigt außerdem einen Weg, wie aus diesen angeleiteten Bandklassen selbstorganisierte Bands entwickelt und begleitet werden können.

Grundkenntnisse im Bandinstrumentarium vorausgesetzt, erhält der Teilnehmer Anregungen zu Organisation und Materialerstellung und erlebt selbst das Spielen in einer Bandklasse.

Zielgruppe: S 1

 

Sticheln stänkern stören

Umgang mit Konfliktsituationen in der Schule

Micaela Grohé

In diesem Kurs geht es sowohl um Bedürfnisse hinter Fehlverhalten als auch um die Wirkung, die das Verhalten der Lehrkraft auf Einzelne und auf die Gruppe hat. Grundlage sind Faktoren einer guten Lernatmosphäre. Ausgehend von Fallbeispielen der Teilnehmer:innen werden verschiedene Möglichkeiten ausprobiert und analysiert. Dabei geht es auch um individuelle Wertvorstellungen, die das Verhalten bestimmen.

Zielgruppe:

 

33 neue Lieder

für jeden schulischen Anlass

Andreas Wickel

Erster Schultag, Ferien, Schulfest, Abschied, Handyverbot, Klassenfahrt – es gibt viele besondere Anlässe, Themen und Tage im Schulalltag, aber die passenden Lieder und Songs dazu, die fehlen häufig. Mit 33 neuen Liedern – extra und eigens für die Schule komponiert – schließen Julian Oswald und Andreas Wickel diese Lücke. Stilistisch vielfältig, leicht singbar, unterhaltsam und einprägsam wird der Schulalltag und der Musikunterricht auf diese Weise musikalisch reicher.

Zielgruppe: S 1

 

Winter- und Weihnachtslieder für Sekundarstufe 1

Neues Repertoire für die Weihnachtszeit

Klaus Konrad Weigele und Christine Wetzel

Was wären Schulchöre ohne Weihnachtskonzerte? Lernen Sie singenderweise frisches Repertoire für die nächsten Jahre kennen – von kreativen neuen Sätzen traditioneller Weihnachtslieder, über Quodlibets und Kanons, bis zu John Rutters Star Carol und einem jazzy Winter Wonderland-Arrangement. Die Herausgeber:innen der etablierten chorissimo!-Reihe stellen Ihnen den neuen Weihnachtsband für gleiche Stimmen (Klasse 4–7) vor und geben zudem praktische Tipps für Probenarbeit und Konzertplanung.

Zielgruppe: S 1

 

Popsongs spielen mal anders

Mit einfachen Patterns schnell in den Groove finden

Dirk Zuther

Vereinfacht man einen Popsong auf kleinstmögliche Einheiten, so landet man schließlich bei meist nur wenige Takte umfassenden Abschnitten. Diese kurzen Parts für die einzelnen Instrumente nennt man Patterns. Sie bilden seit jeher das Grundgerüst für die bekanntesten Popsongs der letzten Jahrzehnte.

Im Workshop stellt der Referent verschiedene Patterns vor, mit denen man einfach und gut in einen gemeinsamen Klassengroove findet.

Zielgruppe: S 1

 

…aber ich bin ja selbst gar kein Streicher!

Anleitung einer kleinen Schüler-Streichergruppe für alle, die selbst kein Streichinstrument spielen

Katharina Weerkamp

In diesem Workshop sind alle willkommen, die wenig bis keine Erfahrung mit Streichinstrumenten haben. Mit Hilfe einer kleinen Schüler-Streichergruppe werden spieltechnische Schwierigkeiten, Haltung und Bogentechnik, sowie spezifische Probenmethodik gezeigt, besprochen und ausprobiert: „Warum sind sind G- und D-Dur am besten zu spielen?“ „Was soll das Theater um Auf- und Abstrich?“ „Wie stimmt man die Instrumente?“

Zielgruppe: S 1

 

Repertoirespiel für die Streicherklasse

Wirkungsvolle Stücke für die Streicherklasse gemeinsam ausprobieren

Katharina Weerkamp

In diesem Workshop, zu dem die Teilnehmer:innen ihre Streichinstrumente mitbringen sollen, werden einfache, aber wirkungsvolle Stücke für Streicherklassen gemeinsam musiziert. Die Teilnehmer:innen können auch gern Noten, die sich in der eigenen Unterrichtspraxis bewährt haben, mitbringen. Neben der Erweiterung des eigenen Materialpools, soll es auch um den Erfahrungsaustausch zur Arbeit in Streicherklassen gehen.

Zielgruppe: S 1

 

Rhythmoglyphen

Musikalische Zeichensprache

Christiane Jasper

Die Verwendung von Rhythmoglyphen im Musikunterricht der Sek 1 bietet Schüler:innen jenseits von traditioneller Notation die Möglichkeit, komplexe Rhythmen in Klang umzusetzen. Da die Zeichen eher unbekannt sind, haben alle Schüler:innen ähnliche Voraussetzungen.

Rhythmoglyphen können im Rahmen einer Einheit ebenso wie bei Warming ups eine Rolle spielen.

Im Workshop werden Spielformen rund um Rhythmoglyphen mit Bodypercussion u.a. erprobt und der schulische Einsatz reflektiert.

Zielgruppe: S 1

 

Musik um uns 5/6 aktiv

Nachhaltiges Musiklernen in den Klassenstufen 5 und 6

Markus Sauter und Jörg Breitweg

Nach einer kurzen Einführung in lernpsychologische Grundlagen wird Musikunterricht mit den neu bearbeiteten Schülerarbeitsheften Musik um uns 5/6 aktiv im Rahmen dieses Workshops vorgestellt und praktisch erprobt. Dabei führen rhythmische und melodische Pattern spielerisch zu originellen, motivierenden Songs und Spielstücken und zu bekannten Werken der Musikgeschichte. Breitgefächerte musikalische Kompetenzen werden auf diese Art systematisch und nachhaltig aufgebaut.

Zielgruppe: S 1

 

Workshops für Sekundarstufe I + II

 

„Aufruhr in den Augen“

Jugendkulturen und Musik in der DDR

Ulrike Röck und Andreas Parnt/ Juliane Thieme

Das Archiv Bürgerbewegung Leipzig und die Musiklehrerin Ulrike Röck präsentieren die digitale Lernplattform www.dieanderejugend.de. Erleben Sie eine Zeit, in der Jugendliche trotz staatlicher Kontrolle ihre eigene Musikwelt schufen. Entdecken Sie Ideen für den Musikunterricht, getestet an einem Berliner Gymnasium und erkunden Sie die offizielle und inoffizielle Musikszene, Zensur und die kreativen Ausdrucksformen der Jugend.

Zielgruppe: S 1, S 2

 

Add on oder schon drin? Demokratie im Fach Musik.

Dorothee Barth

Musikunterricht ist der Querschnittsaufgabe Demokratiebildung verpflichtet. Nur scheint angesichts der wenigen Zeit, die für den MU zur Verfügung steht, diese Aufgabe kaum lösbar! Im Workshop sollen daher Möglichkeiten vorgestellt und diskutiert werden, die ohnehin als Teil des MUs unaufwändig demokratische Kompetenzen stärken und sogar die Qualität des MU verbessern können – wie z.B. Selbstwirksamkeit in Entwicklung und Präsentation eigener Ergebnisse, Empathie, Umgang mit Irritationen.

Zielgruppe: S 1, S 2

 

Demokratiebildung im Musikunterricht

Jede:r kann was tun!

Elisabeth Theisohn

Ein partizipativer Vortrag mit Denkanstößen und Praxisideen über ein Thema, das sowohl den Musikunterricht als auch den demokratischen Lernort Schule betrifft.

Zielgruppe: S 1, S 2

 

Der Song Contest "Dein Song für EINE Welt"

Text und Musik für den Song Contest des BMZ „Dein Song für EINE Welt!“ entwickeln

Rico Schwibs

Wir möchten den Song Contest „Dein Song für EINE Welt!“ auf inspirierende und aktivierende Art und Weise vorstellen. Mit diesem Kreativwettbewerb sollen Kinder an die Themen der 17 Ziele herangeführt werden. Wir zeigen Lehrkräften, wie sie die Schüler:innen dabei unterstützen und die gemeinsame Entwicklung von passenden Texten und geeigneter Musik in ihren Unterricht einbauen können.

Zielgruppe: S 1, S 2

 

Erinnerungskulturen & Musikunterricht

Demokratieförderung am Beispiel der Jazz-Oper „Dear Erich“ (T. Rosenthal, *1959)

Sabine Schneider-Binkl

Im Zentrum des Workshops stehen die Jazz-Oper „Dear Erich“ (T. Rosenthal, *1959) sowie Möglichkeiten einer Begegnung mit Werken und deren Komponist:innen im Zusammenhang mit der Geschichte des Holocaust. Die Teilnehmenden lernen Unterrichtsmaterial kennen und diskutieren Chancen, im Musikunterricht über ästhetische Erfahrungen im Kontext von Erinnerungskulturen Toleranz und ein friedliches Miteinander zu fördern.

Zielgruppe: S 1, S 2

 

Hawa meets Ahya

Friedenserziehung im Musikunterricht

Hans Jünger

Auch das Schulfach Musik kann zu einem „gelingenden Zusammenleben in einer solidarischen Gesellschaft“ und zur „Sicherung von Demokratie und Frieden“ beitragen. Doch wie lassen sich Werte und Einstellungen am besten vermitteln: durch Hören von „Different Trains“ (Reich), durch Singen von „We Shall Overcome“ oder durch Produzieren einer Collage aus hebräischer und arabischer Musik? Zur Klärung dieser Frage sollen konkrete Unterrichtsideen vorgestellt und Unterrichtsmaterialien erprobt werden.

Zielgruppe: S 1, S 2

 

Pop & Politik szenisch interpretiert

am Beispiel des Vietnamkriegs

Lars Oberhaus und Ilka Siedenburg

Im Workshop werden verschiedene Songs, die im Kontext der Kriegs- oder Friedensbewegung während des Vietnamkriegs in den USA entstanden sind, szenisch interpretiert. Im Bereich des erfahrungsbezogenen Lernens lassen sich so Haltungen abbilden, wie sie die damalige Situation in Amerika spiegeln, aber auch heute im Rahmen aktueller politischer Konflikte relevant sind. Die Grundlage hierfür bieten verschiedene Methoden der „Szenischen Interpretation“.

Zielgruppe: S 1, S 2

 

Tarab

Spaß und Spannung in arabischer Musik

Udo Petersen

Arabische Musik im Unterricht kann einen nachhaltigen Beitrag zur Demokratie und Friedenserziehung leisten. In diesem Kurs gibt es eine praktische Hinführung zu den Grundlagen arabischer Musik und eine kurze praktische Einführung in Maqam und Maqam-Improvisation.

Zielgruppe: S 1, S 2

 

Teach Peace!

Friedensbildung im Musikunterricht

Lars Oberhaus

Es werden Ansätze und Materialien aus Publikationen der Musikdidaktik und der politischen Bildung zum Thema Krieg/Frieden vorgestellt und diskutiert. Zudem werden grundlegende Potenziale und Grenzen vorgestellt, wie mit Ängsten und Konflikten im Musikunterricht umgegangen werden kann.

Zielgruppe: S 1, S 2

 

Musikunterricht als Weg zu politischer Bildung?

Über die Möglichkeiten und Grenzen von Demokratie und Teilhabe in einem ästhetischen Fach

Christoph Stange

Demokratisches Miteinander und Teilhabe stehen auf der schulpolitischen Agenda vieler Bundesländer. Beides zu stärken, ist auch ein Anliegen vieler Musiklehrer:innen. Doch inwiefern ist das in einem ästhetischen Fach wie Musik überhaupt möglich? Steht das Fachliche diesen Ansprüchen nicht vielleicht entgegen? Oder führt eine Stärkung des Fachlichen am Ende vielleicht gerade dazu, diese Ansprüche einlösen zu können? Diese und andere Fragen werden im Seminar thematisch entfaltet und diskutiert.

Zielgruppe: S 1, S 2

 

Schule der Zukunft

Margret Rasfeld

(Kursbeschreibung folgt in Kürze.)

Zielgruppe: S 1, S 2

 

World Café:

Wie können wir Schüler:innen im Musikunterricht zu demokratischer Teilhabe befähigen?

Daniela Bartels und Mathias Frank

Wir beantworten diese Frage gemeinsam, indem wir konkrete inhaltliche, didaktische und methodische Ansätze sammeln, die wir als Musiklehrer:innen umsetzen können. Der Kurs beginnt mit einem Impulsvortrag, der sich auf den „Leitfaden Demokratiebildung“ des Landes Baden-Württemberg stützt, gefolgt von einem Praxisbeispiel. Dann führen wir ein World Café durch, in dem alle Anwesenden ihr individuelles Wissen teilen. Unser Ziel ist, dass alle neue methodische Ideen für ihren Unterricht mitnehmen.

Zielgruppe: S 1, S 2

 

Sonification

Sound- und Strahlenverschmutzung aufspüren und musikalisch bearbeiten

Isolde Malmberg und Paul Geßner

Wir sind von Umwelteinflüssen umgeben, die wir oft nur unbewusst oder gar nicht wahrnehmen können. Elektromagnetische Felder, Mobil- und Radiofunk oder elektro-akustische Geräusche sind unsicht- und unhörbare Teile unseres technologisierten Lebensraums. Wir greifen dies im Sinne des SDG 3 “Good Health and Wellbeing” auf und zeigen, wie Schüler:innen diese Einflüsse mit einfachen Mitteln aufspüren, sie mithilfe digitaler Werkzeuge hörbar machen und schließlich kreativ weiterverarbeiten können.

Zielgruppe: S 1, S 2

 

Algorithmische Kompositionen mit Scratch

Fakten und Zahlen zum Klimaschutz als Grundlage für Kompositionen - einfach gemacht

Michael Knarr

Die Kursteilnehmenden werden eine eigene Komposition nach einfachen Vorgaben erstellen und konkrete Unterrichtsmaterialien zur Verwendung an weiterführenden Schulen erhalten. Vorkenntnisse in Scratch sind nicht erforderlich.

Beispiel: Plastik im Meer. Laut dem National Geographic landen 8 Millionen Tonnen Plastik jährlich im Meer, was fünf Einkaufstüten pro 30 Zentimeter aller Küstenlinien entspricht. Für Algorithmen bereits eine hinreichende Grundlage für eine elektronische Komposition!

Zielgruppe: S 1, S 2

 

Ein Klimawandelmusiktheater

Ein fächerübergreifendes Konzept von Bernhard König

Silke Egeler-Wittmann

Ein fächerübergreifendes Konzept, das der Komponist Bernhard König unter dem Titel 2021 ff. veröffentlicht hat und das zu einer vielschichtigen, forschenden und künstlerischen Auseinandersetzung mit der Klimakrise einlädt. Dabei werden eigene Recherchen der Schüler:innen mit musikalischen und/oder theatralischen Mitteln umgesetzt. Die Kursteilnehmer:innen entwickeln eigene Ideen und Realisierungsmöglichkeiten und probieren diese aus.

Zielgruppe: S 1, S 2

 

sustain_sound

Ökologischer Musikunterricht für nachhaltige Entwicklung

Jonas Völker und Philip Stade

Der Kurs beinhaltet ein Unterrichtskonzept, das angelehnt an das klangökologische Konzept nach Murray Schafer darauf abzielt, Zusammenhänge zwischen akustischen Umwelten und Wohlergehen zu reflektieren und daran anknüpfend klangliche Zukunftsvisionen zu explorieren. Die Teilnehmenden erproben praktische Hinwendungen zu akustischen Phänomenen des eigenen Nahraums (Fieldrecording) und diskutieren unterrichtsmethodische Zugänge (Projektlernen, Design Thinking).

Zielgruppe: S 1, S 2

 

Klangvisionen:

Virtual Reality Konzerte im Musikunterricht (Digi Pro SMK)

Phillip Feneberg

Der Workshop gibt eine Einführung in die Nutzung von VR-Technologien im Rahmen des Musikunterrichts. Anhand der virtuellen Konzertproduktion zu „Bilder einer Ausstellung“ der Philharmonie Augsburg werden Strategien für eine erfolgreiche didaktische Rahmung vermittelt, um Schüler:innen ein sicheres Eintauchen in immersive, virtuelle (Lern-)Umgebungen zu ermöglichen und so die Potenziale der Technologie bestmöglich zu nutzen.

Zielgruppe: S 1, S 2

 

Komponistinnen

Werke und Unterrichtsideen für eine Musikgeschichte der Vielfalt

Vera Funk

In diesem Kurs werden Werke von Komponistinnen als didaktisch-methodisch aufgearbeitetes Material vorgestellt. Partizipation, kreative Mitgestaltung und unterrichtspraktische Erfahrung stehen hier im Vordergrund. Sie erhalten Anregungen und Materialien für alle Klassenstufen. Die im Kurs vorgestellten Unterrichtsmodule sollen den Alltag als Musiklehrkraft bereichern und erleichtern sowie ihrer Klasse musikalisches Lernen mit Kopf, Herz und Hand in Bezug auf die Genderthematik ermöglichen.

Zielgruppe: S 1, S 2

 

„Ich“, „Wir“ und „Die Anderen“

Zum Umgang mit unvertrauten Lerngegenständen in einem prinzipiell interkulturellen Musikunterricht.

Jonas Völker

Der Kurs thematisiert Aushandlungen von Schüler:innen im Anschluss an das Hören eines ihnen unvertrauten Musikstückes, das daraus abzuleitende Erfahrungswissen sowie die zu beobachtenden Konstruktions- und Distinktionsprozesse der Schüler:innen. Daran anschließend werden konzeptionelle Überlegungen diskutiert, am Beispiel eines konkreten Lehr-Lernarrangements praktisch erprobt und auf einen prinzipiell interkulturellen (Musik-)Unterricht übertragen.

Zielgruppe: S 1, S 2

 

Bedrohte Musikkulturen

Themen und Anregungen für Musikunterricht und Projektarbeit

Tobias Hömberg

Musiken existieren durch die Menschen, die sie praktizieren, entwickeln, weitergeben. Ihr Bestehen oder Vergehen hängt an den Lebensumständen in kulturellen Gemeinschaften und Kontexten: Klimawandel, Kriege und andere Krisen bedrohen vor allem lokale Musikkulturen weltweit. An konkreten Beispielen verschiedener Kontinente wird im Workshop gezeigt und diskutiert, wie Schüler:innen sich aktiv mit gefährdeten Musiken auseinandersetzen können – und mit Faktoren, die zu ihrem Erhalt beitragen können.

Zielgruppe: S 1, S 2

 

Interkulturelles Lernen: Musik der Weltreligionen

Eine Unterrichtsreihe in Klasse 10

Markus Sauter

Vorstellung einer Unterrichtsreihe zum Thema „Musik der Weltreligionen“ in einer 10. Klasse, Dokumentation von Schülerergebnissen. Reflexion des Begriffs Interkulturelle Kompetenz, Bezüge zum entsprechenden KMK-Beschluss und zu Bildungsplänen. Vorstellung der entsprechenden Materialien in Musik um uns Sek II mit BiBox (digitale Schulbuch- und Lernplattform).

Zielgruppe: S 1, S 2

 

Musik erleben reflektieren interpretieren

Bildungsplangerechtes Musikwissen auf hohem Niveau – von der 5. Schulstufe bis in die Abiturklassen

Armin Weinfurter und Ursel Lindner

In diesem Workshop lernen Sie TONART aus erster Hand kennen: Ursel Lindner und Armin Weinfurter zeigen zahlreiche Beispiele aus der Praxis und geben wertvolle methodische Einblicke. TONART bietet bildungsplangerechtes Musiklernen von der 5. Klasse bis in die Abiturklassen, um Musik umfassend erfahrbar zu machen, zu reflektieren und zu begreifen. Dafür bilden interdisziplinär angelegte Werkbetrachtungen, stilgerechte Umsetzungen von Liedern, Songs und Tänzen sowie kreative Ideen die Grundlage.

Zielgruppe: S 1, S 2

 

Musik interkulturell

Musik der Kulturen der Welt spielend (und reflektierend) erfahren

Ulli Götte

Die Notwendigkeit, andere Kulturen kennenzulernen, das Fremde zu erfahren, dürfte heutzutage unbestritten sein.

In diesem Seminar werden Transkriptionen und Arrangements afrikanischer, indonesischer, indischer, südamerikanischer Musik sowie europäischer Folklore vorgestellt und reflektiert; einzelne Stücke werden auch gemeinsam musiziert. Schließlich wird der allgegenwärtige Begriff der ‚Weltmusik‘ problematisiert.

Zielgruppe: S 1, S 2

 

Digital DJing als Wissenspraxis

Populäre Musikkulturen verstehen und vermitteln

Sophia Tobis

Die Teilnehmenden sollen neben einer praktischen Einführung in das Digital DJing auch einen Eindruck von der historischen Komponente dieser Praktik durch Inputs zu einschlägigen Genres der Tanz- und Clubmusik erhalten. Die darin verwobenen Narrative der Akzessibilität und Diversität sollen zu einem Verständnis des subkulturellen Charakters besagter Genres und ihrer Akteur:innen beitragen.

Zielgruppe: S 1, S 2

 

iPad-Ensemble – barrierefreies Musizieren

Einführung in die App GarageBand

Tilman Koenig

Im iPad-Ensemble musizieren SuS mit iPads und den damit zur Verfügung stehenden virtuellen Instrumenten. Auch „natürliche“ Audioquellen, wie z.B. Gesang, lassen sich in selbst entwickelten Arrangements einbinden. Vorwiegend werden aufgrund der Soundstruktur dabei Genres der modernen Popmusik, des HipHop, der Dance- und elektronische Musik bedient. Es lassen sich aber auch „klassische“ Stücke gemeinsam entwickeln, adaptieren, entdecken bzw. in neuem Gewand adaptieren. Das Musizieren mit virtuellen Instrumenten liefert eine Fülle von Klangmöglichkeiten bei barrierefreier Spiel-Technik. Im Workshop werden das Setting des iPad-Ensembles erläutert, Programme/Apps sowie ein Songbeispiel aus dem Unterricht/AG-Bereich vorgestellt und didaktische Fragestellungen erörtert.

Zielgruppe: S 1, S 2

 

Popmusik anders unterrichten

Neue Ansätze zum Umgang mit populärer Musik im Unterricht

Wolfgang Pfeiffer

Im Zentrum des Umgangs mit Phänomenen der Popmusik stehen das Hinterfragen von eigenen Einstellungen und Ansichten, das Sichtbarmachen von Alltagswissen sowie die kreative Auseinandersetzung mit verschiedenen Themen. Methoden, Themen und Inhalte orientieren sich an den Angeboten der Medienwelt. Popbusiness, Castingshows, Social Media, Videoclips, Podcast liefern die Vorlage für einen kreativen Unterricht.  Im Workshop werden exemplarisch einige Unterrichtseinheiten vorgestellt.

Zielgruppe: S 1, S 2

 

Populäre Musik im a cappella Chor

Reading-Session mit methodischen Hinweisen

Stefan Kalmer und Sebastian Reutter

Polyphoner Singspaß für Chor und Klasse

PopArrangements & Kanons

Gesungen wird aus den Reihen „Bosse Hits a cappella“, „Chor aktuell“ und aus „Music with her silver Sound“ – 30 frische Kanons.

Zielgruppe: S 1, S 2

 

KI als schöpferisches Medium im postdigitalen Zeit

Oliver Krämer und Benjamin Hecht

KI als schöpferisches Medium ist in der jüngsten Vergangenheit Thema verschiedener pädagogischer Diskussionen. Der Workshop zielt darauf ab, in mehreren wahlobligatorischen Schienen ein grundlegendes Verständnis von KI im Kontext der Musik-Generierung zu bilden und darauf aufbauend über künstliche Intelligenzen als musikschaffendes Medium zu diskutieren – auch und gerade mit den damit verbundenen Potenzialen, Chancen, Grenzen und Bedenken für den Schulkontext.

Zielgruppe: S 1, S 2

 

Mit Videos performative Ergebnisse sichern

Benjamin Hecht

Das Video als Mittel der Ergebnissicherung kann in Bezug auf performative Unterrichtsaufgaben die Live-Performance ergänzen. Dabei soll in dem Workshop ein Baukastenprinzip praktisch erprobt werden, mit welchem über die typischen Charakteristika der Wiederholbarkeit, Zerlegbarkeit und Asynchronität von Videos Reflexionsmethoden für den Musikunterricht gestaltet werden können.

Zielgruppe: S 1, S 2

 

Ideen für den iPad-Einsatz in der Sekundarstufe

Lehrplanthemen mit dem iPad umsetzen

Linda Lühn

In diesem Workshop werden verschiedene Unterrichtsszenarien zum Einsatz des iPads in lehrplanrelevante Themenfeldern des Musikunterrichts der Sekundarstufe I erprobt und diskutiert. Weiterhin werden Gelingensbedingungen sowie methodische Kniffe thematisiert. Grundkenntnisse zur Anwendung der App werden im Workshop „Garageband in der Praxis – Funktionsweisen und Einsatzgebiete der beliebten App“ behandelt.

Zielgruppe: S 1, S 2

 

KI und Musikunterricht – Perspektiven

Tilman Koenig

Seit der öffentlichen Debatte zu Bots, wie ChatGPT, ploppt auch eine allgemeine Diskussion zu KI-Anwendungen im Unterricht auf. KI-Tools als Apps z.B. auf dem iPad haben schon längst auch für den Musikunterricht Einzug gefunden. Der Vortrag/Workshop bietet eine Übersicht darüber, wo KI im musikalischen (und unterrichtlichen) Kontext eingesetzt wird. Welche Praxis-Inhalte lassen sich dadurch für unseren Musikunterricht ableiten?

Der Workshop soll praktische Einblicke im Umgang mit KI-Anwendungen im Musikunterricht geben. Darüber hinaus sollen didaktische Fragen innerhalb des Workshops erörtert werden.

Zielgruppe: S 1, S 2

 

Musik Produzieren mit Digital Audio Workstations

Konzepte, Kurse und Materialien für den Unterricht

Michael Ahlers und Dr. Immanuel Brockhaus

Sie möchten lernen, wie man mit einer Digital Audio Workstation wie Logic Pro X oder Ableton Live Musik produziert?

Dieser Workshop vermittelt anhand kompakter und einfacher Projekte technische und ästhetische Aspekte der Musikproduktion für den Unterricht.

Wählen Sie aus verschiedenen Projektthemen nach Ihrem Interesse aus. Zum Beispiel: Playbacks erstellen, einen Remix oder Mashup produzieren, mit Soundscapes arbeiten oder einfache Groove Styles wie Funk oder House entwerfen. Sie benötigen keinerlei Vorkenntnisse oder Equipment.

Zielgruppe: S 1, S 2

 

Einstiege problemorientiert gestalten

Einstiege im alltäglichen Musikunterricht

Sabine Hoene

Im problemorientierten Unterricht arbeiten Lernende phasenweise selbständig. Im Einstieg begegnen sie einer problemhaltigen und motivierenden Aufgabenstellung und erhalten Gelegenheit, sich über Lösungswege auszutauschen bzw. entsprechende Hypothesen zu formulieren. Eine Herausforderung ist es immer wieder, für kürzere Unterrichtssequenzen passende Fragestellungen zu finden und diese gewinnbringend einzubinden. Im Kurs werden Beispiele gezeigt und diskutiert.

Zielgruppe: S 1, S 2

 

Künstliche Intelligenz und Musikunterricht

Wege in die Zukunft musikalischer Unterweisung?

Joachim Junker

Die Entwicklung im Bereich der Künstlichen Intelligenz schreitet mit hoher Geschwindigkeit voran. Die pädagogische Diskussion um Textgeneratoren wie ChatGPT zeigt, dass diese innovativen Tools ungeahnte Möglichkeiten eröffnen, aber auch etablierte Unterrichtspraktiken in Frage stellen. Im Mittelpunkt des Kurses stehen KI-basierte Web-Apps, die sich für den Einsatz im Musikunterricht eignen. Es werden mögliche Anwendungsszenarien vorgestellt, die den fachlichen Austausch voranbringen sollen.

Zielgruppe: S 1, S 2

 

Mein Problem? Dein Problem? Kein Problem!

Planung und Initiierung problemorientierten Lernens im Musikunterricht an praktischen Beispielen

Marc Mönig

Wie kann die Auseinandersetzung mit Musik für Schüler:innen im Unterricht relevant, nachhaltig, in hohem Maße selbstgesteuert und mit angemessener fachlicher Tiefe gelingen? Auf diese Frage möchte der Workshop auf der Basis eines problemorientierten Lernens Antworten geben. Dazu werden Beispiele aus der Praxis vorgestellt, diskutiert und teilweise von den Teilnehmer:innen erprobt. Daraus werden dann Konsequenzen für die Planung und die Durchführung von Musikunterricht gezogen.

Zielgruppe: S 1, S 2

 

Aller Anfang ist schwer – oder doch nicht?

Intros finden und Einsätze geben

Tobias Usbeck

Ein gelungenes Intro und ein guter Einsatz gehen Hand in Hand. Inhalt dieses Kurses ist das Gestalten von Intros für Songs verschiedener Stilistiken und das Geben von Einsätzen. Es werden allgemeine Strategien für die Gestaltung von auf den jeweiligen Song zugeschnittenen Intros, Komponenten für einen gelungenen Einsatz sowie Übestrategien und Varianten erarbeitet.

Zielgruppe: S 1, S 2

 

Das Arrangement auf einer DIN A4 Seite

Popsongs schnell und effektiv für das Klassenmusizieren vorbereiten

Nis Nöhring

Es wird ein PDF zur Verfügung gestellt, auf dem die wichtigsten Informationen eines Popsongs auf nur einer Seite von Lehrkräften oder SuS eingetragen werden können. Es bietet einen schnellen Zugang zum gemeinsamen Musizieren und eine erhebliche Zeitersparnis für die Lehrkraft! Anhand ausgewählter Beispiele aktueller Pop Hits werden die Möglichkeiten dieser Methode praktisch erprobt (gemeinsames Spielen). Das Dokument wurde bereits von vielen KollegInnen erprobt und findet große Zustimmung.

Zielgruppe: S 1, S 2

 

Let’s groove Basic

Erste Hilfe-Patterns für die Songbegleitung

Gero Schmidt-Oberländer und Tobias Usbeck

Grooviger Pop-Song, Pop-Ballade, Reggae, Shuffle, Swing… Jeder Stil hat seine Besonderheiten in der Klavierbegleitung. Dabei geht es um Erste-Hilfe-Patterns für Einsteiger. Themen sind die Rechts-Links-Koordination an einfachen und stiltypischen Harmoniemodellen im binären und ternären Groove, das Gestalten von Intros, stiltypische Artikulation, Varianten für Formteile sowie Übestrategien für das Begleiten des eigenen Gesangs.

Zielgruppe: S 1, S 2

 

Let's groove Medium

Songbegleitung für (etwas weiter) Fortgeschrittene

Tobias Usbeck und Gero Schmidt-Oberländer

Jeder populäre Stil hat seine Besonderheiten in der Klavierbegleitung. Dabei geht es nicht um High-End-Playing, sondern um Erste-Hilfe-Patterns für etwas weiter Fortgeschrittene. Themen sind die Rechts-Links-Koordination an stiltypischen Harmoniemodellen im binären und ternären Groove, das Gestalten von Intros und Breaks, stiltypische Artikulation, Varianten für Formteile sowie Übestrategien für das Begleiten des eigenen Gesangs.

Zielgruppe: S 1, S 2

 

Meine eigene Suite

Klassische Formen vermitteln durch Improvisation

Gero Schmidt-Oberländer

Mehrere musikalische Formen werden in nahezu allen Lehr- oder Bildungsplänen als Inhaltskompetenzen genannt: die Suite, das Rondo, die Variation und die Sonatensatzform. In dem Workshop werden Wege aufgezeigt, wie man mit einfachen Mitteln aus Liedern, die den Schüler:innen bekannt sind, solche Formen improvisierend gestalten kann. Ziel ist, den Schüler:innen den Zugang zum Formverständnis zu erleichtern und dies dann auf authentische Kompositionen zu übertragen.

Zielgruppe: S 1, S 2

 

Diskriminierungskritische Musikvideos in mediendidaktischen Unterrichtssettings

Diskriminierungskritische Musikvideos in mediendidaktischen Unterrichtssettings

Steffi Rocker und Mario Dunkel

Der Workshop stellt mediendidaktische Settings zur Auseinandersetzung mit Musikvideoclips im Musikunterricht vor. Er zeigt, wie sich durch alternative Inszenierungen kritische Inhalte hinterfragen lassen und diskriminierungskritische Musikvideos produziert werden können. Zu Beginn werden einige Musikvideos vorgestellt; danach werden kreative Produktionsmöglichkeiten gezeigt und von den Teilnehmenden praktisch erprobt. Insgesamt nimmt der Workshop aus mediendidaktischer Perspektive auf das Kongressthema Bezug.

Zielgruppe: S 1, S 2

 

Musik verfilmen

Stop Motion, Lyric Video, Film Noir, Mickeymousing

Andreas Höftmann

Musik in laufende Bilder verwandeln? Das Seminar möchte an einigen Verfilmungsbeispielen zu verschiedensten Musikgenres (Klassik, Pop, Jazz, Neue Musik etc.) zeigen, wie ästhetische Erfahrung durch audiovisuelles Lernen gefördert werden kann.

Zielgruppe: S 1, S 2

 

Vertonung von Filmen und Szenen

Individualisierter Unterricht am Beispiel der Kompetenz „Musik erfinden“

Christiane-Anna Kechel

Lernende besitzen häufig unterschiedliche musikalische Erfahrungen. Dies stellt eine große Herausforderung für den Musikunterricht dar. Am Beispiel der Vertonung von Kurzfilmen und Szenen soll ein Zugang dargestellt werden, der unabhängig von der musikalischen Vorerfahrung bewältigt werden kann. Im Mittelpunkt steht dabei das Musik Erfinden. Durch Theorie, praktische Übungen, Unterrichtsbeispiele und Austausch erfahren und vertiefen Sie alle Aspekte, die zur erfolgreichen Umsetzung beitragen.

Zielgruppe: S 1, S 2

 

Hip-Hop-Tanz in der Sekundarstufe

Schritt für Schritt Anleitung zur authentischen Choreografie

Can Güleç

Erleben Sie mit dem Hip-Hop-Freestyle-Tänzer Can Güleç einen fesselnden Workshop rund um Hip-Hop, Tanz, Bewegung und Körperwahrnehmung.

Begeistern Sie Ihre Schulklasse, indem Sie als Lehrkraft authentisch und selbstsicher Bewegungsprozesse initiieren. Der Workshop bietet Übungen für zwischendurch und zum Warmwerden sowie die Möglichkeit, gemeinsam eine kleine Choreografie zu entwickeln.

Zielgruppe: S 1, S 2

 

Mozart tanzen

Mit eigenen Bewegungen Mozarts Musik selbst choreographieren und tanzen.

Christoph Stange

Mozarts Musik mit dem eigenen Körper zu begegnen, eröffnet die Chance zu einer Begegnung mit neuer Qualität. Mit dem Körper können wir uns dieser Musik aktiv nähern und auf völlig neue Weise verstehen. Damit wird das Fundament für eine nachhaltige Auseinandersetzung, die bspw. auch Analyse etc. einschließen kann, gelegt.

Im Kurs werden wir Schritte ausprobieren, eigene Bewegungen zu dieser Musik zu entwickeln und zu choreographieren. Tänzerische Vorkenntnisse sind nicht erforderlich!

Zielgruppe: S 1, S 2

 

Watchin’ Dance an Bühnen

Zeitgenössischen Tanz im Musikunterricht erfahren

Susanne Dreßler und Julia Brennecke

Im Kurs geben wir einen Einblick in unser Forschungsprojekt „Watchin’ Dance“ mit dem Fokus auf zeitgenössischen Tanz an Bühnen. Wir erproben eigene tänzerische Kurzformen und diskutieren, welche Herausforderungen und Potenziale mit der Tanzrezeption an Bühnen verbunden sind. Dafür geben wir auch einen Einblick in unseren tanz- und musikpädagogischen Baukasten zur Tanzrezeption und erarbeiten gemeinsam Szenarien für den Unterricht.

Zielgruppe: S 1, S 2

 

Beatmaking mit dem iPad

die App Koala 🐨 Sampler

Arne Wachtmann und Sarah Hardjowirogo

In diesem Praxis-Workshop werden mit der App Koala Beats produziert. Ohne technische Vorkenntnisse können Lehrkräfte hier ganz einfach selbst erproben, wie sie auch ohne große Ausstattung digitale Musikproduktion in den Unterricht einbeziehen und ihren Schüler:innen musikalische Erfahrungen vermitteln können, die nicht nur in bester Erinnerung, sondern auch auf der Festplatte bleiben.

Die Teilnehmer:innen nehmen Samples auf, bearbeiten diese und arrangieren sie schließlich zum HipHop-Beat.

Zielgruppe: S 1, S 2

 

Impro-Loop

Improvisieren mit Audiofiles, Sounds, virtuellen und analogen Instrumenten

Ilka Siedenburg und Julian Vorst

In dem Workshop wird ein diversitätssensibles Improvisationskonzept vorgestellt, bei dem auf der Basis von Loops sowohl mit iPads als auch mit herkömmlichen Instrumenten musikalisch interagiert und eine gemeinsame Performance entwickelt wird. Faktoren wie Gender oder die musikalischen Vorkenntnisse der Schüler:innen verlieren dabei an Bedeutung. Verschiedene Levels der technischen Umsetzung ermöglichen eine Anpassung an die jeweilige Ausstattung und Erfahrenheit.

Zielgruppe: S 1, S 2

 

Klassenmusik – Spontan arrangiert

Livearrangement für die ganze Klasse – musikpraktisch erprobt.

Torsten Allwardt

Aktuell soll er sein, möglichst für alle spielbar, später auch präsentabel und Spaß soll er machen – der Klassensong! Fertige und passende Arrangements sind meist nicht erreichbar, das eigene Arrangement kostet viel Zeit, aber spielen wollen wir ihn trotzdem. In dem Workshop werden anhand ausgewählter aktueller Beispiele die Möglichkeiten des Livearrangements erkundet. Der Vorteil vom Livearrangement: Alle machen sich Gedanken über Funktion der Stimmen, Instrumentation und Form.

Zielgruppe: S 1, S 2

 

Schärvrenkungen

Musik und Bildende Kunst

Olaf Pyras

Notenfreies Musizieren und Klassenstücke, Ausgangspunkt sind Klangerkundungen und Klangexperimente mit graphischen Vorlagen von Earl Brown, Roman Haubenstock-Ramati und einem Mobiles von Alexander Calder,

Wir entwickeln intensive Stücke und Spielstrategien für 3 Spieler*innen bis hin zur Klassenstärke. Wir machen etwas, was nicht existiert. (Roman Haubenstock-Ramati)

Zielgruppe: S 1, S 2

 

Songwriting

Wer Mut hat, traut sich ehrlich zu sein. Wer ehrlich ist, kann Songs schreiben.

Roman Beilharz

Ein authentisch berührender Song entsteht aus der musikalischen und textlichen Verarbeitung individuell wahrhaft empfundener Themen. Dabei sind musiktheoretische Kenntnisse viel weniger erforderlich, als gemeinhin angenommen wird. Vorgestellt und erprobt wird das Konzept des Von-Innen-Nach-Außen-Schreibens, welches seit über 10 Jahren an der Uni Kassel und in schulnahen Workshops praktiziert wird und dabei erstaunliche kreative Ergebnisse hervorgebracht hat.

Zielgruppe: S 1, S 2

 

Time to Create

50 Anlässe für kreatives Musik Erfinden in der Sekundarstufe

Bert Appermont und Erik Schrooten

In diesem Workshop stellen die Referenten zahlreiche Aufgabenstellungen vor, mit denen kreative Kompositionsprozesse im Klassenzimmer angeregt werden können. Einige Kompositionsanlässe lassen sehr viel Spielraum für kreative Prozesse, andere stellen recht konkrete Aufgabenstellungen, in deren Rahmen musikalische Parameter, Notenwerte oder Tonhöhen erfahren werden können.

Zielgruppe: S 1, S 2

 

Singsation!

Lieder mit Mehrwert für einen erfolgreichen Musikunterricht

Markus Detterbeck und Gero Schmidt-Oberländer und Michael Fromm

Mehr Singfreude und Kreativität im Musikunterricht? Lernen Sie das neue, aufbauende Liederbuch kennen: Es kombiniert perfekt den Bildungsauftrag mit coolen Songs und Klassenmusizieren! Die Inhalte sind zielgruppengerecht und praxisnah für die Klassen 5–10 aufbereitet, auch für heterogene Gruppen. Sie wecken den Spaß am Singen und führen in einem stringent methodischen Aufbau von einfachen Songs in die vokale Mehrstimmigkeit. Die Digitale Toolbox dazu enthält neben klingenden Leadsheets zahlreiche weitere methodische Hilfen.

Zielgruppe: S 1, S 2

 

Choir&Body

Chormusik mit vollem Körpereinsatz (für drei gleiche Stimmen, SAM und Bodypercussion-Group)

Patrick Bach

Die SAM-Arrangements ermöglichen Chören mit wenigen Männerstimmen dreistimmig deutschsprachige Popsongs, Weihnachtssongs, Volkslieder oder „tierische“ Lyrikvertonungen zu singen. Im Workshop wird ein Schwerpunkt auf der Umsetzung der A-cappella-Stücke im popspezifischen Stimmklang liegen. Durch die zusätzliche Bodypercussion treten außerdem alle Stimmen als gleichberechtigte Partner auf, deshalb Soprane aufgepasst: die Melodie liegt im Alt oder bei den Männern!

Zielgruppe: S 1, S 2

 

Chorimprovisation

Klanggestaltung ohne Song und Noten

Udo Petersen

In diesem Workshop werden unterschiedliche Wege der Chorimprovisation vorgestellt und ausprobiert. Die Bandbreite wird von Grooveschichtungen zu beweglichen Klangfeldern reichen.

Die Aufgabensettings sind für einen Schulchor gedacht, können aber auch im Musizieren mit einer Klasse verwendet werden.

Zielgruppe: S 1, S 2

 

Chormusik mal anders!

A-cappella und Barbershop im Musikunterricht

Lucas Bitzer

Das Vokalensemble „Haardvoc“ entführt die Teilnehmenden in eine Welt voller Obertöne und eng gesetzter A-cappella-Musik. Nach einer kurzen theoretischen Einführung zu Barbershop (www barbershop.de) wird das Quartett anhand einiger Lieder diesen wunderbaren Musikstil demonstrieren. Danach werden die Vorteile von Barbershop im Musikunterricht bzw. Vokalensemble oder Chor besprochen und Beispiele aus der Praxis direkt ausprobiert bzw. gesungen.

In Kooperation mit dem BinG! Chorjugend e. V.

Zielgruppe: S 1, S 2

 

Das neue Chorbuch (Schott): Reading Session

Neue Kompositionen und Arrangements für SAM/SSAM/SATB für junge und junggebliebene Chöre

Christopher Miltenberger und Ulrike Wenckebach

Wir studieren verschiedene brandneue, abwechslungsreiche und praxiserprobte A-Cappella-Arrangements ein, darunter neue Weihnachts- und Abschiedslieder, neue Kanons, aktuelle Popsongs, Folksongs und Volkslieder aus aller Welt in Ursprungssprachen, alle aus „Das neue Chorbuch“ (Schott Music), herausgegeben von Christopher Miltenberger und Ulrike Wenckebach – dem perfektem Allrounder für junge und junggebliebene Chöre, arrangiert von zahlreichen namhaften Musikerinnen und Musikern.

Zielgruppe: S 1, S 2

 

Der populäre Gesang

Balance zwischen Gesang und Klavierspiel

Julia Keidl und Christopher Miltenberger (money hear, monkey do)

Der Fokus des Kurses liegt auf der Einbindung des Gesanges und der Anpassung des pianistischen Gerüstes zugunsten des Gesanges. Wer sich also schon immer gefragt hat, wie Reduktion im Klavier möglich ist bei möglichst hoher stilistischer Authentizität, um den Gesang optimal zu unterstützten, ist hier genau richtig. Weiterhin wird es um die Wahl der richtigen Tonarten gehen, die häufig direkt mit Stimmsounds und -ranges verknüpft sind, sowie um populärgesangliche Stilmittel und -techniken.

Zielgruppe: S 1, S 2

 

Stationen-Singen

Sing out loud!

Patrick Bach

Anhand der neuen gesangspädagogischen Methode werden stimmbildnerische Tipps und Tricks aus der Complete Vocal Technique (CVT) für das Singen in der Klasse und im Schulchor in einfachen, aber effektvollen Arrangements vorgestellt. Die Schüler:innen erfahren neue Bereiche ihrer Stimme, üben sich sowohl in homophoner als auch in polyphoner Mehrstimmigkeit und setzen sich mit klangästhetischen Aspekten auseinander.

Zielgruppe: S 1, S 2

 

Von Adele bis Queen

Das Schul-Songbook von Schott in der Praxis

Sylvia Silvery

Kreativer Umgang mit aktuellen Popsongs und Evergreens im Musikunterricht: Anhand ausgewählter Songs bzw. Songausschnitte werden Einsatz- und Umsetzungsmöglichkeiten des Schul-Songbooks von Schott, herausgegeben von Friedrich Neumann und Sylvia Silvery, im schulischen Musikunterricht aufgezeigt: A-cappella-Gesang, Bodypercussions und instrumentale Begleitpatterns werden hierfür gemeinsam erprobt. Mitzubringen ist insbesondere Freude am Singen.

Zielgruppe: S 1, S 2

 

Electronic Dance Music mit Schüler:innen gestalten

Paul Geßner und Benjamin Hecht

Elektronische Musik (im Sinne der Electronic Dance Music) unterliegt eigenen Kompositionsprinzipien. Diese Kompositionsprinzipien, nach welchen auch im Musikunterricht niederschwellig Musik produziert werden kann, probieren wir in dem Workshop gemeinsam an verschiedenen Stationen aus. Mithilfe von Synthesizern, analog-elektronischen Klangerzeugern, iPads oder Alltagsgegenständen gestaltet ihr euren eigenen EDM-Track.

Zielgruppe: S 1, S 2

 

Synthesize Me!

Aktives Musizieren mit digitalen Mitteln

Kristoph Krabbenhöft und Paul Geßner

In einem interaktiven Praxis-Workshop bekommen die Teilnehmenden Einblick in das hybride Musizieren mit digitalen Musikmach-Dingen & analogen Klangerzeugern an für den Musikunterricht hergerichteten Musizierstationen. Im Fokus stehen die Integration von Körperlichkeit in diese Art des Musizierens & die Vermittlung von Möglichkeiten, gewohnte Klänge durch digitale Elemente neu zu denken. Abschließend soll das Musizieren mit digitalen Instrumenten im Musikunterricht gemeinsam reflektiert werden.

Zielgruppe: S 1, S 2

 

Kreatives Klassenmusizieren

Innovative Musizierkonzepte für Unterricht und Projekt

Mathias Schillmöller

Mathias Schillmöller stellt aus seinem Buch (Helbling-Verlag 2021, BMU-Medienpreis) ein methodisches Konzept in fünf Phasen, das kreatives Klassenmusizieren anbahnt, mit vielen Praxisbeispielen vor. Die Lernenden erhalten zu übergreifenden Themen musikalische Impulse aus allen Stilen. Sie bringen auch eigene Musik und Ideen für ästhetische Transformationen (Tanz, Texte, Film) dazu ein. Klassenmusizieren führt sie wie kreative Kunstschaffende zu authentischen Lernleistungen.

Zielgruppe: S 1, S 2

 

Die Ukulelenklasse

Ukulele lernen im Klassenverband

Gerhard Knierim

In dem Kurs werden die beiden Schülerhefte und der Lehrerband „Die Ukulelenklasse“ vorgestellt, ausprobiert und diskutiert. Man erhält so Anregungen, wie man den beliebten Viersaiter gemeinsam musiziert und den Musikunterricht bereichern kann.

Zielgruppe: S 1, S 2

 

TipTapToe

Digitale Bodypercussion & interaktive Lernmethode

Christian Kuzio und Marten Pankow

TipTapToe ist digitale Bodyperkussion und interaktive Lernmethode. Durch Antippen oder Abklatschen mehrerer Spieler:innen werden vorgefertigte Samples über eine Box wiedergegeben. Die Anwendung verbindet Körperlichkeit mit digitalen Medien & ermöglicht das intuitive Erlernen musikalischer Grundlagen in der Gruppe mit einem eindrucksvollen akustischen Feedback. Musiklehrkräfte werden in die Funktionsweise der Hardware eingeführt und erproben Übungen aus der Methodenkartei im Peer-to-Peer Verfahren.

Zielgruppe: S 1, S 2

 

Body Percussion

Warm-Ups, Kanons, Rhythmicals

Richard Filz

Let’s get startet! Ein motivierender Icebreaker für die Unterrichtsstunde, eine originelle Begrüßung für das Schulkonzert oder ein energiegeladener Opener für die Chor- bzw. Orchesterprobe – im Aktivworkshop mit Body Percussion-Profi Richard Filz lernen Sie attraktive Warm-Ups, Kanons und Rhythmicals für einen lebendigen Musikunterricht kennen, der nicht nur begeistert, sondern auch Körper und Geist fordert und vor allem fördert.

Zielgruppe: S 1, S 2

 

Cajon spielen im Musikunterricht

Mehrstimmige Cajongrooves aus aller Welt im Ensemble spielen

Nis Nöhring

Die Cajon bietet viele Möglichkeiten im praktischen Musikunterricht. Sie schafft einen leichten Einstieg und ermöglicht auf unterschiedlichen Niveaus am Groove mitzuwirken. Mehrstimmig gespielt lassen sich interessante Rhythmen kreieren.

Im Workshop werden Rhythmen verschiedener Genres und Kulturkreise gemeinsam gespielt und Anregungen zu ihrem Einsatz im Musikunterricht gegeben. Außerdem wird gezeigt, wie SuS nach einer Art Baukastenprinzip selber eigene Arrangements erfinden können.

Zielgruppe: S 1, S 2

 

Klassik-Body Hits

Body Percussion-Begleitungen, Choreografien und Kanons

Richard Filz

Coole Body Percussion-Mitspielsätze zu Hits der Klassik stehen im Mittelpunkt des Kurses mit Erfolgsautor Richard Filz. Schritt für Schritt lernen Sie abwechslungsreiche Klangfolgen, effektvolle Moves und beeindruckende Choreografien kennen und erhalten wertvolle Tipps für eine sichere Anleitung und Vermittlung. Die Body Hits bieten einen attraktiven Zugang zur Welt der klassischen Musik und hinterlassen durch die besondere Verbindung von Körperbewegung und Musik einen bleibenden Eindruck.

Zielgruppe: S 1, S 2

 

Percussion Grooves mit Pepp!

Salz und Pfeffer für den Beat: Rock & Pop Rhythmen im Klassenverband wirkungsvoll aufpeppen

Nis Nöhring

Popmusik braucht „satte Beats“, damit sie für Jugendliche attraktiv klingt. In modernen Produktionen sind die Beats meist sehr komplex und werden mit hohem Aufwand produziert. Gleichzeitig gibt es an vielen Schulen oft ein Sammelsurium von Schlaginstrumenten. Beides soll in diesem Workshop zusammenfließen!

Anhand aktueller Hits werden an Instrumenten Wege aufgezeigt und praktisch erprobt, wie komplexe Beats mit unterschiedlichsten Schlaginstrumente und Bodypercussion umgesetzt werden können.

Zielgruppe: S 1, S 2

 

Recycled Percussion

Nachhaltige Musikpraxis mit Alltagsobjekten

Martin Junker

Der Einsatz von Gebrauchsgegenständen kann im MU aus mehreren Perspektiven nachhaltig sein. Zum einen werden Utensilien zweckentfremdet als Instrumente eingesetzt bzw. als Abfallprodukte musikalisch recycelt. Andererseits kann solch eine ungewöhnliche Verwendung nachhaltig bildend sein, d.h. bleibende musikalische Erfahrungen fördern, im Sinne einer veränderten Umweltwahrnehmung. Es werden diverse Zugangsweisen und Impulse im perkussiven Umgang mit Alltagsobjekten/Abfallprodukten aufgezeigt.

Zielgruppe: S 1, S 2

 

Welcome to the Machine

Rhythmus, Rotation, Rhizom

Olaf Pyras

Warm up. Wir erarbeiten hinreißend zirkulierende Rhythmicals und Sounds in Verbindung mit Texten und Zahlen von Hans Arp, Gertrude Stein und Werner Schreib. Dabei gibt es viele Details zu hören und zu entdecken.

Zielgruppe: S 1, S 2

 

Besser digital!

Innovationen für den Musikunterricht

Markus Detterbeck und Gero Schmidt-Oberländer

Bereit, Ihren Musikunterricht auf ein neues Level zu heben? Im interaktiven Workshop erkunden wir gemeinsam die Zukunft des Musikunterrichts! Unter dem Motto „Einfach. Alles. Überall.“ beschäftigen wir uns mit den neuesten digitalen Angeboten aus dem Standardlehrwerk MusiX und dem mip-journal. Markus Detterbeck zeigt Ihnen, wie Sie z. B. die neue Digitale Toolbox zu MusiX spielend leicht im Unterricht einsetzen und so wertvolle Zeit bei der Vorbereitung und im Klassenzimmer sparen können.

Zielgruppe: S 1, S 2

 

Macht Mord Moral

Methoden der Szenischen Interpretation am Beispiel von Szenen aus Giuseppe Verdis Oper „Rigoletto“

Rainer O. Brinkmann

Intrigen am Fürstenhof, Verwechslungen, ein Fluch und ein Mordauftrag – die perfekten Zutaten für eine Oper. Welche Resonanzen löst Verdis Werk in Schüler:innen aus, für die Fragen von Macht und Moral bedeutungsvoll aber interpretationsbedürftig sind?

Zielgruppe: S 1, S 2

 

Schulchor: Puzzleteile

Voice ’n Performance. Wege

Julia Wolf

9 Jahre Voice ’n Performance führten diesen Schulchor bis zur Bundesregierung, als niedersächsische Vertreter zur Bundesbegegnung „Schulen musizieren“. 2023 war er Partnerchor der Deutschen Chorjugend. Immer wieder höre ich: Was machst du anders, dass bei euch so viele Schüler:innen begeistert in so vielen Chöre auf einem solchen Niveau singen?

Ziel des Seminars: Entstehung und Entwicklung der Chorarbeit an der RICARDA, Inspiration + Mut für das Beschreiten eigener, individueller Wege

Zielgruppe: S 1, S 2

 

Workshops für Sekundarstufe I und Primarstufe

 

Fanny Hensel

Birgit Jeschonneck

Viele Grundschüler:innen kennen keine einzige Komponistin, doch das Leben von Fanny Hensel, Felix Mendelssohns Schwester, fasziniert sie: So viele Möglichkeiten bekam sie als Kind geboten – und durfte später so wenig damit anfangen. Die Identifikation mit dem Mädchen Fanny befördert das Interesse an der Künstlerin, deren Werke größtenteils bei Furore verlegt sind. Eine Auswahl ihrer Kompositionen wurden in einer Klasse kreativ erarbeitet: mit Tanz, kreativem Schreiben, Musizieren, Film und Schattenspiel.

Zielgruppe: P, S 1

 

Musikhören

Georg Biegholdt

Im Workshop werden Ideen praktisch erprobt, wie man Schüler:innen mit Musik verschiedener Zeiten, Kulturen und Genres vertraut machen kann. Der Schwerpunt liegt hier zunächst auf der handelnden Auseinandersetzung mit der Musik, wofür ein breites Methodenrepertoire zur Verfügung steht. Das damit bezweckte Annehmen der Musik, das Sich-darauf-einlassen ist als Grundlage einer tiefergehenden Auseinandersetzung mit ihr unerlässlich.

Zielgruppe: P, S 1

 

Musikunterricht im Kontext der Vielfalt

Theoretische und praktische Impulse

Katharina Schilling-Sandvoß und Ulrike Schwarz

Im Workshop wird es aus theoretischer und praktischer Perspektive um die Gestaltung von Lernsituationen gehen, die Kinder und Jugendliche mit allen Aspekten der Vielfalt einschließen. Eine der Leitideen ist die Arbeit am gemeinsamen Gegenstand. Neben unterrichtspraktischen Beispielen, die einen produktiven Umgang mit der Vielfalt von Schüler:innen im Musikunterricht ermöglichen, soll auch Raum sein für einen Transfer auf unterschiedliche Lerngruppen und für eine Kontextualisierung der Beispiele.

Zielgruppe: P, S 1

 

Aufbauender Musikunterricht - quo vadis?

Ideen zur Weiterentwicklung des Musikunterrichts

Georg Brunner

Fasst man AMU als ein weitreichendes und vor allem als ein durchaus flexibel weiterzuentwickelndes Konzept auf, so bietet es ein umfangreiches Angebot für die Musikdidaktik und damit die Planung, aber auch die Durchführung und die Praxis des Musikunterrichts. In dem Vortrag werden Grundlagen des Konzepts und verschiedene Dimensionen – unter Einbeziehung von empirischen Forschungsergebnissen – vorgestellt, erprobt sowie Weiterentwicklungen diskutiert.

Zielgruppe: P, S 1

 

Ein Schulmusical erfinden – wie geht das?

Musiktheater für und mit Schüler*innen konzipieren, dichten und komponieren

Elke Reichel

Ein Musiktheaterprojekt ermöglicht differenziertes Lernen in Gemeinschaft. Schlüssel zum Erfolg ist ein Stück, das zur Situation der Gruppe passt und in das alle Beteiligten ihre Stärken einbringen können. Im Workshop wird gezeigt, wie ein solches Musical auf einfache Weise für und mit Schüler:innen erfunden werden kann. Die Teilnehmer*innen machen sich mit den nötigen Arbeitsschritten und hilfreichen Techniken vertraut. Anschließend konzipieren, dichten und komponieren sie im Team eine Szene.

Zielgruppe: P, S 1

 

Miteinander tanzen

Gemeinsam Tänze erfinden, gestalten, differenzieren

Cathleen Wiese

Wie kann man Kindern Mitspracherechte geben beim Tanzen einer gemeinsamen Choreografie? In diesem Workshop werden Tänze für Klasse 1-6 vorgestellt und von den Teilnehmenden erlernt, die im Spannungsfeld von Exploration und Anleitung flexibel gehalten sind. Neben konkreten Tanzanregungen werden verschiedene Möglichkeiten zum Einbezug der Tanzenden aufgezeigt. Damit können Tänze an die Bedürfnisse der Kinder einer Klasse angepasst und das Demokratieverständnis gestärkt werden.

Zielgruppe: P, S 1

 

Musik bewegt uns

Tänze, nicht nur zum Tanzen – für GS & Kl. 5 & 6

Andrea Spengler und Bettina Wallroth

In diesem Kurs wird ein Ideenpaket mit Musikstücken angeboten, zu denen getanzt, gesungen/gesprochen und anhand eines Spiel-mit-Satzes die Musik begleitet oder das Stück live musiziert werden kann. Diese Herangehensweise bietet vielfältige Möglichkeiten der Differenzierung. Alle Musikstücke sind methodisch so aufbereitet, dass sie sofort im eigenen Unterricht umgesetzt werden können.

Zielgruppe: P, S 1

 

Spiel, Spaß, Tanz

Vom Wert der spontanen Bewegungsidee

Cathleen Wiese

Einfach mal lostanzen und staunen, was passiert! In diesem Workshop werden wir zu vielen verschiedenen Musikstilen gemeinsam in Bewegung kommen, Spielanregungen ausprobieren und dabei über Musik und unsere spontanen Ideen dazu reflektieren. Die Teilnehmenden lernen niederschwellige Aufgaben rund um das Thema Tanzimprovisation kennen und gehen kreativ mit Material und Klangeindrücken um. Vom Fußwippen bis zur komplexen Tanzbewegung ist alles möglich – und wertvoll!

Zielgruppe: P, S 1

 

Tanz in der Schule - best of -

Noch einmal - Tanzevergreens für den Unterricht

Bettina Wallroth

Das Tanzprogramm beinhaltet Tänze, die immer von Schüler:innen sehr gerne getanzt werden. Es werden leichte bis mittelschwere Kreis- und Formationstänze, Tanzspiele sowie Sitztänze vermittelt. Wir bewegen uns zu Folklore-, Klassik- und  Popmusik. Tanzdidaktisch werden neben den methodischen Reihen auch vielfältige Möglichkeiten der Leistungsdifferenzierung vermittelt.

Zielgruppe: P, S 1

 

Tanzen ohne Grenzen

Eine Tanzreise einmal um die Welt

Bettina Wallroth

Wir tanzen leichte Folkloretänze aus unterschiedlichsten Ländern. Die Tanzauswahl hat einen nachhaltigen Spaßfaktor, die Musikstruktur wird handelnd erlebt, Bewegungsfolgen werden gelernt, die dann die Basis für die eigene Kreativität bilden. Methodische Reihen und unterschiedliche Ansätze zur Tanzerarbeitung werden aufgezeigt und erfahren. Die Tänze dienen der Integration, öffnen uns für andere Kulturen, bauen Berührungsängste ab und ermöglichen Wissen über andere Kulturen auszutauschen.

Zielgruppe: P, S 1

 

Tanzend durch die Jahrhunderte

Tänze für Klein & Groß

Andrea Spengler

Tauchen Sie in diesem Workshop in verschiedene Zeitepochen (z. B. Klassik, Romantik, 20er Jahre, Moderne) ein und erwecken Sie diese tanzend zum Leben. Zu jedem Tanz gibt es Erarbeitungstipps und eine Choreografie, die praxiserprobt ist, aber gleichzeitig Raum für neue kreative Gestaltungsmöglichkeiten lässt. Die Tänze können im Unterricht unabhängig voneinander eingesetzt oder aber als Tanzrevue zu einem Projekt zusammengefügt werden. Tanzvorerfahrungen sind nicht notwendig.

Zielgruppe: P, S 1

 

Maker-Music-Education: Nachhaltig Tüfteln & Tönen

Gemeinsam mit ausrangierter Musiktechnologie Glitch-Ästhetik und Soundart-Konzepte erkunden.

Johannes Treß

Ausgemusterte Lautsprecher, antiquierte Kassettendiktiergeräte, elektrische Zahnbürsten und Gitarrentonabnehmer: Im Workshop werden ausgediente Musiktechnologien auf improvisatorische Art und Weise auf ihre klanglichen Qualitäten hin untersucht und zum gemeinsamen Musikerfinden genutzt. Die kreative Zweckentfremdung von vermeintlichem Elektronikschrott erlaubt alternative, emanzipatorische und vor allem spannend klingende Wege fernab der marktgetriebenen Updatelogik der Musiktechnologiekonzerne.

Zielgruppe: P, S 1

 

Mit wenig viel machen

Anhemitonische Improvisationen in äußerst heterogenen Lerngruppen

Michael Huhn

In inklusiven Lerngruppen brauchen wir Unterrichtsformen, die das ganze Spektrum der Lerngruppe einbeziehen, zumal in der Musizierpraxis. Pentatonische Improvisationen erlauben die Teilnahme mit geringsten musikalischen Vorkenntnissen, mit eingeschränkten motorischen, perzeptiven oder kognitiven Fähigkeiten, wie auch für Geübtere. Wir spielen „Ein-Töniges“, machen die „Stille Post“ hörbar, arbeiten mit Requisiten als Strukturierungshilfe, kommen vom Motiv zur Klangskulptur und zu Stevie Wonder.

Zielgruppe: P, S 1

 

Kinderlieder im Live-Arrangement

Improvisierte Mehrstimmigkeit für Kinderchor und Klassenverband

Jürgen Terhag

Wie eine improvisierte Mehrstimmigkeit funktioniert und welche Bereicherung diese volksmusikalische Gesangstechnik für jede Gruppe darstellt, zeigt dieser Workshop mit vielen Praxisbeispielen. Dazu werden neben dem spielerischen Einstieg in die vokale Improvisation auch Kinderlieder vorgestellt, die speziell für das improvisierte Singen geschrieben wurden. Natürlich kann man diese Lieder auch ‚einfach so‘ singen, aber der Sprung ins erfrischend kühle Wasser der Improvisation tut gut!

Zielgruppe: P, S 1

 

Alltimer-Songs in Klasse 3-6

Lieder von gestern, heute und morgen

Meinhard Ansohn

Singrepertoire in der Schule ist u.a. nachhaltig, wenn es an Traditionen, an Aktuelles und an Zukunftsfantasien anknüpft. Walter von der Vogelweide, Rod Stewart und KI35 sowie etwas aus dem Ende 24 aktuellen Singpool wird gesungen und kurz reflektiert.

Zielgruppe: P, S 1

 

Chorsingen? Easy-Peasy!

Einfache Sätze unter CC-Lizenz zum Einstieg in das mehrstimmige Singen

Ulrich Kaiser

In dem Workshop werden Chorsätze zu Traditionals/Volksliedern für drei gleiche Stimmen musiziert. Obwohl die Begleitstimmen nur aus Tonleitern, Tonleiterausschnitten und einfachen Motiven bestehen, klingen die Sätze ansprechend, lassen sich ohne Noten erarbeiten, können mit einfachen Klavierstimmen begleitet werden und eignen sich zum Einstieg in das mehrstimmige Singen. Tipps zum Proben und Arrangieren runden den Workshop ab, alle Sätze stehen unter Creative-Commons-Lizenz frei zur Verfügung.

Zielgruppe: P, S 1

 

Wenn Hamlet auf ein Ufo trifft

Musical-Songs für Kinder und Jugendliche

Barbara Comes und Klaus K. Weigele

Kinder und Jugendliche lieben Musicals! Aber was tun, wenn die Kapazitäten nicht ausreichen, um ein ganzes Musical zu proben und aufzuführen? Mit der Sammlung Best-of Musicals ist es möglich, einen schnellen Einblick in ca. 30 verschiedene Musicals zu gewinnen. Durch ausgewählte Songs kann man für wenige Minuten in die Musik, die Welt und die Handlung eintauchen. Die Sammlung kann als Inspiration auf der Suche nach einem Musical dienen, aber auch völlig losgelöst davon verwendet werden.

Zielgruppe: P, S 1

 

CHOR:KLASSE! Aufbauendes Singen mit Kindern

Mit musikalischer Geheimsprache und Notella zum guten Sound

Silke Zieske

Im Kurs werden Konzeptidee, Curriculum, Unterrichtsorganisation und Auswirkungen für die Primarstufe vorgestellt.

Die Teilnehmenden erhalten Anregungen für Aufbau und Gestaltung einer Chorklassenstunde und erfahren beispielhaft, wie Hörerziehung, Stimmbildung und das Lernen von Liedern organisch miteinander verbunden werden. Vielfältige Methoden werden gemeinsam ausprobiert.

Zielgruppe: P, S 1

 

Barrierefreier Musikunterricht

Musizieren in äußerst heterogenen Gruppen

Michael Huhn

Heterogenität in der Ensemblearbeit (Klassenmusizieren, Schülerband) unter Inklusions-Bedingungen verlangt individualisierte und gleichzeitig gruppentaugliche Angebote hinsichtlich Repertoire, Arrangement und Instrumentarium. Dabei wird Leistung gefordert, Talent gefördert und prinzipiell niemand ausgeschlossen. Die Teilnehmenden machen Übungen zur Selbsterfahrung wahrnehmungsbezogener sowie motorischer Einschränkung und probieren Instrumente und Arrangements aus.

Zielgruppe: P, S 1

 

Inklusiver Musikunterricht mit digitalen Medien

Ausprobieren von Musik-Apps und Diskussion mit Bezug zum Fachdiskurs

Cornelia Dirks

Im Workshop werden u.a. die Musik-Apps ThumbJam, Launchpad, SoundPrism und AUMI vorgestellt, ausprobiert und mit ihren Chancen und Grenzen für inklusiven Musikunterricht diskutiert. Einblicke in den musikpädagogischen und sonderpädagogischen Fachdiskurs geben weitere Impulse zur Diskussion.

Zielgruppe: P, S 1

 

Die Streicherklasse mit digitalen Möglichkeiten

Das digitale Streicherkleeblatt mit Klavieraufnahmen und 80 interaktiven Onlinespielen

Simone Drebenstedt

In diesem Workshop können die Teilnehmer:innen digitale Möglichkeiten für Streicherklassen anhand des systematischen Unterrichtswerkes „Streicher-Kleeblatt“ kennenlernen und ausprobieren. Nach einer Einführung erfahren Sie die vielen Vorteile des digitalen Streicherklassenunterrichts. Im Praxisteil des Workshops dürfen Sie selbstständig in Kleingruppen dieses Unterrichtsmaterial ausprobieren und ein Onlinespiel für Streicher selbst entwerfen.

Zielgruppe: P, S 1

 

Spielend Ukulele lernen

Workshop zum populären Klasseninstrument

Michael Fromm

Die Ukulele ist wie gemacht für Kinderhände und lässt sich zur einfachen Liedbegleitung oder zum Spiel im großen Ensemble einsetzen. Musizieren mit der Ukulele im Klassenverband ist mehr als additives Klassenmusizieren: Die Kinder erlernen dabei gleichzeitig ein Melodie- und ein Harmonieinstrument. Der Unterricht wird kompetenzorientiert bereichert, indem ein Musikalisierungsprozess initiiert wird. Ziele sind innere Vorstellung von Musik und Vermittlung musikalischer Handlungskompetenz.

Zielgruppe: P, S 1

 

Inklusives, kooperatives Musizieren mit Tablets

Video-angeleitetes Musizieren und Diskussion

Cornelia Dirks

Im Workshop wird der „Skeleton Dance“ von Disney auf Boomwhackers kooperativ eingeübt. Dafür werden YouTube-Videos von „musication“ verwendet, die ohne traditionelle Notation auskommen. Diese Erfahrung sowie Impulse aus einer Forschungsstudie zum Musikunterricht mit digitalen Medien dienen als Grundlage für die Diskussion zu inklusivem Musikunterricht mit Tablets.

Zielgruppe: P, S 1

 

Aufgewhackt:

Neue Arrangements und Spielstücke für Boomwhackers

Albrecht Drude

Für alle, die Boomwhackers im Musikunterricht einsetzen (wollen). Auch Kolleg:innen, die fachfremd Musik unterrichten, sind willkommen! Diese Spielstücke und Arrangements sind spielbar – auch auswendig. Und sie kommen ohne Playbacks aus. Die Kursteilnehmer lernen mehrere Stücke mit einer didaktischen Hinführung kennen.

Zielgruppe: P, S 1

 

Bodypercussion von Kinderlied bis Pop

Grooves für jede Situation

Steffen Merkel

Ob als dynamisches Warm-up, zur geistigen und körperlichen Aktivierung zwischendurch oder für das Einüben von Rhythmen zu aktuellen Popsongs – Bodypercussion macht nicht nur großen Spaß, sondern unterstützt auch die Wahrnehmungsfähigkeit, die Motorik und das soziale Miteinander.

Steffen Merkel erklärt, wie Bodypercussion-Patterns zu aktuellen Popsongs erarbeiten werden können und gibt einen Überblick über gute Patterns und Arrangements.

Zielgruppe: P, S 1

 

Boomwhackers

Methoden, Spiele, Arrangements

Steffen Merkel

Ob als Begleitinstrument für Lieder aller Art oder rhythmisches Spielgerät: Seit vielen Jahren sind Boomwhackers aus dem Musikunterricht nicht mehr wegzudenken. In diesem Workshop widmen wir uns verschiedenen Gruppen-Spielformen und dem Erarbeiten von Percussion-Pattern, die nicht nur rhythmisch funktionieren, sondern auch Harmonien bilden.

Im Workshops erhalten Sie zahlreiche Tipps für den Einsatz in der Praxis und umfassendes Praxismaterial inklusive einiger Mitspielsätze, die direkt im Unterricht umsetzbar sind.

Zielgruppe: P, S 1

 

Cupsongs

Rhythmusübungen für große Gruppen mit Bechern

Tatjana Friedrich und Helene Altenpohl

Ein Praxisworkshop, in dem mehrere Becher-Arrangements zu Popsongs oder traditionellen Liedern direkt eingeübt werden. Darüber hinaus gibt es eine Menge Tricks und Tipps aus der Praxis, wie das Einüben einer Becher-Percussion mit großen Gruppen gelingt. Instrumente werden gestellt.

Zielgruppe: P, S 1

 

Der Große Trommelwirbel - von Nigeria bis Brasilien

Rhythmen für die Göttin Ochún

Gaby Grest und Frieder Bleyl

Das nigerianische Lied „Ide weré wéré“ besingt Ochún, die Göttin der Liebe und des Wassers. Der dazugehörige ruhige Rhythmus Ijexá entwickelte sich in Brasilien zum energiegeladenen Afoxé. In der handelnden Aneignung beider Rhythmen werden kulturelle Zusammenhänge nachvollzogen und erfahrbar gemacht.

Zielgruppe: P, S 1

 

Workshops für alle Zielgruppen

 

4K mit Spielen, Stille und Bewegungen

Kommunikation, Kreativität, Kooperation und kritisches Denken im MU anbahnen

Steven Schiemann

Um Kommunikation, Kreativität, Kooperation und kritisches Denken im Musikunterricht anzubahnen braucht es vielfältige Zugänge. In diesem Workshop werden Bewegung und Tanz, Stille und Yoga-Übungen und Spiele aus dem Improvisationstheater angewandt. Die Beispiele sind alle praxiserprobt und geeignet für Grundschule, die Sekundarstufen sowie sonderpädagogische außerschulische Musikvermittlungseinrichtungen.

Zielgruppe: Alle

 

Gendersensibel Musikunterrichten – aber wie?

Einblicke in Forschungsergebnisse und Ideen für die Unterrichtspraxis

Joana Grow

Warum finden sich in den Musikbüchern kaum Komponistinnen und wie gehe ich damit um? Warum singen weniger Jungen in meinem Chor? Wie schaffe ich in meiner Bläserklasse eine Instrumentenwahl, ohne Geschlechterstereotype zu reproduzieren? Gender ist im Musikunterricht allgegenwärtiges Thema. Im Workshop werden Einblicke in aktuelle Forschungsergebnisse gegeben und darauf aufbauend verschiedene Szenarien und Inhalte von Musik unter dem Fokus Gender diskutiert, entsprechende Materialien erprobt.

Zielgruppe: P, S 1, S 2

 

OER und das Urheberrecht

Oder: Über Probleme, OER-Kompetenzen bei pädagogischen Fachkräften im Bereich der Musik aufzubauen

Ulrich Kaiser

Seit 2019 gibt es von der UNESCO eine Empfehlung zu Open Educational Resources (OER) für nachhaltige und chancengerechte Bildung, seit 2022 eine OER-Strategie des Bundes. Mit viel Geld sollen OER-Kompetenzen bei pädagogischen Fachkräften aufgebaut werden. Wo das noch nicht erfolgreich war, kann es von mangelnder Medienkompetenz bis zum Urheberrecht viele Gründe haben. Im Workshop werden die Themen OpenSource, OER, Creative-Commons-Lizenzen sowie die Auswirkungen des Urheberrechts besprochen.

Zielgruppe: P, S 1, S 2

 

Muße und Achtsamkeit im Musikunterricht

Ein Plädoyer für mehr Nachhaltigkeit durch Entschleunigung

Jürgen Oberschmidt

Welche Auswirkungen hat die Konzentration auf das Musikmachen, wenn sich Lehrkräfte immer in der Rolle des Anleitens sehen? Gerade im Musikunterricht zerreiben wir uns zwischen Selbtformung und Fremdüberwachung, wenn wir den Leistungsimperativen unserer eigenen Instrumentalsozialisation unterwerfen. Ästhetische Bildungsprozesse benötigen jedoch Zeit und Muße, um sich frei entfalten zu können. Strategien der Entschleunigung müssen entwickelt werden, damit der Musik die Luft zum Atmen bleibt.

Zielgruppe: Alle

 

Service Learning im Musikunterricht

Ein Konzept für die Zukunft?

Karolin Schmitt-Weidmann und Dirk Weidmann

Bildungseinrichtungen widmen sich vermehrt Lehr-/Lernkonzepten, welche einen Mehrwert für die Gesellschaft und die Persönlichkeitsentwicklung der Teilnehmenden bieten. Das Methodenkonzept Service Learning bietet die Möglichkeit, musikalische Aktivitäten, Persönlichkeitsentwicklung, gesellschaftliches Engagement, Glück und Wohlergehen zu verbinden. In diesem Workshop werden Beispiele diskutiert und Ideen für eine Zukunft entworfen, die in konkreten Projekten zur Umsetzung gelangen können.

Zielgruppe: Alle

 

Stärkung stimmlicher und mentaler Gesundheit

Praktische Übungen zur Aktivierung der persönlichen Ressourcen

Nora Jander und Thomas Müller

Ein erhöhtes Maß an Stimmproblemen und psychosozialen Belastungen ist bei Lehrkräften durch zahlreiche Studien belegt. Daher kommt der Stärkung und Aktivierung von Ressourcen besondere Bedeutung zu, um präventiv die Balance zwischen den Anforderungen des Berufs und der eigenen Gesundheit herstellen zu können. Im Rahmen des Workshops werden zahlreiche praktische Übungen angeleitet und mit individuellem Feedback im kollegialen Austausch diskutiert.

Zielgruppe: Alle

 

What the hack?

Music Hacking für einen nachhaltigen Musikunterricht

Linus Eusterbrock

Der Workshop beschäftigt sich mit dem Potential des „Music Hacking“ im Unterricht: eine Haltung gegenüber Technologien, die sich durch Zweckentfremden und DIY (Do it yourself!) auszeichnet. Die Teilnehmenden gehen selbst erste Schritte im Musik-Programmieren und Bauen von Controllern. Music Hacking fördert u.a. ökologische Nachhaltigkeit (Kreativität statt Konsum) und digitale Nachhaltigkeit (Open Source, Medienkompetenz).

Zielgruppe: P, S 1, S 2

 

Musik-Natur

Methodische Vorschläge für einen naturbewussten Musikunterricht

Mathias Schillmöller

Das Hören, Gestalten und Erfinden von Musik erlaubt es, im Dialog mit der Natur und den existentiellen Gefahren, denen sie ausgesetzt ist, BNE-Leitperspektiven umzusetzen. Im aktiven Hören naturbezogener Werke, gemeinsamen Gestalten von Atmosphären sowie Sound- und Bild-Kreationen begehen die Schülerinnen und Schüler eigene Lernpfade, mit denen Naturbewusstsein und demokratisches Miteinander gefördert werden.

Zielgruppe: P, S 1, S 2

 

Kids on Drums – Klassenmusizieren

In kürzester Zeit zum „Weltmusik-Groove“

Alfred Mehnert

Alfred Mehnert zeigt mit STUDIO 49-Instrumenten, wie man Kinder und Erwachsene in kürzester Zeit in einer kleinen Band zum „Weltmusik-Groove“ bringt.

„Kids on Drums Akademie“ ist ein Projekt zur Förderung besonders talentierter Kinder, deren Eltern nicht in der Lage sind, diesen anspruchsvollen Unterricht zu finanzieren. Alfred verbindet Musik mit didaktischen Lerninhalten (Lesen, Schreiben, Rechnen) und kommuniziert multikulturell mehrsprachig (deutsch, englisch, französisch, türkisch).

Zielgruppe: Alle

 

Kulturelle Ungleichheiten

Umgang mit (afrodiasporischen) Musikkulturen im Unterricht

Tobias Hömberg

Mit den Debatten um die sogenannte ‚kulturelle Aneignung‘ sind Fragen zum Umgang mit Musiken unterdrückter Kulturen entstanden, die auch den Musikunterricht herausfordern können: Warum singen und tanzen wir süd- oder westafrikanische Lieder? Wie vermitteln wir jamaikanischen Reggae? Wann thematisieren wir Ungleichheiten zwischen ‚afrodiasporischen‘ und ‚westlichen‘ Kulturen? Solche Herausforderungen werden im Workshop anhand praktischer Beispiele und theoretischer Impulse erprobt und erörtert.

Zielgruppe: P, S 1, S 2

 

Schön einfach – einfach schön.

Minimal Music spielen, improvisieren, komponieren

Ulli Götte

Der Kurs beinhaltet eine kurze Darstellung der Geschichte der Minimal Music, um insbesondere deren pädagogische Relevanz sowie deren interdisziplinäre Implikationen zu unterstreichen. In einer Praxisphase werden anschließend einfache schulrelevante Stücke erarbeitet. Zudem werden Anregungen zum kreativen Umgang – Komposition und Improvisation – mit minimalistischen Gestaltungsprinzipien gegeben.

Zielgruppe: P, S 1, S 2

 

Blended Learning mit der OMA

Die Open Music Academy als Musik-Wiki und LMS für Musik

Ulrich Kaiser

Seit 2022 gibt es ein Wiki und Lernmanagement-System (LMS) speziell für Musik: die Open Music Academy (OMA). In diesem Workshop werden Materialien unter freier CC-Lizenz und die speziell auf Musikunterricht zugeschnittenen Plugins der OMA vorgestellt und ausprobiert. Darüber hinaus werden praktische Tipps zum Unterrichtsmanagement gegeben. Auf Wunsch kann dann in einem privaten Raum der Open Music Academy in Echtzeit an einem Thema des Musikunterrichts kollaborativ zusammengearbeitet werden.

Zielgruppe: P, S 1, S 2

 

Digitale Nachhaltigkeit

Best Practice, Materialien und Forschungstransfer

Willem Strank

Der Vortrag soll die verschiedenen digitalen Strategien zur nachhaltigen Ergebnissicherung vorstellen, wie sie für das Fach Musik im schleswig-holsteinischen Landesprogramm Zukunft Schule im digitalen Zeitalter Anwendung finden. Dabei wird es um die nachhaltige Verzahnung der drei Phasen ebenso gehen wie die Zusammenarbeit von Hochschule und Schulen sowie die Partizipation von Lehrkräften zur Bildung digital gestützter Lehr-Lerngemeinschaften.

Zielgruppe: Alle

 

Steinberg 1: Dorico (1)

Markus Hartmann

Dorico: Erstellen von einem Pop-Arrangement  für Band, Bläserklasse, Partitur, Stimmen, Übeplayback

Zielgruppe: Alle

 

 

Steinberg 2: Musikproduktion mit Cubase und KI!

Jochen Stegmaier und Kurt Schlegel

Erfahren Sie,

• wie KI nachhaltige Songproduktion unterstützen kann,

• wie Midi- und Audiodaten effizient bearbeitet und arrangiert werden können,

• wie die Melodie des Klassikers eingesungen und aufgenommen werden kann, und wie Cubase und KI den kreativen Prozess durch Best-Practice-Beispiele bereichern.

Zielgruppe: Alle

 

Steinberg 3: Dorico (2)

Markus Hartmann

Dorico: Arbeitsblätter und Leadsheets erstellen, Grafiken exportieren

Zielgruppe: Alle

 

 

Steinberg 4: KeyConception

Werner Dräger

Wie man im Musikunterricht mit einem Tonerzeuger alle Schüler erreichen kann.

Hier ist Mitmachen der Teilnehmer ausdrücklich erwünscht.

Zielgruppe: Alle

 

 

Musiklernen fürs Leben

Wie man so unterrichtet, dass nach der Schulzeit noch was hängen bleibt

Hans Jünger

An fünf Unterrichtsentwürfen soll gezeigt werden, wie Musikunterricht mit Langzeitwirkung aussehen kann. Dabei soll deutlich werden, dass Musiklernen auf unterschiedliche Art „nachhaltig“ sein kann, z. B. als „Aneignung musikalischer Tätigkeiten“, als „Ausdifferenzierung eines Bildes von Musik“ oder als „Erwerb musikbezogener interkultureller Kompetenz“. Der Fokus liegt auf den jeweils angemessenen Methoden, vor allem auf solchen, die den Schüler:innen selbstständiges Handeln ermöglichen.

Zielgruppe: Alle

 

(eigene) Umfragen und Testungen auswerten/umsetzen

Sackgasse oder Chance für didaktische Differenzierung, Förderung und Teilhabe-Angebote?

Steven Schiemann

Sie lernen verschiedene Test-Instrumente und Auswertungsstrategien für den (eigenen) Musikunterricht kennen. Statistische Kenntnisse sind nicht nötig. In Reflexionsphasen werden wir über Chancen und Schwächen diskutieren. Ziel ist es dabei, die Motivation und musikalischen Lernmöglichkeiten aller Lernenden zu fördern. Gerne können Sie diese Test-Instrumente vorab mit ihren eigenen Schüler:innen durchführen, kontaktieren Sie bitte dafür bis zum 15.9.24 steven.schiemann@hmt-rostock.de.

Zielgruppe: Alle

 

Gelungene Unterrichtsstunden

Junges Forum Musikunterricht

Martina Thomas und Francois Förstel, Ole Oltmann und Kathrin Auerbach

Zielgruppe: P, S 1, S 2

 

Leichter lehren mit Präsenz und Charisma

Gabriele Schmidt

Lehrkräfte mit einer charismatischen Ausstrahlung haben es im Unterricht oft leichter. Sie sind meist beliebt und können sich besser durchsetzen. Zum Glück ist Charisma kein reines Gottesgeschenk, sondern kann entwickelt werden. In diesem Kurs erhalten Sie Impulse für die Entfaltung eines strahlenden, entspannten Ichs. In einer lebendigen Mischung aus Theorie und Praxis befassen wir uns mit einigen Kernqualitäten, die charismatische Menschen auszeichnen: Präsenz, Wärme, Autorität & Interesse.

Zielgruppe: Alle

 

Musik bleibt

Jürgen Oberschmidt

Wir alle wünschen uns, dass Musikunterricht lange andauert, damit sich bei Schülerinnen und Schülern etwas festsetzen kann, das sie als inneren Besitz ein Leben lang bereichert. Wie lässt sich dies unter den herausfordernden Bedingungen eines einstündig oder epochal zu unterrichtendem Fach verwirklichen, wenn von kontinuierlichen Lernprozessen kaum noch gesprochen werden kann? Im Rahmen dieser Veranstaltung gilt es aufzuzeigen, wie Musik trotzdem ihren Platz behaupten möge. Dabei gilt es aufzuzeigen, was es dabei auch Neues zu entdecken gilt und von welchen Utopismen wir uns vielleicht auch verabschieden sollten.

Zielgruppe: Alle

 

Playbacks erstellen im und für den Musikunterricht

Songs und Playbacks schnell und effektiv u.a. mit Hilfe von KI für den Unterricht erstellen

Robert Bittner und Michael Köhly

Das Playback zum Lied für den Musikunterricht fehlt? Ein einfacher Song soll für die oder mit den Schülern produziert werden? Mit dem iPad (iPadOS Tablet) und teilweise am Computer werden in verschiedenen Programmen und Apps Möglichkeiten erarbeitet, zum eigenen Playback bzw. Song zu kommen. Thematisiert werden die Songproduktion in GarageBand, Import-Möglichkeiten und das Schneiden von Audio- und Midi-Dateien, klingenden Notenblättern und eigenen Arrangements als Quellen für das eigene Playback.

Zielgruppe: P, S 1, S 2

 

Gratis Kreativität beFlügeln

Schupra-OER-Tutorials erklärt

Christopher Miltenberger

Dieser Workshop richtet sich an alle, die den Spaß am freien Spiel am Klavier mit kostenfreien Unterrichtsmaterialien entdecken möchten. Anhand einer Auswahl werden Tipps und Tricks für ein effektives Üben gezeigt und auf Lieder und Songs übertragen. Die Tutorials werden an der HfM Mainz unter der konzeptionellen Leitung Prof. Christopher Miltenbergers produziert. YouTube-Liste: t.ly/B3aSw

Zielgruppe: Alle

 

monkey hear, monkey do

Popsongs authentisch begleiten

Christopher Miltenberger und Julia Keidel (Der populäre Gesang)

Popsongs beruhen oft auf ähnlichen oder gar gleichen Akkordfolgen, dennoch gibt es wesentliche Unterschiede, bedingt durch Groove, Tempo, Dynamik oder Sound. An diesen Stellen ist anzusetzen, wenn man Popsongs möglichst authentisch und dennoch einfach mit Tasten begleiten möchte.

In diesem Workshop trainieren die Teilnehmer:innen, Songs mit „pianistischen Ohren“ zu erfassen und entsprechende Begleitpatterns je nach individuellen Voraussetzungen zu entwickeln und umzusetzen.

Zielgruppe: Alle

 

Kunst im Musikunterricht

Fächer verbinden – Unterrichtspraktische Überlegungen

Jiska Schmidt

Schau mal was ich höre! – In verschiedenen Unterrichtsbeispielen werden die Chancen von Kunst im Musikunterricht betrachtet, Methoden und Prinzipien der Kunstpädagogik erprobt und Zusammenhänge in Kompetenzentwicklungen aufgezeigt.

Zielgruppe: Alle

 

GarageBand in der Praxis

Funktionsweisen und Einsatzgebiete der beliebten App für iPads

Linda Lühn

Dieser Workshop beleuchtet im Kern die technische Anwendung sowie den Einsatz der App GarageBand im Unterricht. Ein besonderer Schwerpunkt liegt dabei auf dem Bereich des Live-Musizierens mit iPads. Der Workshop orientiert sich somit an den Vorgaben der neuen Kernlehrpläne der Sekundarstufe I und II, in welchen im Bereich der „Produktion“ die Realisierung von Kompositionen und klanglichen Gestaltungen ausdrücklich auch unter Berücksichtigung digitaler Werkzeuge und Medien gefordert wird.

Zielgruppe: P, S 1, S 2

 

Abenteuer Neue Musik

Vielseitige und praxiserprobte Zugänge zur Neuen Musik des 21. Jahrhunderts

Silke Egeler-Wittmann

Der Einstieg in die Arbeit mit Neuer Musik gelingt über ein Starterkit im Handumdrehen: Per Baukastenprinzip verhilft das Karten-Set zur variablen Gestaltung von kleinen und großen Kreativprojekten. Im Workshop werden Unterrichtsbeispiele mit experimentellen Stücken für Körper, Stimme und vielfältiges Instrumentarium vorgestellt und praktisch ausprobiert. Als Materialfundus dient dabei auch das preisgekrönten Buch „Neue Klänge machen Schule“ von Silke Egeler-Wittmann und Matthias Handschick.

Zielgruppe: Alle

 

Vokalimprovisation in der Schule

Freies und stilgebundenes Improvisieren in der Gruppe: Gemeinsam hören – singen – erfinden

Almut Gatz

Vokalimprovisation als historische Lehr- und Musizierpraxis eröffnet Chancen für integratives Musiklernen heute: „Theorie“ und „Gehörbildung“ fallen in eins mit dem Musizieren, gleichzeitig entsteht ein Raum für individuelles wie gemeinsames Experimentieren und Erfinden. Im Workshop werden unterschiedliche Improvisationstechniken praktisch erprobt und reflektiert. Dabei wird auch der mögliche Einbezug von Solmisation und von Methoden aus dem „Vocal Painting“ thematisiert.

Zielgruppe: Alle

 

Die weltweit erste Dirigier-App

Dirigiertechnik üben mit dem Conductor’s Coach

Jan Schumacher und Klaus Brecht und Kathrin Schweizer

Der innovative Conductor’s Coach ist die erste Anwendung, mit der angehende und fortgeschrittene Chor- und Ensembleleiter:innen ihre Technik selbstständig üben, verfeinern und professionalisieren können. Der speziell programmierte Videoplayer ermöglicht eine detailgenaue Überprüfung der eigenen Bewegungsabläufe. Freuen Sie sich auf eine Präsentation der App (plus ergänzende Buchpublikation). Wir führen Sie durch die verschiedenen Kapitel und machen Sie mit den technischen Möglichkeiten vertraut.

Zielgruppe: Alle

 

Chor Querbeet

Innovative Impulse für Schul- und Jugendchöre

Markus Detterbeck

In diesem Workshop geht es um Singen mit Spaß, um zeitgemäße, begeisternde aufbauende Stimm- und Chorarbeit: Anhand vielfältiger Übungen und Literaturbeispielen werden wir gemeinsam Erarbeitungs- und Umsetzungsmöglichkeiten praktisch erproben. Uns begegnen eine ganze Palette sofort in der Praxis einsetzbarer spielerischer Warm-ups, eingängiger Kanons und Quodlibets, grooviger Circlesongs, vielfältiger Chorstücke quer durch die Jahrhunderte und Impulse für eine spielerische Stimmarbeit.

Zielgruppe: Alle

 

Dirigieren für Chorleiter

Wie dirigiere ich gestern und heute, aber vielleicht morgen anders und neu?

Christfried Brödel

Chorsingen und Chorleitung bilden ein faszinierendes und komplexes Gebiet menschlicher Kommunikation.

Der Autor Christfried Brödel zeigt zahlreiche praktische und konkrete Tipps auf, wie ein Chorleiter seine musikalischen Visionen dirigierend vermitteln kann.

Die Teilnehmer sollen ermutigt werden, ihre chorleiterische Tätigkeit selbst zu reflektieren und sich durch Ausprobieren der geschilderten Methoden weiterzuentwickeln.

Zielgruppe: Alle

 

Stimmbilder in Aktion

Mit bildhaften Vorstellungen komplexe Vorgänge beim Singen bewusst machen und den Klang verbessern

Tjark Baumann

In diesem Workshop verbindet der Gesangspädagoge, Komponist und Buchautor Tjark Baumann kreative Impulse zur chorischen und individuellen Stimmbildung mit seinen außergewöhnlichen Kompositionen.

Grundlage bilden neben den erfolgreichen Stimmbildern 1 die brandneuen Stimmbilder 2 mit kongenialen Zeichnungen der Illustratorin Eleonore Gerhaher, sowie Songs und Chorstücke aus „natürlich Singen“, der „Missa 4 you(th)“, sowie aus seinem neuesten Werk, dem Crossover Oratorium „Magnificat“.

Zielgruppe: Alle

 

Unsere Erde – Klimaschutz im Kinder- & Jugendchor

Chorstücke zum Thema Nachhaltigkeit

Kathrin Schweizer

Wie können wir das Nachdenken über den Schutz der Erde fördern? Viele Werke greifen diese Frage aktuell auf und verarbeiten sie auf unterschiedliche Art, denn auf der Suche nach Antworten kann Musik Inspiration und Unterstützung sein. Lernen Sie eine Auswahl an kurzen Chorstücken und abendfüllenden Musicals kennen, die dazu ermuntern, Ihrer Arbeit mit Kinder- und Jugendchören eine zusätzliche Dimension zu verleihen, indem sie die Frage aufwerfen: In welcher Welt möchten wir leben?

Zielgruppe: P, S 1, S 2

 

Geschmückte Töne – Kreativer Umgang mit der Stimme

Ich bin Silke und singe so: ... – Kreativität und Improvisation fördern in Chorklassen und Chören

Silke Zieske und Petra Jacobsen

Im Rahmen verschiedener Liederarbeitungen werden Ideen vermittelt, Kinder zu kreativem Umgang mit der Stimme anzuregen. Es geht um Stimmspiele, die die vielfältigen Gestaltungsmöglichkeiten mit der eigenen Stimme erfahrbar machen und auch um das Hören innerhalb der Gruppe. Konzentration und Hinhören wird angeregt, aber auch der Mut zum Improvisieren. Dabei kann die Methode der Solmisation wertvolle Unterstützung bieten.

Zielgruppe: Alle

 

Aktuelle Digitalpianos im Musikunterricht

Neue Perspektiven für den Musikunterricht durch die Kombination von Tablet und Digitalpiano

Klaus Tenner

In der Kombination mit Tablets eröffnen aktuelle Digitalpianos spannende Perspektiven für den schulischen Musikunterricht, da sie sich durch Schnittstellen wie MIDI und Bluetooth sogar kabellos miteinander verbinden lassen. Referent Klaus Tenner erklärt und demonstriert die praktische Anwendung im Zusammenspiel von Kawai-Digitalpianos mit ausgewählten Apps anhand von Themen wie Klassenmusizieren und Songwriting bis zur Visualisierung von musiktheoretischen Inhalten.

Zielgruppe: Alle

 

Keyboards im Musikunterricht und in AGs

Gemeinsam Musik machen, erfahren und verstehen

Sven Stagge und Roman Sterzik

Keyboards gehören zum häufig eingesetzten Instrumentarium in der Klasse. Sie ermöglichen das Musizieren mit einer breiten Fülle von Klangfarben in vielen Musikstilen. Der Schwerpunkt der Workshops liegt auf der Musikpraxis mit dem Instrument Keyboard.

Sie lernen Methoden zur Vermittlung stilistisch vielfältiger Ensemblearrangements für eine ganze Schulklasse oder AG kennen. Dabei steht besonders das Thema Binnendifferenzierung im Mittelpunkt.

Zielgruppe: P, S 1, S 2

 

Sounds Good

Die Kunst des pädagogischen Arrangierens

Jörg Sommerfeld und Felix Janosa

Pädagogisches Arrangieren ist für den Beruf essentiell: In der Musikpädagogik braucht man nicht die „Tricks der Profis“, sondern spezifische, auf die eigene Gruppe zugeschnittene Arrangier-Strategien. Die Autoren demonstrieren neben Basics und Richtlinien, wie man durch Systematik und Effizienz unnötige Umwege vermeidet.  Zahlreiche Beispiele aus unterschiedlichsten Genres und eine kompakte pädagogische Instrumentenkunde helfen den Teilnehmern bei der Einschätzung, welche Fähigkeiten bei Anfängern und Fortgeschrittenen jeweils erwartet werden können.

Zielgruppe: Alle

 

Drum Circle Facilitator Schnupper-Workshop

Community Drum Circles. Für ein gutes Miteinander. Alle können mitmachen. Keine Vorerfahrung nötig.

Mathias Reuter

Drum Circles. Alle können mitmachen, auch ohne Vorerfahrungen. Die Musik in der Gruppe mit Trommeln und Percussion-Instrumenten entsteht mit viel Spaß „in dem Moment“. Die Methode ermöglicht eine offene musikalische Interaktion in einer kooperativen und fehlerfreien Atmosphäre. Alle können teilnehmen unabhängig von Alter, Geschlecht, kultureller Herkunft oder Beeinträchtigung. Der Praxis Workshop gibt einen Einblick in die Drum Circle Moderation (Facilitation).

Zielgruppe: P, S 1, S 2

 

BoomBoom & Boombeatz

Klassenmusizieren mit Boomwhackers

Steffen Thormählen

Schüler:innen erhalten je 1 oder 2 Boomwhackers und los geht es:

Warm Ups, DrumLines, Boombeatz (Trommelensemble aus aller Welt mit Boomwhackern umgesetzt), Klassiker der Popmusik und natürlich Liedbegleitungen mit viel Aktion&Bewegung.

Alle Stücke sind so konzipiert, dass schon beim Erlernen der Spaß möglichst groß ist, das Material gut diversifizierbar ist und schnell ein tolles Klangerlebnis entsteht.

Zielgruppe: P, S 1, S 2

 

Boomy Rhythm Songs

Lieder mit Boomwhackers und Bodypercussion

Ulrich Moritz

Das ist die optimale Verbindung von Melodie und Rhythmus: Bei der Kombination von Singen, Bodypercussion und dem Spiel der Boomwhackers entdecken wir unbegrenzte Spiel- und Lernmöglichkeiten – von ganz einfach bis ziemlich raffiniert. Mit den Boomwhackers, der Bodypercussion und unserer Stimme haben wir alles, was wir für das musikalische Vergnügen und Lernen brauchen: eine rhythmische und harmonische Grundlage, um beim Singen die richtigen Töne zu treffen.

Zielgruppe: Alle

 

Schule. Musik. Inklusion.

Was kann, soll, muss Musik für gelungene Inklusion tun?

Felix Piltz

In diesem Seminar werden Beispiele aus der Praxis überprüft und neue Projekte gedacht. Hier sind qualitative und arbeitsökonomische Aspekte im Blick. Am Ende werden gemeinsam Gelingensbedingungen formuliert für erfolgreiche Inklusion durch Musik in Schule.

Zielgruppe: Alle

 

Die 7 gerade sein lassen

Gestaltungsanregungen aus der Elementaren Musikpädagogik

Michael Dartsch

Im Workshop wird mit dem Gegensatz zwischen Siebener-Takt und freimetrischen Aktionen gearbeitet.

Ausgehend von einem Rhythmical wird im Siebener-Takt auf Perkussionsinstrumenten gespielt und gesungen. Kontrastierend werden Möglichkeiten der Improvisation erkundet und hieraus freimetrische Zwischenspiele entwickelt. Aus dem Material werden schließlich kurze Gestaltungen mit Stimme und Bewegung choreografiert. Es dürfen Naturmaterialien mitgebracht werden, die das Schlagwerk ersetzen können.

Zielgruppe: Alle

 

Komponieren und Improvisieren mit Schulklassen

Das Alfried Krupp Schülerlabor der Künste und andere neue Formate des Musik(theorie)lernens

Matthias Schlothfeldt

Mit Blick auf Lernfelder des Musikunterrichts werden an der Folkwang Universität der Künste neue Formate und Angebote entwickelt. Zwei davon sind das Komponierlabor und das Improvisationslabor, die im Rahmen der Alfried Krupp Schülerlabore der Künste angeboten werden. Sie richten sich an Schulklassen aller Schulformen und werden mittlerweile von Lehramtsstudierenden durchgeführt. Diese und weitere schulbezogene Angebote werden hier vorgestellt, gemeinsam erprobt und zur Diskussion gestellt.

Zielgruppe: P, S 1, S 2

 

Musikunterricht in der Sekundarstufe II

Blütenträume, Klischees und Indoktrination

Vom Umgang mit „Katjuscha“

Gabriele Puffer

Auch wenn Musik „bleibt“: Die Welt, in der wir leben, ändert sich. Ein gutes Beispiel dafür ist das russische Lied „Katjuscha“. Ausgehend von seiner wechselvollen Geschichte soll es im Vortrag um die Frage gehen, wie wir heute im Musikunterricht damit umgehen könnten.

Zielgruppe: S 2

 

Musik und Zeitgeist

Eine Unterrichtseinheit der Sek II zum Nachmachen, Erweitern und Verändern!

Torsten Allwardt

Musik beschreibt häufig ein Lebensgefühl, eine gesellschaftliche Stimmung sehr treffend. Gerade in „Wendezeiten“ versammeln sich Anhänger einer Bewegung hinter einer Musik. Dabei kann Musik entweder als „Spiegel dieser Bewegung“ gesehen werden oder selber Bewegungen auslösen und befördern. Mit dieser Einbettung gehen die Schüler:innen auf Spurensuche und in dem Workshop werden drei verschiedene, mögliche Stationen vorgestellt, musiziert und Schüler:innen erläutern in Interviews ihr Vorgehen.

Zielgruppe: S 2

 

Generative KI im Musikunterricht

Rollen und Potenziale von ChatGPT in musikpädagogischen Kontexten

Fabian Bade

Wie verändert sich Musikunterricht an Schulen durch den Einsatz generativer KI und welche Kompetenzen braucht es auf Seiten von Lehrkräften, um auf diese tiefgreifenden Veränderungen adäquat zu reagieren? Im Workshop werden große Sprachmodelle (LLMs), deren Funktionsweisen & didaktische Potenziale auf Basis der UNESCO-Empfehlungen aufgezeigt, vorgestellt und deren Praktikabilität für den unmittelbaren Einsatz im Musikunterricht reflektiert und diskutiert.

Zielgruppe: S 2

 

Musikunterricht im 21. Jahrhundert

Active Learning, Peer Instruction und Audience Response Systeme

Fabian Bade

Der Workshop richtet sich an Musiklehrkräfte, die ihr Methodenrepertoire forschungsbasiert mit Blick auf die Anforderungen des 21. Jahrhunderts updaten möchten und  zielt darauf ab, Lehrende mit den Konzepten Active Learning und der Peer Instruction.  Konkret sollen TN den Einsatz von Audience Response Systemen (ARS) kennenlernen und Fähigkeiten erwerben, applikationsgestützte Lehr-/Lernsettings zu entwerfen und durchzuführen, die das Schülerengagement steigern, den musikalischen Diskurs fördern

Zielgruppe: S 2

 

Gute Aufgaben für den Musikunterricht

Kognitiv und ästhetisch aktivierende Aufgabenstellungen für den Unterricht in der Sekundarstufe II

Patrick Ehrich

Musiklehrkräfte stellen Unterrichtsmaterial häufig auf Basis unterschiedlicher Materialquellen selbst zusammen. Hierbei spielt die Fähigkeit, Aufgaben zielgerichtet auszuwählen und ggf. zu modifizieren, eine zentrale Rolle.

In diesem Workshop werden unterschiedliche Kriterien für die Analyse und Techniken für die Modifikation von Aufgaben für den Unterricht in der Sekundarstufe II vorgestellt und erprobt.

Zielgruppe: S 2

 

Mozarts Da Ponte Oper Don Giovanni

Die Musik führt Regie

Tanja Riedner

Mozart und Da Ponte halten der zeitgenössischen Gesellschaft einen Spiegel vor; zugleich thematisieren sie allgemeinmenschliches Handeln und Verhalten, verpackt in eine teils turbulent-komische, teils dramatische Handlung mit allerlei Verwicklungen und Intrigen rund um Liebe, Leidenschaft und Moral. Der Fokus des Kurses wird auf das erste Finale aus dem ersten Akt der Oper gelegt. Hier wird der komplexe Szenenzusammenhang zu den Tänzen im Ballsaal in Bewegung umgesetzt und interpretiert.

Zielgruppe: S 2

 

Musikalisches Gestalten in der Oberstufe

Lernende begleiten auf dem Weg zur sicheren eigenen musikalischen Gestaltung

Frauke Preisler

Neben dem vokalen und instrumentalen Musizieren ist das eigene Gestalten von Musik ein zentrales Thema der gymnasialen Oberstufe, auch im schriftlichen Leistungsnachweis und Abitur.

Der Kurs zeigt, wie man Lernende auf dem Weg zum sicheren musikalischen Gestalten begleiten kann. Dabei schlüpfen die Teilnehmer in die Rolle der Lernenden und bearbeiten verschiedene Gestaltungsaufgaben selbst.

Darüber hinaus soll es in dem Kurs auch um die Bewertung dieser Kreativaufgaben gehen.

Zielgruppe: S 2

 

Kreative Probenarbeit in der Sekundarstufe 2

Mehrstimmiges Singen mit chorissimo!

Klaus Konrad Weigele und Christine Wetzel

In diesem Workshop erhalten Sie Einblick in neues, traditionelles und kreativ aufgearbeitetes Repertoire für alle Gelegenheiten zum Singen in der Oberstufe. Die Publikationen c! orange, c! MOVIE und c! Christmas orientieren sich am Stimmumfang dieser Altersstufe sowie der vielfältigen Chorsituation und können oft mit nur einer Männerstimme ausgeführt werden. Die Auswahl der Stücke spannt einen weiten Bogen über verschiedene Themen und Musikstile und bietet weit mehr als nur Standardrepertoire.

Zielgruppe: S 2

 

Sound und Resonanz

Eine Entdeckungsreise zur eigenen Stimmwahrnehmung

Erik Sohn

In dem Workshop begeben wir uns auf eine Entdeckungsreise zu den inneren Klang-Räumen unserer Stimme, wo wir die eigene Stimmresonanz empfinden und hören. Es geht darum, wie wir mit der Wahrnehmung unserer inneren Stimm-Brillanz den äußeren Klang beeinflussen und für unser aktives Singen – egal, ob Pop, Jazz oder Klassik – erweitern können, und wie wichtig dafür das eigene Wünschen ist.

Zielgruppe: S 2

 

Musikunterricht in heterogenen Lerngruppen Sek 2

Praxis.Reflexion.Ästhetik.

Torsten Allwardt

Der eine ist Jugend Musiziert-Preisträger und die andere zählt noch Notenlinien … wie soll da Musikunterricht funktionieren? Die die Herausforderungen Musik zu unterrichten in der Oberstufe haben sicher zugenommen. Die Ursachen können wir nicht schnell ändern, Musik nur für Spezialisten ist keine Alternative, also müssen wir uns den Unterricht, die Themen und Gegenstände anschauen. Anhand konkreter Themen und Methoden wird aufgezeigt und exemplarisch praktisch erprobt, wie dies gelingen kann.

Zielgruppe: S 2

 

Workshops für Sekundarstufe I + II

 

„Aufruhr in den Augen“

Jugendkulturen und Musik in der DDR

Ulrike Röck und Andreas Parnt/ Juliane Thieme

Das Archiv Bürgerbewegung Leipzig und die Musiklehrerin Ulrike Röck präsentieren die digitale Lernplattform www.dieanderejugend.de. Erleben Sie eine Zeit, in der Jugendliche trotz staatlicher Kontrolle ihre eigene Musikwelt schufen. Entdecken Sie Ideen für den Musikunterricht, getestet an einem Berliner Gymnasium und erkunden Sie die offizielle und inoffizielle Musikszene, Zensur und die kreativen Ausdrucksformen der Jugend.

Zielgruppe: S 1, S 2

 

Add on oder schon drin? Demokratie im Fach Musik.

Dorothee Barth

Musikunterricht ist der Querschnittsaufgabe Demokratiebildung verpflichtet. Nur scheint angesichts der wenigen Zeit, die für den MU zur Verfügung steht, diese Aufgabe kaum lösbar! Im Workshop sollen daher Möglichkeiten vorgestellt und diskutiert werden, die ohnehin als Teil des MUs unaufwändig demokratische Kompetenzen stärken und sogar die Qualität des MU verbessern können – wie z.B. Selbstwirksamkeit in Entwicklung und Präsentation eigener Ergebnisse, Empathie, Umgang mit Irritationen.

Zielgruppe: S 1, S 2

 

Demokratiebildung im Musikunterricht

Jede:r kann was tun!

Elisabeth Theisohn

Ein partizipativer Vortrag mit Denkanstößen und Praxisideen über ein Thema, das sowohl den Musikunterricht als auch den demokratischen Lernort Schule betrifft.

Zielgruppe: S 1, S 2

 

Der Song Contest "Dein Song für EINE Welt"

Text und Musik für den Song Contest des BMZ „Dein Song für EINE Welt!“ entwickeln

Rico Schwibs

Wir möchten den Song Contest „Dein Song für EINE Welt!“ auf inspirierende und aktivierende Art und Weise vorstellen. Mit diesem Kreativwettbewerb sollen Kinder an die Themen der 17 Ziele herangeführt werden. Wir zeigen Lehrkräften, wie sie die Schüler:innen dabei unterstützen und die gemeinsame Entwicklung von passenden Texten und geeigneter Musik in ihren Unterricht einbauen können.

Zielgruppe: S 1, S 2

 

Erinnerungskulturen & Musikunterricht

Demokratieförderung am Beispiel der Jazz-Oper „Dear Erich“ (T. Rosenthal, *1959)

Sabine Schneider-Binkl

Im Zentrum des Workshops stehen die Jazz-Oper „Dear Erich“ (T. Rosenthal, *1959) sowie Möglichkeiten einer Begegnung mit Werken und deren Komponist:innen im Zusammenhang mit der Geschichte des Holocaust. Die Teilnehmenden lernen Unterrichtsmaterial kennen und diskutieren Chancen, im Musikunterricht über ästhetische Erfahrungen im Kontext von Erinnerungskulturen Toleranz und ein friedliches Miteinander zu fördern.

Zielgruppe: S 1, S 2

 

Hawa meets Ahya

Friedenserziehung im Musikunterricht

Hans Jünger

Auch das Schulfach Musik kann zu einem „gelingenden Zusammenleben in einer solidarischen Gesellschaft“ und zur „Sicherung von Demokratie und Frieden“ beitragen. Doch wie lassen sich Werte und Einstellungen am besten vermitteln: durch Hören von „Different Trains“ (Reich), durch Singen von „We Shall Overcome“ oder durch Produzieren einer Collage aus hebräischer und arabischer Musik? Zur Klärung dieser Frage sollen konkrete Unterrichtsideen vorgestellt und Unterrichtsmaterialien erprobt werden.

Zielgruppe: S 1, S 2

 

Pop & Politik szenisch interpretiert

am Beispiel des Vietnamkriegs

Lars Oberhaus und Ilka Siedenburg

Im Workshop werden verschiedene Songs, die im Kontext der Kriegs- oder Friedensbewegung während des Vietnamkriegs in den USA entstanden sind, szenisch interpretiert. Im Bereich des erfahrungsbezogenen Lernens lassen sich so Haltungen abbilden, wie sie die damalige Situation in Amerika spiegeln, aber auch heute im Rahmen aktueller politischer Konflikte relevant sind. Die Grundlage hierfür bieten verschiedene Methoden der „Szenischen Interpretation“.

Zielgruppe: S 1, S 2

 

Tarab

Spaß und Spannung in arabischer Musik

Udo Petersen

Arabische Musik im Unterricht kann einen nachhaltigen Beitrag zur Demokratie und Friedenserziehung leisten. In diesem Kurs gibt es eine praktische Hinführung zu den Grundlagen arabischer Musik und eine kurze praktische Einführung in Maqam und Maqam-Improvisation.

Zielgruppe: S 1, S 2

 

Teach Peace!

Friedensbildung im Musikunterricht

Lars Oberhaus

Es werden Ansätze und Materialien aus Publikationen der Musikdidaktik und der politischen Bildung zum Thema Krieg/Frieden vorgestellt und diskutiert. Zudem werden grundlegende Potenziale und Grenzen vorgestellt, wie mit Ängsten und Konflikten im Musikunterricht umgegangen werden kann.

Zielgruppe: S 1, S 2

 

Musikunterricht als Weg zu politischer Bildung?

Über die Möglichkeiten und Grenzen von Demokratie und Teilhabe in einem ästhetischen Fach

Christoph Stange

Demokratisches Miteinander und Teilhabe stehen auf der schulpolitischen Agenda vieler Bundesländer. Beides zu stärken, ist auch ein Anliegen vieler Musiklehrer:innen. Doch inwiefern ist das in einem ästhetischen Fach wie Musik überhaupt möglich? Steht das Fachliche diesen Ansprüchen nicht vielleicht entgegen? Oder führt eine Stärkung des Fachlichen am Ende vielleicht gerade dazu, diese Ansprüche einlösen zu können? Diese und andere Fragen werden im Seminar thematisch entfaltet und diskutiert.

Zielgruppe: S 1, S 2

 

Schule der Zukunft

Margret Rasfeld

(Kursbeschreibung folgt in Kürze.)

Zielgruppe: S 1, S 2

 

World Café:

Wie können wir Schüler:innen im Musikunterricht zu demokratischer Teilhabe befähigen?

Daniela Bartels und Mathias Frank

Wir beantworten diese Frage gemeinsam, indem wir konkrete inhaltliche, didaktische und methodische Ansätze sammeln, die wir als Musiklehrer:innen umsetzen können. Der Kurs beginnt mit einem Impulsvortrag, der sich auf den „Leitfaden Demokratiebildung“ des Landes Baden-Württemberg stützt, gefolgt von einem Praxisbeispiel. Dann führen wir ein World Café durch, in dem alle Anwesenden ihr individuelles Wissen teilen. Unser Ziel ist, dass alle neue methodische Ideen für ihren Unterricht mitnehmen.

Zielgruppe: S 1, S 2

 

Sonification

Sound- und Strahlenverschmutzung aufspüren und musikalisch bearbeiten

Isolde Malmberg und Paul Geßner

Wir sind von Umwelteinflüssen umgeben, die wir oft nur unbewusst oder gar nicht wahrnehmen können. Elektromagnetische Felder, Mobil- und Radiofunk oder elektro-akustische Geräusche sind unsicht- und unhörbare Teile unseres technologisierten Lebensraums. Wir greifen dies im Sinne des SDG 3 “Good Health and Wellbeing” auf und zeigen, wie Schüler:innen diese Einflüsse mit einfachen Mitteln aufspüren, sie mithilfe digitaler Werkzeuge hörbar machen und schließlich kreativ weiterverarbeiten können.

Zielgruppe: S 1, S 2

 

Algorithmische Kompositionen mit Scratch

Fakten und Zahlen zum Klimaschutz als Grundlage für Kompositionen - einfach gemacht

Michael Knarr

Die Kursteilnehmenden werden eine eigene Komposition nach einfachen Vorgaben erstellen und konkrete Unterrichtsmaterialien zur Verwendung an weiterführenden Schulen erhalten. Vorkenntnisse in Scratch sind nicht erforderlich.

Beispiel: Plastik im Meer. Laut dem National Geographic landen 8 Millionen Tonnen Plastik jährlich im Meer, was fünf Einkaufstüten pro 30 Zentimeter aller Küstenlinien entspricht. Für Algorithmen bereits eine hinreichende Grundlage für eine elektronische Komposition!

Zielgruppe: S 1, S 2

 

Ein Klimawandelmusiktheater

Ein fächerübergreifendes Konzept von Bernhard König

Silke Egeler-Wittmann

Ein fächerübergreifendes Konzept, das der Komponist Bernhard König unter dem Titel 2021 ff. veröffentlicht hat und das zu einer vielschichtigen, forschenden und künstlerischen Auseinandersetzung mit der Klimakrise einlädt. Dabei werden eigene Recherchen der Schüler:innen mit musikalischen und/oder theatralischen Mitteln umgesetzt. Die Kursteilnehmer:innen entwickeln eigene Ideen und Realisierungsmöglichkeiten und probieren diese aus.

Zielgruppe: S 1, S 2

 

sustain_sound

Ökologischer Musikunterricht für nachhaltige Entwicklung

Jonas Völker und Philip Stade

Der Kurs beinhaltet ein Unterrichtskonzept, das angelehnt an das klangökologische Konzept nach Murray Schafer darauf abzielt, Zusammenhänge zwischen akustischen Umwelten und Wohlergehen zu reflektieren und daran anknüpfend klangliche Zukunftsvisionen zu explorieren. Die Teilnehmenden erproben praktische Hinwendungen zu akustischen Phänomenen des eigenen Nahraums (Fieldrecording) und diskutieren unterrichtsmethodische Zugänge (Projektlernen, Design Thinking).

Zielgruppe: S 1, S 2

 

Klangvisionen:

Virtual Reality Konzerte im Musikunterricht (Digi Pro SMK)

Phillip Feneberg

Der Workshop gibt eine Einführung in die Nutzung von VR-Technologien im Rahmen des Musikunterrichts. Anhand der virtuellen Konzertproduktion zu „Bilder einer Ausstellung“ der Philharmonie Augsburg werden Strategien für eine erfolgreiche didaktische Rahmung vermittelt, um Schüler:innen ein sicheres Eintauchen in immersive, virtuelle (Lern-)Umgebungen zu ermöglichen und so die Potenziale der Technologie bestmöglich zu nutzen.

Zielgruppe: S 1, S 2

 

Komponistinnen

Werke und Unterrichtsideen für eine Musikgeschichte der Vielfalt

Vera Funk

In diesem Kurs werden Werke von Komponistinnen als didaktisch-methodisch aufgearbeitetes Material vorgestellt. Partizipation, kreative Mitgestaltung und unterrichtspraktische Erfahrung stehen hier im Vordergrund. Sie erhalten Anregungen und Materialien für alle Klassenstufen. Die im Kurs vorgestellten Unterrichtsmodule sollen den Alltag als Musiklehrkraft bereichern und erleichtern sowie ihrer Klasse musikalisches Lernen mit Kopf, Herz und Hand in Bezug auf die Genderthematik ermöglichen.

Zielgruppe: S 1, S 2

 

„Ich“, „Wir“ und „Die Anderen“

Zum Umgang mit unvertrauten Lerngegenständen in einem prinzipiell interkulturellen Musikunterricht.

Jonas Völker

Der Kurs thematisiert Aushandlungen von Schüler:innen im Anschluss an das Hören eines ihnen unvertrauten Musikstückes, das daraus abzuleitende Erfahrungswissen sowie die zu beobachtenden Konstruktions- und Distinktionsprozesse der Schüler:innen. Daran anschließend werden konzeptionelle Überlegungen diskutiert, am Beispiel eines konkreten Lehr-Lernarrangements praktisch erprobt und auf einen prinzipiell interkulturellen (Musik-)Unterricht übertragen.

Zielgruppe: S 1, S 2

 

Bedrohte Musikkulturen

Themen und Anregungen für Musikunterricht und Projektarbeit

Tobias Hömberg

Musiken existieren durch die Menschen, die sie praktizieren, entwickeln, weitergeben. Ihr Bestehen oder Vergehen hängt an den Lebensumständen in kulturellen Gemeinschaften und Kontexten: Klimawandel, Kriege und andere Krisen bedrohen vor allem lokale Musikkulturen weltweit. An konkreten Beispielen verschiedener Kontinente wird im Workshop gezeigt und diskutiert, wie Schüler:innen sich aktiv mit gefährdeten Musiken auseinandersetzen können – und mit Faktoren, die zu ihrem Erhalt beitragen können.

Zielgruppe: S 1, S 2

 

Interkulturelles Lernen: Musik der Weltreligionen

Eine Unterrichtsreihe in Klasse 10

Markus Sauter

Vorstellung einer Unterrichtsreihe zum Thema „Musik der Weltreligionen“ in einer 10. Klasse, Dokumentation von Schülerergebnissen. Reflexion des Begriffs Interkulturelle Kompetenz, Bezüge zum entsprechenden KMK-Beschluss und zu Bildungsplänen. Vorstellung der entsprechenden Materialien in Musik um uns Sek II mit BiBox (digitale Schulbuch- und Lernplattform).

Zielgruppe: S 1, S 2

 

Musik erleben reflektieren interpretieren

Bildungsplangerechtes Musikwissen auf hohem Niveau – von der 5. Schulstufe bis in die Abiturklassen

Armin Weinfurter und Ursel Lindner

In diesem Workshop lernen Sie TONART aus erster Hand kennen: Ursel Lindner und Armin Weinfurter zeigen zahlreiche Beispiele aus der Praxis und geben wertvolle methodische Einblicke. TONART bietet bildungsplangerechtes Musiklernen von der 5. Klasse bis in die Abiturklassen, um Musik umfassend erfahrbar zu machen, zu reflektieren und zu begreifen. Dafür bilden interdisziplinär angelegte Werkbetrachtungen, stilgerechte Umsetzungen von Liedern, Songs und Tänzen sowie kreative Ideen die Grundlage.

Zielgruppe: S 1, S 2

 

Musik interkulturell

Musik der Kulturen der Welt spielend (und reflektierend) erfahren

Ulli Götte

Die Notwendigkeit, andere Kulturen kennenzulernen, das Fremde zu erfahren, dürfte heutzutage unbestritten sein.

In diesem Seminar werden Transkriptionen und Arrangements afrikanischer, indonesischer, indischer, südamerikanischer Musik sowie europäischer Folklore vorgestellt und reflektiert; einzelne Stücke werden auch gemeinsam musiziert. Schließlich wird der allgegenwärtige Begriff der ‚Weltmusik‘ problematisiert.

Zielgruppe: S 1, S 2

 

Digital DJing als Wissenspraxis

Populäre Musikkulturen verstehen und vermitteln

Sophia Tobis

Die Teilnehmenden sollen neben einer praktischen Einführung in das Digital DJing auch einen Eindruck von der historischen Komponente dieser Praktik durch Inputs zu einschlägigen Genres der Tanz- und Clubmusik erhalten. Die darin verwobenen Narrative der Akzessibilität und Diversität sollen zu einem Verständnis des subkulturellen Charakters besagter Genres und ihrer Akteur:innen beitragen.

Zielgruppe: S 1, S 2

 

iPad-Ensemble – barrierefreies Musizieren

Einführung in die App GarageBand

Tilman Koenig

Im iPad-Ensemble musizieren SuS mit iPads und den damit zur Verfügung stehenden virtuellen Instrumenten. Auch „natürliche“ Audioquellen, wie z.B. Gesang, lassen sich in selbst entwickelten Arrangements einbinden. Vorwiegend werden aufgrund der Soundstruktur dabei Genres der modernen Popmusik, des HipHop, der Dance- und elektronische Musik bedient. Es lassen sich aber auch „klassische“ Stücke gemeinsam entwickeln, adaptieren, entdecken bzw. in neuem Gewand adaptieren. Das Musizieren mit virtuellen Instrumenten liefert eine Fülle von Klangmöglichkeiten bei barrierefreier Spiel-Technik. Im Workshop werden das Setting des iPad-Ensembles erläutert, Programme/Apps sowie ein Songbeispiel aus dem Unterricht/AG-Bereich vorgestellt und didaktische Fragestellungen erörtert.

Zielgruppe: S 1, S 2

 

Popmusik anders unterrichten

Neue Ansätze zum Umgang mit populärer Musik im Unterricht

Wolfgang Pfeiffer

Im Zentrum des Umgangs mit Phänomenen der Popmusik stehen das Hinterfragen von eigenen Einstellungen und Ansichten, das Sichtbarmachen von Alltagswissen sowie die kreative Auseinandersetzung mit verschiedenen Themen. Methoden, Themen und Inhalte orientieren sich an den Angeboten der Medienwelt. Popbusiness, Castingshows, Social Media, Videoclips, Podcast liefern die Vorlage für einen kreativen Unterricht.  Im Workshop werden exemplarisch einige Unterrichtseinheiten vorgestellt.

Zielgruppe: S 1, S 2

 

Populäre Musik im a cappella Chor

Reading-Session mit methodischen Hinweisen

Stefan Kalmer und Sebastian Reutter

Polyphoner Singspaß für Chor und Klasse

PopArrangements & Kanons

Gesungen wird aus den Reihen „Bosse Hits a cappella“, „Chor aktuell“ und aus „Music with her silver Sound“ – 30 frische Kanons.

Zielgruppe: S 1, S 2

 

KI als schöpferisches Medium im postdigitalen Zeit

Oliver Krämer und Benjamin Hecht

KI als schöpferisches Medium ist in der jüngsten Vergangenheit Thema verschiedener pädagogischer Diskussionen. Der Workshop zielt darauf ab, in mehreren wahlobligatorischen Schienen ein grundlegendes Verständnis von KI im Kontext der Musik-Generierung zu bilden und darauf aufbauend über künstliche Intelligenzen als musikschaffendes Medium zu diskutieren – auch und gerade mit den damit verbundenen Potenzialen, Chancen, Grenzen und Bedenken für den Schulkontext.

Zielgruppe: S 1, S 2

 

Mit Videos performative Ergebnisse sichern

Benjamin Hecht

Das Video als Mittel der Ergebnissicherung kann in Bezug auf performative Unterrichtsaufgaben die Live-Performance ergänzen. Dabei soll in dem Workshop ein Baukastenprinzip praktisch erprobt werden, mit welchem über die typischen Charakteristika der Wiederholbarkeit, Zerlegbarkeit und Asynchronität von Videos Reflexionsmethoden für den Musikunterricht gestaltet werden können.

Zielgruppe: S 1, S 2

 

Ideen für den iPad-Einsatz in der Sekundarstufe

Lehrplanthemen mit dem iPad umsetzen

Linda Lühn

In diesem Workshop werden verschiedene Unterrichtsszenarien zum Einsatz des iPads in lehrplanrelevante Themenfeldern des Musikunterrichts der Sekundarstufe I erprobt und diskutiert. Weiterhin werden Gelingensbedingungen sowie methodische Kniffe thematisiert. Grundkenntnisse zur Anwendung der App werden im Workshop „Garageband in der Praxis – Funktionsweisen und Einsatzgebiete der beliebten App“ behandelt.

Zielgruppe: S 1, S 2

 

KI und Musikunterricht – Perspektiven

Tilman Koenig

Seit der öffentlichen Debatte zu Bots, wie ChatGPT, ploppt auch eine allgemeine Diskussion zu KI-Anwendungen im Unterricht auf. KI-Tools als Apps z.B. auf dem iPad haben schon längst auch für den Musikunterricht Einzug gefunden. Der Vortrag/Workshop bietet eine Übersicht darüber, wo KI im musikalischen (und unterrichtlichen) Kontext eingesetzt wird. Welche Praxis-Inhalte lassen sich dadurch für unseren Musikunterricht ableiten?

Der Workshop soll praktische Einblicke im Umgang mit KI-Anwendungen im Musikunterricht geben. Darüber hinaus sollen didaktische Fragen innerhalb des Workshops erörtert werden.

Zielgruppe: S 1, S 2

 

Musik Produzieren mit Digital Audio Workstations

Konzepte, Kurse und Materialien für den Unterricht

Michael Ahlers und Dr. Immanuel Brockhaus

Sie möchten lernen, wie man mit einer Digital Audio Workstation wie Logic Pro X oder Ableton Live Musik produziert?

Dieser Workshop vermittelt anhand kompakter und einfacher Projekte technische und ästhetische Aspekte der Musikproduktion für den Unterricht.

Wählen Sie aus verschiedenen Projektthemen nach Ihrem Interesse aus. Zum Beispiel: Playbacks erstellen, einen Remix oder Mashup produzieren, mit Soundscapes arbeiten oder einfache Groove Styles wie Funk oder House entwerfen. Sie benötigen keinerlei Vorkenntnisse oder Equipment.

Zielgruppe: S 1, S 2

 

Einstiege problemorientiert gestalten

Einstiege im alltäglichen Musikunterricht

Sabine Hoene

Im problemorientierten Unterricht arbeiten Lernende phasenweise selbständig. Im Einstieg begegnen sie einer problemhaltigen und motivierenden Aufgabenstellung und erhalten Gelegenheit, sich über Lösungswege auszutauschen bzw. entsprechende Hypothesen zu formulieren. Eine Herausforderung ist es immer wieder, für kürzere Unterrichtssequenzen passende Fragestellungen zu finden und diese gewinnbringend einzubinden. Im Kurs werden Beispiele gezeigt und diskutiert.

Zielgruppe: S 1, S 2

 

Künstliche Intelligenz und Musikunterricht

Wege in die Zukunft musikalischer Unterweisung?

Joachim Junker

Die Entwicklung im Bereich der Künstlichen Intelligenz schreitet mit hoher Geschwindigkeit voran. Die pädagogische Diskussion um Textgeneratoren wie ChatGPT zeigt, dass diese innovativen Tools ungeahnte Möglichkeiten eröffnen, aber auch etablierte Unterrichtspraktiken in Frage stellen. Im Mittelpunkt des Kurses stehen KI-basierte Web-Apps, die sich für den Einsatz im Musikunterricht eignen. Es werden mögliche Anwendungsszenarien vorgestellt, die den fachlichen Austausch voranbringen sollen.

Zielgruppe: S 1, S 2

 

Mein Problem? Dein Problem? Kein Problem!

Planung und Initiierung problemorientierten Lernens im Musikunterricht an praktischen Beispielen

Marc Mönig

Wie kann die Auseinandersetzung mit Musik für Schüler:innen im Unterricht relevant, nachhaltig, in hohem Maße selbstgesteuert und mit angemessener fachlicher Tiefe gelingen? Auf diese Frage möchte der Workshop auf der Basis eines problemorientierten Lernens Antworten geben. Dazu werden Beispiele aus der Praxis vorgestellt, diskutiert und teilweise von den Teilnehmer:innen erprobt. Daraus werden dann Konsequenzen für die Planung und die Durchführung von Musikunterricht gezogen.

Zielgruppe: S 1, S 2

 

Aller Anfang ist schwer – oder doch nicht?

Intros finden und Einsätze geben

Tobias Usbeck

Ein gelungenes Intro und ein guter Einsatz gehen Hand in Hand. Inhalt dieses Kurses ist das Gestalten von Intros für Songs verschiedener Stilistiken und das Geben von Einsätzen. Es werden allgemeine Strategien für die Gestaltung von auf den jeweiligen Song zugeschnittenen Intros, Komponenten für einen gelungenen Einsatz sowie Übestrategien und Varianten erarbeitet.

Zielgruppe: S 1, S 2

 

Das Arrangement auf einer DIN A4 Seite

Popsongs schnell und effektiv für das Klassenmusizieren vorbereiten

Nis Nöhring

Es wird ein PDF zur Verfügung gestellt, auf dem die wichtigsten Informationen eines Popsongs auf nur einer Seite von Lehrkräften oder SuS eingetragen werden können. Es bietet einen schnellen Zugang zum gemeinsamen Musizieren und eine erhebliche Zeitersparnis für die Lehrkraft! Anhand ausgewählter Beispiele aktueller Pop Hits werden die Möglichkeiten dieser Methode praktisch erprobt (gemeinsames Spielen). Das Dokument wurde bereits von vielen KollegInnen erprobt und findet große Zustimmung.

Zielgruppe: S 1, S 2

 

Let’s groove Basic

Erste Hilfe-Patterns für die Songbegleitung

Gero Schmidt-Oberländer und Tobias Usbeck

Grooviger Pop-Song, Pop-Ballade, Reggae, Shuffle, Swing… Jeder Stil hat seine Besonderheiten in der Klavierbegleitung. Dabei geht es um Erste-Hilfe-Patterns für Einsteiger. Themen sind die Rechts-Links-Koordination an einfachen und stiltypischen Harmoniemodellen im binären und ternären Groove, das Gestalten von Intros, stiltypische Artikulation, Varianten für Formteile sowie Übestrategien für das Begleiten des eigenen Gesangs.

Zielgruppe: S 1, S 2

 

Let's groove Medium

Songbegleitung für (etwas weiter) Fortgeschrittene

Tobias Usbeck und Gero Schmidt-Oberländer

Jeder populäre Stil hat seine Besonderheiten in der Klavierbegleitung. Dabei geht es nicht um High-End-Playing, sondern um Erste-Hilfe-Patterns für etwas weiter Fortgeschrittene. Themen sind die Rechts-Links-Koordination an stiltypischen Harmoniemodellen im binären und ternären Groove, das Gestalten von Intros und Breaks, stiltypische Artikulation, Varianten für Formteile sowie Übestrategien für das Begleiten des eigenen Gesangs.

Zielgruppe: S 1, S 2

 

Meine eigene Suite

Klassische Formen vermitteln durch Improvisation

Gero Schmidt-Oberländer

Mehrere musikalische Formen werden in nahezu allen Lehr- oder Bildungsplänen als Inhaltskompetenzen genannt: die Suite, das Rondo, die Variation und die Sonatensatzform. In dem Workshop werden Wege aufgezeigt, wie man mit einfachen Mitteln aus Liedern, die den Schüler:innen bekannt sind, solche Formen improvisierend gestalten kann. Ziel ist, den Schüler:innen den Zugang zum Formverständnis zu erleichtern und dies dann auf authentische Kompositionen zu übertragen.

Zielgruppe: S 1, S 2

 

Diskriminierungskritische Musikvideos in mediendidaktischen Unterrichtssettings

Diskriminierungskritische Musikvideos in mediendidaktischen Unterrichtssettings

Steffi Rocker und Mario Dunkel

Der Workshop stellt mediendidaktische Settings zur Auseinandersetzung mit Musikvideoclips im Musikunterricht vor. Er zeigt, wie sich durch alternative Inszenierungen kritische Inhalte hinterfragen lassen und diskriminierungskritische Musikvideos produziert werden können. Zu Beginn werden einige Musikvideos vorgestellt; danach werden kreative Produktionsmöglichkeiten gezeigt und von den Teilnehmenden praktisch erprobt. Insgesamt nimmt der Workshop aus mediendidaktischer Perspektive auf das Kongressthema Bezug.

Zielgruppe: S 1, S 2

 

Musik verfilmen

Stop Motion, Lyric Video, Film Noir, Mickeymousing

Andreas Höftmann

Musik in laufende Bilder verwandeln? Das Seminar möchte an einigen Verfilmungsbeispielen zu verschiedensten Musikgenres (Klassik, Pop, Jazz, Neue Musik etc.) zeigen, wie ästhetische Erfahrung durch audiovisuelles Lernen gefördert werden kann.

Zielgruppe: S 1, S 2

 

Vertonung von Filmen und Szenen

Individualisierter Unterricht am Beispiel der Kompetenz „Musik erfinden“

Christiane-Anna Kechel

Lernende besitzen häufig unterschiedliche musikalische Erfahrungen. Dies stellt eine große Herausforderung für den Musikunterricht dar. Am Beispiel der Vertonung von Kurzfilmen und Szenen soll ein Zugang dargestellt werden, der unabhängig von der musikalischen Vorerfahrung bewältigt werden kann. Im Mittelpunkt steht dabei das Musik Erfinden. Durch Theorie, praktische Übungen, Unterrichtsbeispiele und Austausch erfahren und vertiefen Sie alle Aspekte, die zur erfolgreichen Umsetzung beitragen.

Zielgruppe: S 1, S 2

 

Hip-Hop-Tanz in der Sekundarstufe

Schritt für Schritt Anleitung zur authentischen Choreografie

Can Güleç

Erleben Sie mit dem Hip-Hop-Freestyle-Tänzer Can Güleç einen fesselnden Workshop rund um Hip-Hop, Tanz, Bewegung und Körperwahrnehmung.

Begeistern Sie Ihre Schulklasse, indem Sie als Lehrkraft authentisch und selbstsicher Bewegungsprozesse initiieren. Der Workshop bietet Übungen für zwischendurch und zum Warmwerden sowie die Möglichkeit, gemeinsam eine kleine Choreografie zu entwickeln.

Zielgruppe: S 1, S 2

 

Mozart tanzen

Mit eigenen Bewegungen Mozarts Musik selbst choreographieren und tanzen.

Christoph Stange

Mozarts Musik mit dem eigenen Körper zu begegnen, eröffnet die Chance zu einer Begegnung mit neuer Qualität. Mit dem Körper können wir uns dieser Musik aktiv nähern und auf völlig neue Weise verstehen. Damit wird das Fundament für eine nachhaltige Auseinandersetzung, die bspw. auch Analyse etc. einschließen kann, gelegt.

Im Kurs werden wir Schritte ausprobieren, eigene Bewegungen zu dieser Musik zu entwickeln und zu choreographieren. Tänzerische Vorkenntnisse sind nicht erforderlich!

Zielgruppe: S 1, S 2

 

Watchin’ Dance an Bühnen

Zeitgenössischen Tanz im Musikunterricht erfahren

Susanne Dreßler und Julia Brennecke

Im Kurs geben wir einen Einblick in unser Forschungsprojekt „Watchin’ Dance“ mit dem Fokus auf zeitgenössischen Tanz an Bühnen. Wir erproben eigene tänzerische Kurzformen und diskutieren, welche Herausforderungen und Potenziale mit der Tanzrezeption an Bühnen verbunden sind. Dafür geben wir auch einen Einblick in unseren tanz- und musikpädagogischen Baukasten zur Tanzrezeption und erarbeiten gemeinsam Szenarien für den Unterricht.

Zielgruppe: S 1, S 2

 

Beatmaking mit dem iPad

die App Koala 🐨 Sampler

Arne Wachtmann und Sarah Hardjowirogo

In diesem Praxis-Workshop werden mit der App Koala Beats produziert. Ohne technische Vorkenntnisse können Lehrkräfte hier ganz einfach selbst erproben, wie sie auch ohne große Ausstattung digitale Musikproduktion in den Unterricht einbeziehen und ihren Schüler:innen musikalische Erfahrungen vermitteln können, die nicht nur in bester Erinnerung, sondern auch auf der Festplatte bleiben.

Die Teilnehmer:innen nehmen Samples auf, bearbeiten diese und arrangieren sie schließlich zum HipHop-Beat.

Zielgruppe: S 1, S 2

 

Impro-Loop

Improvisieren mit Audiofiles, Sounds, virtuellen und analogen Instrumenten

Ilka Siedenburg und Julian Vorst

In dem Workshop wird ein diversitätssensibles Improvisationskonzept vorgestellt, bei dem auf der Basis von Loops sowohl mit iPads als auch mit herkömmlichen Instrumenten musikalisch interagiert und eine gemeinsame Performance entwickelt wird. Faktoren wie Gender oder die musikalischen Vorkenntnisse der Schüler:innen verlieren dabei an Bedeutung. Verschiedene Levels der technischen Umsetzung ermöglichen eine Anpassung an die jeweilige Ausstattung und Erfahrenheit.

Zielgruppe: S 1, S 2

 

Klassenmusik – Spontan arrangiert

Livearrangement für die ganze Klasse – musikpraktisch erprobt.

Torsten Allwardt

Aktuell soll er sein, möglichst für alle spielbar, später auch präsentabel und Spaß soll er machen – der Klassensong! Fertige und passende Arrangements sind meist nicht erreichbar, das eigene Arrangement kostet viel Zeit, aber spielen wollen wir ihn trotzdem. In dem Workshop werden anhand ausgewählter aktueller Beispiele die Möglichkeiten des Livearrangements erkundet. Der Vorteil vom Livearrangement: Alle machen sich Gedanken über Funktion der Stimmen, Instrumentation und Form.

Zielgruppe: S 1, S 2

 

Schärvrenkungen

Musik und Bildende Kunst

Olaf Pyras

Notenfreies Musizieren und Klassenstücke, Ausgangspunkt sind Klangerkundungen und Klangexperimente mit graphischen Vorlagen von Earl Brown, Roman Haubenstock-Ramati und einem Mobiles von Alexander Calder,

Wir entwickeln intensive Stücke und Spielstrategien für 3 Spieler*innen bis hin zur Klassenstärke. Wir machen etwas, was nicht existiert. (Roman Haubenstock-Ramati)

Zielgruppe: S 1, S 2

 

Songwriting

Wer Mut hat, traut sich ehrlich zu sein. Wer ehrlich ist, kann Songs schreiben.

Roman Beilharz

Ein authentisch berührender Song entsteht aus der musikalischen und textlichen Verarbeitung individuell wahrhaft empfundener Themen. Dabei sind musiktheoretische Kenntnisse viel weniger erforderlich, als gemeinhin angenommen wird. Vorgestellt und erprobt wird das Konzept des Von-Innen-Nach-Außen-Schreibens, welches seit über 10 Jahren an der Uni Kassel und in schulnahen Workshops praktiziert wird und dabei erstaunliche kreative Ergebnisse hervorgebracht hat.

Zielgruppe: S 1, S 2

 

Time to Create

50 Anlässe für kreatives Musik Erfinden in der Sekundarstufe

Bert Appermont und Erik Schrooten

In diesem Workshop stellen die Referenten zahlreiche Aufgabenstellungen vor, mit denen kreative Kompositionsprozesse im Klassenzimmer angeregt werden können. Einige Kompositionsanlässe lassen sehr viel Spielraum für kreative Prozesse, andere stellen recht konkrete Aufgabenstellungen, in deren Rahmen musikalische Parameter, Notenwerte oder Tonhöhen erfahren werden können.

Zielgruppe: S 1, S 2

 

Singsation!

Lieder mit Mehrwert für einen erfolgreichen Musikunterricht

Markus Detterbeck und Gero Schmidt-Oberländer und Michael Fromm

Mehr Singfreude und Kreativität im Musikunterricht? Lernen Sie das neue, aufbauende Liederbuch kennen: Es kombiniert perfekt den Bildungsauftrag mit coolen Songs und Klassenmusizieren! Die Inhalte sind zielgruppengerecht und praxisnah für die Klassen 5–10 aufbereitet, auch für heterogene Gruppen. Sie wecken den Spaß am Singen und führen in einem stringent methodischen Aufbau von einfachen Songs in die vokale Mehrstimmigkeit. Die Digitale Toolbox dazu enthält neben klingenden Leadsheets zahlreiche weitere methodische Hilfen.

Zielgruppe: S 1, S 2

 

Choir&Body

Chormusik mit vollem Körpereinsatz (für drei gleiche Stimmen, SAM und Bodypercussion-Group)

Patrick Bach

Die SAM-Arrangements ermöglichen Chören mit wenigen Männerstimmen dreistimmig deutschsprachige Popsongs, Weihnachtssongs, Volkslieder oder „tierische“ Lyrikvertonungen zu singen. Im Workshop wird ein Schwerpunkt auf der Umsetzung der A-cappella-Stücke im popspezifischen Stimmklang liegen. Durch die zusätzliche Bodypercussion treten außerdem alle Stimmen als gleichberechtigte Partner auf, deshalb Soprane aufgepasst: die Melodie liegt im Alt oder bei den Männern!

Zielgruppe: S 1, S 2

 

Chorimprovisation

Klanggestaltung ohne Song und Noten

Udo Petersen

In diesem Workshop werden unterschiedliche Wege der Chorimprovisation vorgestellt und ausprobiert. Die Bandbreite wird von Grooveschichtungen zu beweglichen Klangfeldern reichen.

Die Aufgabensettings sind für einen Schulchor gedacht, können aber auch im Musizieren mit einer Klasse verwendet werden.

Zielgruppe: S 1, S 2

 

Chormusik mal anders!

A-cappella und Barbershop im Musikunterricht

Lucas Bitzer

Das Vokalensemble „Haardvoc“ entführt die Teilnehmenden in eine Welt voller Obertöne und eng gesetzter A-cappella-Musik. Nach einer kurzen theoretischen Einführung zu Barbershop (www barbershop.de) wird das Quartett anhand einiger Lieder diesen wunderbaren Musikstil demonstrieren. Danach werden die Vorteile von Barbershop im Musikunterricht bzw. Vokalensemble oder Chor besprochen und Beispiele aus der Praxis direkt ausprobiert bzw. gesungen.

In Kooperation mit dem BinG! Chorjugend e. V.

Zielgruppe: S 1, S 2

 

Das neue Chorbuch (Schott): Reading Session

Neue Kompositionen und Arrangements für SAM/SSAM/SATB für junge und junggebliebene Chöre

Christopher Miltenberger und Ulrike Wenckebach

Wir studieren verschiedene brandneue, abwechslungsreiche und praxiserprobte A-Cappella-Arrangements ein, darunter neue Weihnachts- und Abschiedslieder, neue Kanons, aktuelle Popsongs, Folksongs und Volkslieder aus aller Welt in Ursprungssprachen, alle aus „Das neue Chorbuch“ (Schott Music), herausgegeben von Christopher Miltenberger und Ulrike Wenckebach – dem perfektem Allrounder für junge und junggebliebene Chöre, arrangiert von zahlreichen namhaften Musikerinnen und Musikern.

Zielgruppe: S 1, S 2

 

Der populäre Gesang

Balance zwischen Gesang und Klavierspiel

Julia Keidl und Christopher Miltenberger (money hear, monkey do)

Der Fokus des Kurses liegt auf der Einbindung des Gesanges und der Anpassung des pianistischen Gerüstes zugunsten des Gesanges. Wer sich also schon immer gefragt hat, wie Reduktion im Klavier möglich ist bei möglichst hoher stilistischer Authentizität, um den Gesang optimal zu unterstützten, ist hier genau richtig. Weiterhin wird es um die Wahl der richtigen Tonarten gehen, die häufig direkt mit Stimmsounds und -ranges verknüpft sind, sowie um populärgesangliche Stilmittel und -techniken.

Zielgruppe: S 1, S 2

 

Stationen-Singen

Sing out loud!

Patrick Bach

Anhand der neuen gesangspädagogischen Methode werden stimmbildnerische Tipps und Tricks aus der Complete Vocal Technique (CVT) für das Singen in der Klasse und im Schulchor in einfachen, aber effektvollen Arrangements vorgestellt. Die Schüler:innen erfahren neue Bereiche ihrer Stimme, üben sich sowohl in homophoner als auch in polyphoner Mehrstimmigkeit und setzen sich mit klangästhetischen Aspekten auseinander.

Zielgruppe: S 1, S 2

 

Von Adele bis Queen

Das Schul-Songbook von Schott in der Praxis

Sylvia Silvery

Kreativer Umgang mit aktuellen Popsongs und Evergreens im Musikunterricht: Anhand ausgewählter Songs bzw. Songausschnitte werden Einsatz- und Umsetzungsmöglichkeiten des Schul-Songbooks von Schott, herausgegeben von Friedrich Neumann und Sylvia Silvery, im schulischen Musikunterricht aufgezeigt: A-cappella-Gesang, Bodypercussions und instrumentale Begleitpatterns werden hierfür gemeinsam erprobt. Mitzubringen ist insbesondere Freude am Singen.

Zielgruppe: S 1, S 2

 

Electronic Dance Music mit Schüler:innen gestalten

Paul Geßner und Benjamin Hecht

Elektronische Musik (im Sinne der Electronic Dance Music) unterliegt eigenen Kompositionsprinzipien. Diese Kompositionsprinzipien, nach welchen auch im Musikunterricht niederschwellig Musik produziert werden kann, probieren wir in dem Workshop gemeinsam an verschiedenen Stationen aus. Mithilfe von Synthesizern, analog-elektronischen Klangerzeugern, iPads oder Alltagsgegenständen gestaltet ihr euren eigenen EDM-Track.

Zielgruppe: S 1, S 2

 

Synthesize Me!

Aktives Musizieren mit digitalen Mitteln

Kristoph Krabbenhöft und Paul Geßner

In einem interaktiven Praxis-Workshop bekommen die Teilnehmenden Einblick in das hybride Musizieren mit digitalen Musikmach-Dingen & analogen Klangerzeugern an für den Musikunterricht hergerichteten Musizierstationen. Im Fokus stehen die Integration von Körperlichkeit in diese Art des Musizierens & die Vermittlung von Möglichkeiten, gewohnte Klänge durch digitale Elemente neu zu denken. Abschließend soll das Musizieren mit digitalen Instrumenten im Musikunterricht gemeinsam reflektiert werden.

Zielgruppe: S 1, S 2

 

Kreatives Klassenmusizieren

Innovative Musizierkonzepte für Unterricht und Projekt

Mathias Schillmöller

Mathias Schillmöller stellt aus seinem Buch (Helbling-Verlag 2021, BMU-Medienpreis) ein methodisches Konzept in fünf Phasen, das kreatives Klassenmusizieren anbahnt, mit vielen Praxisbeispielen vor. Die Lernenden erhalten zu übergreifenden Themen musikalische Impulse aus allen Stilen. Sie bringen auch eigene Musik und Ideen für ästhetische Transformationen (Tanz, Texte, Film) dazu ein. Klassenmusizieren führt sie wie kreative Kunstschaffende zu authentischen Lernleistungen.

Zielgruppe: S 1, S 2

 

Die Ukulelenklasse

Ukulele lernen im Klassenverband

Gerhard Knierim

In dem Kurs werden die beiden Schülerhefte und der Lehrerband „Die Ukulelenklasse“ vorgestellt, ausprobiert und diskutiert. Man erhält so Anregungen, wie man den beliebten Viersaiter gemeinsam musiziert und den Musikunterricht bereichern kann.

Zielgruppe: S 1, S 2

 

TipTapToe

Digitale Bodypercussion & interaktive Lernmethode

Christian Kuzio und Marten Pankow

TipTapToe ist digitale Bodyperkussion und interaktive Lernmethode. Durch Antippen oder Abklatschen mehrerer Spieler:innen werden vorgefertigte Samples über eine Box wiedergegeben. Die Anwendung verbindet Körperlichkeit mit digitalen Medien & ermöglicht das intuitive Erlernen musikalischer Grundlagen in der Gruppe mit einem eindrucksvollen akustischen Feedback. Musiklehrkräfte werden in die Funktionsweise der Hardware eingeführt und erproben Übungen aus der Methodenkartei im Peer-to-Peer Verfahren.

Zielgruppe: S 1, S 2

 

Body Percussion

Warm-Ups, Kanons, Rhythmicals

Richard Filz

Let’s get startet! Ein motivierender Icebreaker für die Unterrichtsstunde, eine originelle Begrüßung für das Schulkonzert oder ein energiegeladener Opener für die Chor- bzw. Orchesterprobe – im Aktivworkshop mit Body Percussion-Profi Richard Filz lernen Sie attraktive Warm-Ups, Kanons und Rhythmicals für einen lebendigen Musikunterricht kennen, der nicht nur begeistert, sondern auch Körper und Geist fordert und vor allem fördert.

Zielgruppe: S 1, S 2

 

Cajon spielen im Musikunterricht

Mehrstimmige Cajongrooves aus aller Welt im Ensemble spielen

Nis Nöhring

Die Cajon bietet viele Möglichkeiten im praktischen Musikunterricht. Sie schafft einen leichten Einstieg und ermöglicht auf unterschiedlichen Niveaus am Groove mitzuwirken. Mehrstimmig gespielt lassen sich interessante Rhythmen kreieren.

Im Workshop werden Rhythmen verschiedener Genres und Kulturkreise gemeinsam gespielt und Anregungen zu ihrem Einsatz im Musikunterricht gegeben. Außerdem wird gezeigt, wie SuS nach einer Art Baukastenprinzip selber eigene Arrangements erfinden können.

Zielgruppe: S 1, S 2

 

Klassik-Body Hits

Body Percussion-Begleitungen, Choreografien und Kanons

Richard Filz

Coole Body Percussion-Mitspielsätze zu Hits der Klassik stehen im Mittelpunkt des Kurses mit Erfolgsautor Richard Filz. Schritt für Schritt lernen Sie abwechslungsreiche Klangfolgen, effektvolle Moves und beeindruckende Choreografien kennen und erhalten wertvolle Tipps für eine sichere Anleitung und Vermittlung. Die Body Hits bieten einen attraktiven Zugang zur Welt der klassischen Musik und hinterlassen durch die besondere Verbindung von Körperbewegung und Musik einen bleibenden Eindruck.

Zielgruppe: S 1, S 2

 

Percussion Grooves mit Pepp!

Salz und Pfeffer für den Beat: Rock & Pop Rhythmen im Klassenverband wirkungsvoll aufpeppen

Nis Nöhring

Popmusik braucht „satte Beats“, damit sie für Jugendliche attraktiv klingt. In modernen Produktionen sind die Beats meist sehr komplex und werden mit hohem Aufwand produziert. Gleichzeitig gibt es an vielen Schulen oft ein Sammelsurium von Schlaginstrumenten. Beides soll in diesem Workshop zusammenfließen!

Anhand aktueller Hits werden an Instrumenten Wege aufgezeigt und praktisch erprobt, wie komplexe Beats mit unterschiedlichsten Schlaginstrumente und Bodypercussion umgesetzt werden können.

Zielgruppe: S 1, S 2

 

Recycled Percussion

Nachhaltige Musikpraxis mit Alltagsobjekten

Martin Junker

Der Einsatz von Gebrauchsgegenständen kann im MU aus mehreren Perspektiven nachhaltig sein. Zum einen werden Utensilien zweckentfremdet als Instrumente eingesetzt bzw. als Abfallprodukte musikalisch recycelt. Andererseits kann solch eine ungewöhnliche Verwendung nachhaltig bildend sein, d.h. bleibende musikalische Erfahrungen fördern, im Sinne einer veränderten Umweltwahrnehmung. Es werden diverse Zugangsweisen und Impulse im perkussiven Umgang mit Alltagsobjekten/Abfallprodukten aufgezeigt.

Zielgruppe: S 1, S 2

 

Welcome to the Machine

Rhythmus, Rotation, Rhizom

Olaf Pyras

Warm up. Wir erarbeiten hinreißend zirkulierende Rhythmicals und Sounds in Verbindung mit Texten und Zahlen von Hans Arp, Gertrude Stein und Werner Schreib. Dabei gibt es viele Details zu hören und zu entdecken.

Zielgruppe: S 1, S 2

 

Besser digital!

Innovationen für den Musikunterricht

Markus Detterbeck und Gero Schmidt-Oberländer

Bereit, Ihren Musikunterricht auf ein neues Level zu heben? Im interaktiven Workshop erkunden wir gemeinsam die Zukunft des Musikunterrichts! Unter dem Motto „Einfach. Alles. Überall.“ beschäftigen wir uns mit den neuesten digitalen Angeboten aus dem Standardlehrwerk MusiX und dem mip-journal. Markus Detterbeck zeigt Ihnen, wie Sie z. B. die neue Digitale Toolbox zu MusiX spielend leicht im Unterricht einsetzen und so wertvolle Zeit bei der Vorbereitung und im Klassenzimmer sparen können.

Zielgruppe: S 1, S 2

 

Macht Mord Moral

Methoden der Szenischen Interpretation am Beispiel von Szenen aus Giuseppe Verdis Oper „Rigoletto“

Rainer O. Brinkmann

Intrigen am Fürstenhof, Verwechslungen, ein Fluch und ein Mordauftrag – die perfekten Zutaten für eine Oper. Welche Resonanzen löst Verdis Werk in Schüler:innen aus, für die Fragen von Macht und Moral bedeutungsvoll aber interpretationsbedürftig sind?

Zielgruppe: S 1, S 2

 

Schulchor: Puzzleteile

Voice ’n Performance. Wege

Julia Wolf

9 Jahre Voice ’n Performance führten diesen Schulchor bis zur Bundesregierung, als niedersächsische Vertreter zur Bundesbegegnung „Schulen musizieren“. 2023 war er Partnerchor der Deutschen Chorjugend. Immer wieder höre ich: Was machst du anders, dass bei euch so viele Schüler:innen begeistert in so vielen Chöre auf einem solchen Niveau singen?

Ziel des Seminars: Entstehung und Entwicklung der Chorarbeit an der RICARDA, Inspiration + Mut für das Beschreiten eigener, individueller Wege

Zielgruppe: S 1, S 2

 

Workshops für alle Zielgruppen

 

4K mit Spielen, Stille und Bewegungen

Kommunikation, Kreativität, Kooperation und kritisches Denken im MU anbahnen

Steven Schiemann

Um Kommunikation, Kreativität, Kooperation und kritisches Denken im Musikunterricht anzubahnen braucht es vielfältige Zugänge. In diesem Workshop werden Bewegung und Tanz, Stille und Yoga-Übungen und Spiele aus dem Improvisationstheater angewandt. Die Beispiele sind alle praxiserprobt und geeignet für Grundschule, die Sekundarstufen sowie sonderpädagogische außerschulische Musikvermittlungseinrichtungen.

Zielgruppe: Alle

 

Gendersensibel Musikunterrichten – aber wie?

Einblicke in Forschungsergebnisse und Ideen für die Unterrichtspraxis

Joana Grow

Warum finden sich in den Musikbüchern kaum Komponistinnen und wie gehe ich damit um? Warum singen weniger Jungen in meinem Chor? Wie schaffe ich in meiner Bläserklasse eine Instrumentenwahl, ohne Geschlechterstereotype zu reproduzieren? Gender ist im Musikunterricht allgegenwärtiges Thema. Im Workshop werden Einblicke in aktuelle Forschungsergebnisse gegeben und darauf aufbauend verschiedene Szenarien und Inhalte von Musik unter dem Fokus Gender diskutiert, entsprechende Materialien erprobt.

Zielgruppe: P, S 1, S 2

 

OER und das Urheberrecht

Oder: Über Probleme, OER-Kompetenzen bei pädagogischen Fachkräften im Bereich der Musik aufzubauen

Ulrich Kaiser

Seit 2019 gibt es von der UNESCO eine Empfehlung zu Open Educational Resources (OER) für nachhaltige und chancengerechte Bildung, seit 2022 eine OER-Strategie des Bundes. Mit viel Geld sollen OER-Kompetenzen bei pädagogischen Fachkräften aufgebaut werden. Wo das noch nicht erfolgreich war, kann es von mangelnder Medienkompetenz bis zum Urheberrecht viele Gründe haben. Im Workshop werden die Themen OpenSource, OER, Creative-Commons-Lizenzen sowie die Auswirkungen des Urheberrechts besprochen.

Zielgruppe: P, S 1, S 2

 

Muße und Achtsamkeit im Musikunterricht

Ein Plädoyer für mehr Nachhaltigkeit durch Entschleunigung

Jürgen Oberschmidt

Welche Auswirkungen hat die Konzentration auf das Musikmachen, wenn sich Lehrkräfte immer in der Rolle des Anleitens sehen? Gerade im Musikunterricht zerreiben wir uns zwischen Selbtformung und Fremdüberwachung, wenn wir den Leistungsimperativen unserer eigenen Instrumentalsozialisation unterwerfen. Ästhetische Bildungsprozesse benötigen jedoch Zeit und Muße, um sich frei entfalten zu können. Strategien der Entschleunigung müssen entwickelt werden, damit der Musik die Luft zum Atmen bleibt.

Zielgruppe: Alle

 

Service Learning im Musikunterricht

Ein Konzept für die Zukunft?

Karolin Schmitt-Weidmann und Dirk Weidmann

Bildungseinrichtungen widmen sich vermehrt Lehr-/Lernkonzepten, welche einen Mehrwert für die Gesellschaft und die Persönlichkeitsentwicklung der Teilnehmenden bieten. Das Methodenkonzept Service Learning bietet die Möglichkeit, musikalische Aktivitäten, Persönlichkeitsentwicklung, gesellschaftliches Engagement, Glück und Wohlergehen zu verbinden. In diesem Workshop werden Beispiele diskutiert und Ideen für eine Zukunft entworfen, die in konkreten Projekten zur Umsetzung gelangen können.

Zielgruppe: Alle

 

Stärkung stimmlicher und mentaler Gesundheit

Praktische Übungen zur Aktivierung der persönlichen Ressourcen

Nora Jander und Thomas Müller

Ein erhöhtes Maß an Stimmproblemen und psychosozialen Belastungen ist bei Lehrkräften durch zahlreiche Studien belegt. Daher kommt der Stärkung und Aktivierung von Ressourcen besondere Bedeutung zu, um präventiv die Balance zwischen den Anforderungen des Berufs und der eigenen Gesundheit herstellen zu können. Im Rahmen des Workshops werden zahlreiche praktische Übungen angeleitet und mit individuellem Feedback im kollegialen Austausch diskutiert.

Zielgruppe: Alle

 

What the hack?

Music Hacking für einen nachhaltigen Musikunterricht

Linus Eusterbrock

Der Workshop beschäftigt sich mit dem Potential des „Music Hacking“ im Unterricht: eine Haltung gegenüber Technologien, die sich durch Zweckentfremden und DIY (Do it yourself!) auszeichnet. Die Teilnehmenden gehen selbst erste Schritte im Musik-Programmieren und Bauen von Controllern. Music Hacking fördert u.a. ökologische Nachhaltigkeit (Kreativität statt Konsum) und digitale Nachhaltigkeit (Open Source, Medienkompetenz).

Zielgruppe: P, S 1, S 2

 

Musik-Natur

Methodische Vorschläge für einen naturbewussten Musikunterricht

Mathias Schillmöller

Das Hören, Gestalten und Erfinden von Musik erlaubt es, im Dialog mit der Natur und den existentiellen Gefahren, denen sie ausgesetzt ist, BNE-Leitperspektiven umzusetzen. Im aktiven Hören naturbezogener Werke, gemeinsamen Gestalten von Atmosphären sowie Sound- und Bild-Kreationen begehen die Schülerinnen und Schüler eigene Lernpfade, mit denen Naturbewusstsein und demokratisches Miteinander gefördert werden.

Zielgruppe: P, S 1, S 2

 

Kids on Drums – Klassenmusizieren

In kürzester Zeit zum „Weltmusik-Groove“

Alfred Mehnert

Alfred Mehnert zeigt mit STUDIO 49-Instrumenten, wie man Kinder und Erwachsene in kürzester Zeit in einer kleinen Band zum „Weltmusik-Groove“ bringt.

„Kids on Drums Akademie“ ist ein Projekt zur Förderung besonders talentierter Kinder, deren Eltern nicht in der Lage sind, diesen anspruchsvollen Unterricht zu finanzieren. Alfred verbindet Musik mit didaktischen Lerninhalten (Lesen, Schreiben, Rechnen) und kommuniziert multikulturell mehrsprachig (deutsch, englisch, französisch, türkisch).

Zielgruppe: Alle

 

Kulturelle Ungleichheiten

Umgang mit (afrodiasporischen) Musikkulturen im Unterricht

Tobias Hömberg

Mit den Debatten um die sogenannte ‚kulturelle Aneignung‘ sind Fragen zum Umgang mit Musiken unterdrückter Kulturen entstanden, die auch den Musikunterricht herausfordern können: Warum singen und tanzen wir süd- oder westafrikanische Lieder? Wie vermitteln wir jamaikanischen Reggae? Wann thematisieren wir Ungleichheiten zwischen ‚afrodiasporischen‘ und ‚westlichen‘ Kulturen? Solche Herausforderungen werden im Workshop anhand praktischer Beispiele und theoretischer Impulse erprobt und erörtert.

Zielgruppe: P, S 1, S 2

 

Schön einfach – einfach schön.

Minimal Music spielen, improvisieren, komponieren

Ulli Götte

Der Kurs beinhaltet eine kurze Darstellung der Geschichte der Minimal Music, um insbesondere deren pädagogische Relevanz sowie deren interdisziplinäre Implikationen zu unterstreichen. In einer Praxisphase werden anschließend einfache schulrelevante Stücke erarbeitet. Zudem werden Anregungen zum kreativen Umgang – Komposition und Improvisation – mit minimalistischen Gestaltungsprinzipien gegeben.

Zielgruppe: P, S 1, S 2

 

Blended Learning mit der OMA

Die Open Music Academy als Musik-Wiki und LMS für Musik

Ulrich Kaiser

Seit 2022 gibt es ein Wiki und Lernmanagement-System (LMS) speziell für Musik: die Open Music Academy (OMA). In diesem Workshop werden Materialien unter freier CC-Lizenz und die speziell auf Musikunterricht zugeschnittenen Plugins der OMA vorgestellt und ausprobiert. Darüber hinaus werden praktische Tipps zum Unterrichtsmanagement gegeben. Auf Wunsch kann dann in einem privaten Raum der Open Music Academy in Echtzeit an einem Thema des Musikunterrichts kollaborativ zusammengearbeitet werden.

Zielgruppe: P, S 1, S 2

 

Digitale Nachhaltigkeit

Best Practice, Materialien und Forschungstransfer

Willem Strank

Der Vortrag soll die verschiedenen digitalen Strategien zur nachhaltigen Ergebnissicherung vorstellen, wie sie für das Fach Musik im schleswig-holsteinischen Landesprogramm Zukunft Schule im digitalen Zeitalter Anwendung finden. Dabei wird es um die nachhaltige Verzahnung der drei Phasen ebenso gehen wie die Zusammenarbeit von Hochschule und Schulen sowie die Partizipation von Lehrkräften zur Bildung digital gestützter Lehr-Lerngemeinschaften.

Zielgruppe: Alle

 

Steinberg 1: Dorico (1)

Markus Hartmann

Dorico: Erstellen von einem Pop-Arrangement  für Band, Bläserklasse, Partitur, Stimmen, Übeplayback

Zielgruppe: Alle

 

 

Steinberg 2: Musikproduktion mit Cubase und KI!

Jochen Stegmaier und Kurt Schlegel

Erfahren Sie,

• wie KI nachhaltige Songproduktion unterstützen kann,

• wie Midi- und Audiodaten effizient bearbeitet und arrangiert werden können,

• wie die Melodie des Klassikers eingesungen und aufgenommen werden kann, und wie Cubase und KI den kreativen Prozess durch Best-Practice-Beispiele bereichern.

Zielgruppe: Alle

 

Steinberg 3: Dorico (2)

Markus Hartmann

Dorico: Arbeitsblätter und Leadsheets erstellen, Grafiken exportieren

Zielgruppe: Alle

 

 

Steinberg 4: KeyConception

Werner Dräger

Wie man im Musikunterricht mit einem Tonerzeuger alle Schüler erreichen kann.

Hier ist Mitmachen der Teilnehmer ausdrücklich erwünscht.

Zielgruppe: Alle

 

 

Musiklernen fürs Leben

Wie man so unterrichtet, dass nach der Schulzeit noch was hängen bleibt

Hans Jünger

An fünf Unterrichtsentwürfen soll gezeigt werden, wie Musikunterricht mit Langzeitwirkung aussehen kann. Dabei soll deutlich werden, dass Musiklernen auf unterschiedliche Art „nachhaltig“ sein kann, z. B. als „Aneignung musikalischer Tätigkeiten“, als „Ausdifferenzierung eines Bildes von Musik“ oder als „Erwerb musikbezogener interkultureller Kompetenz“. Der Fokus liegt auf den jeweils angemessenen Methoden, vor allem auf solchen, die den Schüler:innen selbstständiges Handeln ermöglichen.

Zielgruppe: Alle

 

(eigene) Umfragen und Testungen auswerten/umsetzen

Sackgasse oder Chance für didaktische Differenzierung, Förderung und Teilhabe-Angebote?

Steven Schiemann

Sie lernen verschiedene Test-Instrumente und Auswertungsstrategien für den (eigenen) Musikunterricht kennen. Statistische Kenntnisse sind nicht nötig. In Reflexionsphasen werden wir über Chancen und Schwächen diskutieren. Ziel ist es dabei, die Motivation und musikalischen Lernmöglichkeiten aller Lernenden zu fördern. Gerne können Sie diese Test-Instrumente vorab mit ihren eigenen Schüler:innen durchführen, kontaktieren Sie bitte dafür bis zum 15.9.24 steven.schiemann@hmt-rostock.de.

Zielgruppe: Alle

 

Gelungene Unterrichtsstunden

Junges Forum Musikunterricht

Martina Thomas und Francois Förstel, Ole Oltmann und Kathrin Auerbach

Zielgruppe: P, S 1, S 2

 

Leichter lehren mit Präsenz und Charisma

Gabriele Schmidt

Lehrkräfte mit einer charismatischen Ausstrahlung haben es im Unterricht oft leichter. Sie sind meist beliebt und können sich besser durchsetzen. Zum Glück ist Charisma kein reines Gottesgeschenk, sondern kann entwickelt werden. In diesem Kurs erhalten Sie Impulse für die Entfaltung eines strahlenden, entspannten Ichs. In einer lebendigen Mischung aus Theorie und Praxis befassen wir uns mit einigen Kernqualitäten, die charismatische Menschen auszeichnen: Präsenz, Wärme, Autorität & Interesse.

Zielgruppe: Alle

 

Musik bleibt

Jürgen Oberschmidt

Wir alle wünschen uns, dass Musikunterricht lange andauert, damit sich bei Schülerinnen und Schülern etwas festsetzen kann, das sie als inneren Besitz ein Leben lang bereichert. Wie lässt sich dies unter den herausfordernden Bedingungen eines einstündig oder epochal zu unterrichtendem Fach verwirklichen, wenn von kontinuierlichen Lernprozessen kaum noch gesprochen werden kann? Im Rahmen dieser Veranstaltung gilt es aufzuzeigen, wie Musik trotzdem ihren Platz behaupten möge. Dabei gilt es aufzuzeigen, was es dabei auch Neues zu entdecken gilt und von welchen Utopismen wir uns vielleicht auch verabschieden sollten.

Zielgruppe: Alle

 

Playbacks erstellen im und für den Musikunterricht

Songs und Playbacks schnell und effektiv u.a. mit Hilfe von KI für den Unterricht erstellen

Robert Bittner und Michael Köhly

Das Playback zum Lied für den Musikunterricht fehlt? Ein einfacher Song soll für die oder mit den Schülern produziert werden? Mit dem iPad (iPadOS Tablet) und teilweise am Computer werden in verschiedenen Programmen und Apps Möglichkeiten erarbeitet, zum eigenen Playback bzw. Song zu kommen. Thematisiert werden die Songproduktion in GarageBand, Import-Möglichkeiten und das Schneiden von Audio- und Midi-Dateien, klingenden Notenblättern und eigenen Arrangements als Quellen für das eigene Playback.

Zielgruppe: P, S 1, S 2

 

Gratis Kreativität beFlügeln

Schupra-OER-Tutorials erklärt

Christopher Miltenberger

Dieser Workshop richtet sich an alle, die den Spaß am freien Spiel am Klavier mit kostenfreien Unterrichtsmaterialien entdecken möchten. Anhand einer Auswahl werden Tipps und Tricks für ein effektives Üben gezeigt und auf Lieder und Songs übertragen. Die Tutorials werden an der HfM Mainz unter der konzeptionellen Leitung Prof. Christopher Miltenbergers produziert. YouTube-Liste: t.ly/B3aSw

Zielgruppe: Alle

 

monkey hear, monkey do

Popsongs authentisch begleiten

Christopher Miltenberger und Julia Keidel (Der populäre Gesang)

Popsongs beruhen oft auf ähnlichen oder gar gleichen Akkordfolgen, dennoch gibt es wesentliche Unterschiede, bedingt durch Groove, Tempo, Dynamik oder Sound. An diesen Stellen ist anzusetzen, wenn man Popsongs möglichst authentisch und dennoch einfach mit Tasten begleiten möchte.

In diesem Workshop trainieren die Teilnehmer:innen, Songs mit „pianistischen Ohren“ zu erfassen und entsprechende Begleitpatterns je nach individuellen Voraussetzungen zu entwickeln und umzusetzen.

Zielgruppe: Alle

 

Kunst im Musikunterricht

Fächer verbinden – Unterrichtspraktische Überlegungen

Jiska Schmidt

Schau mal was ich höre! – In verschiedenen Unterrichtsbeispielen werden die Chancen von Kunst im Musikunterricht betrachtet, Methoden und Prinzipien der Kunstpädagogik erprobt und Zusammenhänge in Kompetenzentwicklungen aufgezeigt.

Zielgruppe: Alle

 

GarageBand in der Praxis

Funktionsweisen und Einsatzgebiete der beliebten App für iPads

Linda Lühn

Dieser Workshop beleuchtet im Kern die technische Anwendung sowie den Einsatz der App GarageBand im Unterricht. Ein besonderer Schwerpunkt liegt dabei auf dem Bereich des Live-Musizierens mit iPads. Der Workshop orientiert sich somit an den Vorgaben der neuen Kernlehrpläne der Sekundarstufe I und II, in welchen im Bereich der „Produktion“ die Realisierung von Kompositionen und klanglichen Gestaltungen ausdrücklich auch unter Berücksichtigung digitaler Werkzeuge und Medien gefordert wird.

Zielgruppe: P, S 1, S 2

 

Abenteuer Neue Musik

Vielseitige und praxiserprobte Zugänge zur Neuen Musik des 21. Jahrhunderts

Silke Egeler-Wittmann

Der Einstieg in die Arbeit mit Neuer Musik gelingt über ein Starterkit im Handumdrehen: Per Baukastenprinzip verhilft das Karten-Set zur variablen Gestaltung von kleinen und großen Kreativprojekten. Im Workshop werden Unterrichtsbeispiele mit experimentellen Stücken für Körper, Stimme und vielfältiges Instrumentarium vorgestellt und praktisch ausprobiert. Als Materialfundus dient dabei auch das preisgekrönten Buch „Neue Klänge machen Schule“ von Silke Egeler-Wittmann und Matthias Handschick.

Zielgruppe: Alle

 

Vokalimprovisation in der Schule

Freies und stilgebundenes Improvisieren in der Gruppe: Gemeinsam hören – singen – erfinden

Almut Gatz

Vokalimprovisation als historische Lehr- und Musizierpraxis eröffnet Chancen für integratives Musiklernen heute: „Theorie“ und „Gehörbildung“ fallen in eins mit dem Musizieren, gleichzeitig entsteht ein Raum für individuelles wie gemeinsames Experimentieren und Erfinden. Im Workshop werden unterschiedliche Improvisationstechniken praktisch erprobt und reflektiert. Dabei wird auch der mögliche Einbezug von Solmisation und von Methoden aus dem „Vocal Painting“ thematisiert.

Zielgruppe: Alle

 

Die weltweit erste Dirigier-App

Dirigiertechnik üben mit dem Conductor’s Coach

Jan Schumacher und Klaus Brecht und Kathrin Schweizer

Der innovative Conductor’s Coach ist die erste Anwendung, mit der angehende und fortgeschrittene Chor- und Ensembleleiter:innen ihre Technik selbstständig üben, verfeinern und professionalisieren können. Der speziell programmierte Videoplayer ermöglicht eine detailgenaue Überprüfung der eigenen Bewegungsabläufe. Freuen Sie sich auf eine Präsentation der App (plus ergänzende Buchpublikation). Wir führen Sie durch die verschiedenen Kapitel und machen Sie mit den technischen Möglichkeiten vertraut.

Zielgruppe: Alle

 

Chor Querbeet

Innovative Impulse für Schul- und Jugendchöre

Markus Detterbeck

In diesem Workshop geht es um Singen mit Spaß, um zeitgemäße, begeisternde aufbauende Stimm- und Chorarbeit: Anhand vielfältiger Übungen und Literaturbeispielen werden wir gemeinsam Erarbeitungs- und Umsetzungsmöglichkeiten praktisch erproben. Uns begegnen eine ganze Palette sofort in der Praxis einsetzbarer spielerischer Warm-ups, eingängiger Kanons und Quodlibets, grooviger Circlesongs, vielfältiger Chorstücke quer durch die Jahrhunderte und Impulse für eine spielerische Stimmarbeit.

Zielgruppe: Alle

 

Dirigieren für Chorleiter

Wie dirigiere ich gestern und heute, aber vielleicht morgen anders und neu?

Christfried Brödel

Chorsingen und Chorleitung bilden ein faszinierendes und komplexes Gebiet menschlicher Kommunikation.

Der Autor Christfried Brödel zeigt zahlreiche praktische und konkrete Tipps auf, wie ein Chorleiter seine musikalischen Visionen dirigierend vermitteln kann.

Die Teilnehmer sollen ermutigt werden, ihre chorleiterische Tätigkeit selbst zu reflektieren und sich durch Ausprobieren der geschilderten Methoden weiterzuentwickeln.

Zielgruppe: Alle

 

Stimmbilder in Aktion

Mit bildhaften Vorstellungen komplexe Vorgänge beim Singen bewusst machen und den Klang verbessern

Tjark Baumann

In diesem Workshop verbindet der Gesangspädagoge, Komponist und Buchautor Tjark Baumann kreative Impulse zur chorischen und individuellen Stimmbildung mit seinen außergewöhnlichen Kompositionen.

Grundlage bilden neben den erfolgreichen Stimmbildern 1 die brandneuen Stimmbilder 2 mit kongenialen Zeichnungen der Illustratorin Eleonore Gerhaher, sowie Songs und Chorstücke aus „natürlich Singen“, der „Missa 4 you(th)“, sowie aus seinem neuesten Werk, dem Crossover Oratorium „Magnificat“.

Zielgruppe: Alle

 

Unsere Erde – Klimaschutz im Kinder- & Jugendchor

Chorstücke zum Thema Nachhaltigkeit

Kathrin Schweizer

Wie können wir das Nachdenken über den Schutz der Erde fördern? Viele Werke greifen diese Frage aktuell auf und verarbeiten sie auf unterschiedliche Art, denn auf der Suche nach Antworten kann Musik Inspiration und Unterstützung sein. Lernen Sie eine Auswahl an kurzen Chorstücken und abendfüllenden Musicals kennen, die dazu ermuntern, Ihrer Arbeit mit Kinder- und Jugendchören eine zusätzliche Dimension zu verleihen, indem sie die Frage aufwerfen: In welcher Welt möchten wir leben?

Zielgruppe: P, S 1, S 2

 

Geschmückte Töne – Kreativer Umgang mit der Stimme

Ich bin Silke und singe so: ... – Kreativität und Improvisation fördern in Chorklassen und Chören

Silke Zieske und Petra Jacobsen

Im Rahmen verschiedener Liederarbeitungen werden Ideen vermittelt, Kinder zu kreativem Umgang mit der Stimme anzuregen. Es geht um Stimmspiele, die die vielfältigen Gestaltungsmöglichkeiten mit der eigenen Stimme erfahrbar machen und auch um das Hören innerhalb der Gruppe. Konzentration und Hinhören wird angeregt, aber auch der Mut zum Improvisieren. Dabei kann die Methode der Solmisation wertvolle Unterstützung bieten.

Zielgruppe: Alle

 

Aktuelle Digitalpianos im Musikunterricht

Neue Perspektiven für den Musikunterricht durch die Kombination von Tablet und Digitalpiano

Klaus Tenner

In der Kombination mit Tablets eröffnen aktuelle Digitalpianos spannende Perspektiven für den schulischen Musikunterricht, da sie sich durch Schnittstellen wie MIDI und Bluetooth sogar kabellos miteinander verbinden lassen. Referent Klaus Tenner erklärt und demonstriert die praktische Anwendung im Zusammenspiel von Kawai-Digitalpianos mit ausgewählten Apps anhand von Themen wie Klassenmusizieren und Songwriting bis zur Visualisierung von musiktheoretischen Inhalten.

Zielgruppe: Alle

 

Keyboards im Musikunterricht und in AGs

Gemeinsam Musik machen, erfahren und verstehen

Sven Stagge und Roman Sterzik

Keyboards gehören zum häufig eingesetzten Instrumentarium in der Klasse. Sie ermöglichen das Musizieren mit einer breiten Fülle von Klangfarben in vielen Musikstilen. Der Schwerpunkt der Workshops liegt auf der Musikpraxis mit dem Instrument Keyboard.

Sie lernen Methoden zur Vermittlung stilistisch vielfältiger Ensemblearrangements für eine ganze Schulklasse oder AG kennen. Dabei steht besonders das Thema Binnendifferenzierung im Mittelpunkt.

Zielgruppe: P, S 1, S 2

 

Sounds Good

Die Kunst des pädagogischen Arrangierens

Jörg Sommerfeld und Felix Janosa

Pädagogisches Arrangieren ist für den Beruf essentiell: In der Musikpädagogik braucht man nicht die „Tricks der Profis“, sondern spezifische, auf die eigene Gruppe zugeschnittene Arrangier-Strategien. Die Autoren demonstrieren neben Basics und Richtlinien, wie man durch Systematik und Effizienz unnötige Umwege vermeidet.  Zahlreiche Beispiele aus unterschiedlichsten Genres und eine kompakte pädagogische Instrumentenkunde helfen den Teilnehmern bei der Einschätzung, welche Fähigkeiten bei Anfängern und Fortgeschrittenen jeweils erwartet werden können.

Zielgruppe: Alle

 

Drum Circle Facilitator Schnupper-Workshop

Community Drum Circles. Für ein gutes Miteinander. Alle können mitmachen. Keine Vorerfahrung nötig.

Mathias Reuter

Drum Circles. Alle können mitmachen, auch ohne Vorerfahrungen. Die Musik in der Gruppe mit Trommeln und Percussion-Instrumenten entsteht mit viel Spaß „in dem Moment“. Die Methode ermöglicht eine offene musikalische Interaktion in einer kooperativen und fehlerfreien Atmosphäre. Alle können teilnehmen unabhängig von Alter, Geschlecht, kultureller Herkunft oder Beeinträchtigung. Der Praxis Workshop gibt einen Einblick in die Drum Circle Moderation (Facilitation).

Zielgruppe: P, S 1, S 2

 

BoomBoom & Boombeatz

Klassenmusizieren mit Boomwhackers

Steffen Thormählen

Schüler:innen erhalten je 1 oder 2 Boomwhackers und los geht es:

Warm Ups, DrumLines, Boombeatz (Trommelensemble aus aller Welt mit Boomwhackern umgesetzt), Klassiker der Popmusik und natürlich Liedbegleitungen mit viel Aktion&Bewegung.

Alle Stücke sind so konzipiert, dass schon beim Erlernen der Spaß möglichst groß ist, das Material gut diversifizierbar ist und schnell ein tolles Klangerlebnis entsteht.

Zielgruppe: P, S 1, S 2

 

Boomy Rhythm Songs

Lieder mit Boomwhackers und Bodypercussion

Ulrich Moritz

Das ist die optimale Verbindung von Melodie und Rhythmus: Bei der Kombination von Singen, Bodypercussion und dem Spiel der Boomwhackers entdecken wir unbegrenzte Spiel- und Lernmöglichkeiten – von ganz einfach bis ziemlich raffiniert. Mit den Boomwhackers, der Bodypercussion und unserer Stimme haben wir alles, was wir für das musikalische Vergnügen und Lernen brauchen: eine rhythmische und harmonische Grundlage, um beim Singen die richtigen Töne zu treffen.

Zielgruppe: Alle

 

Schule. Musik. Inklusion.

Was kann, soll, muss Musik für gelungene Inklusion tun?

Felix Piltz

In diesem Seminar werden Beispiele aus der Praxis überprüft und neue Projekte gedacht. Hier sind qualitative und arbeitsökonomische Aspekte im Blick. Am Ende werden gemeinsam Gelingensbedingungen formuliert für erfolgreiche Inklusion durch Musik in Schule.

Zielgruppe: Alle

 

Die 7 gerade sein lassen

Gestaltungsanregungen aus der Elementaren Musikpädagogik

Michael Dartsch

Im Workshop wird mit dem Gegensatz zwischen Siebener-Takt und freimetrischen Aktionen gearbeitet.

Ausgehend von einem Rhythmical wird im Siebener-Takt auf Perkussionsinstrumenten gespielt und gesungen. Kontrastierend werden Möglichkeiten der Improvisation erkundet und hieraus freimetrische Zwischenspiele entwickelt. Aus dem Material werden schließlich kurze Gestaltungen mit Stimme und Bewegung choreografiert. Es dürfen Naturmaterialien mitgebracht werden, die das Schlagwerk ersetzen können.

Zielgruppe: Alle

 

Komponieren und Improvisieren mit Schulklassen

Das Alfried Krupp Schülerlabor der Künste und andere neue Formate des Musik(theorie)lernens

Matthias Schlothfeldt

Mit Blick auf Lernfelder des Musikunterrichts werden an der Folkwang Universität der Künste neue Formate und Angebote entwickelt. Zwei davon sind das Komponierlabor und das Improvisationslabor, die im Rahmen der Alfried Krupp Schülerlabore der Künste angeboten werden. Sie richten sich an Schulklassen aller Schulformen und werden mittlerweile von Lehramtsstudierenden durchgeführt. Diese und weitere schulbezogene Angebote werden hier vorgestellt, gemeinsam erprobt und zur Diskussion gestellt.

Zielgruppe: P, S 1, S 2